Original von Julia Elián
2) Zum "Komasaufen": Mein Beispiel - und ich denke da werden die meisten hier aus persoenlicher Erfahrung beipflichten hier - sollte eigentlich nur zeigen, dass Partys, Alkohol, weiche Drogen etc. in den meisten Faellen eben nicht dazu fuehren, dass die Leute in irgendeiner Weise "abrutschen", sondern ganz normal trotzdem ihre Schule fertig machen und "sogar" einen Uni-Abschluss hinkriegen. Ich denke, dass das Ueberschreiten von Grenzen zum Kennenlernen dieser gerade mit Unter 20 dazugehoert.
3) Ich wuerde ja auch nicht per se alles verurteilen, was der Staat aus Fuersorge macht. Ich habe da wahrscheinlich dennoch ein liberaleres Verstaendnis als Kurzschluss ...
Mag sein, dass meine Aussagen etwas "hart" klingen, aber ich bin dennoch der Meinung, dass auch wenn der überwiegende Teil sehr vernünftig agiert, der andere Teil geschützt werden muss. Grenzen testen und überschreiten ist dabei nicht das Ding, aber es muss ja nicht so weit ausarten, dass dabei ernstliche gesundheitliche Schäden auftreten.
Und wenn ich manchmal so in dem MNs lese, dass der ein oder andere seine Wochenenden hauptsächlich mit dem "Testen" dieser Grenzen beschäftigt ist und sich dabei auch noch "ach so toll" findet, dann kommen mir, als erwachsener, reifer Mensch doch echte Bedenken. Ich verstehe, dass Party machen unheimlich Spaß bringt, aber ich verstehe nicht, wo der Spaß liegt, wenn man jeden Abend fast schon komatös ins Bett fällt und am nächsten Morgen/Mittag zu nichts zu gebrauchen ist, weil die Birne brummt.
Mich würde mal interessieren, wie die Eltern dieser noch Minderjährigen darauf reagieren?