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Verfasst: Do 27. Mär 2008, 22:33
von Matt Suchard
Original von Oliver von Palm
Wer ernsthaft denkt, irgendeine Bewerbung, irgendeine Einstellung erfolge nach rein rationalen und objektiven Kriterien, derhat sie echt nicht mehr alle. Ich würde bspw. nie jemanden einstellen, der mir unsympathisch ist, egal wie gut er auf eine Stelle passt. Das meiste andere ist mir relativ egal. Aber nicht, weil es die Gutmenschen und Politisch korrekten so wollen, sondern weil ich es so will. Ein Schwuler kann gern schwul sein, solange er mir keine Avancen macht oder mich gar anfasst.
Ja, gut und schön. Aber dann laberst Du doch hier die ganze Zeit am Thema vorbei. Im AGG geht es weder um "unsymphatische" Menschen, noch um Homosexuelle die dich in deiner Männlichkeit beleidigen.
Informiere dich doch wenigstens, wenn Du schon groß rum skandierst.

Verfasst: Do 27. Mär 2008, 22:36
von Matt Suchard
Original von Oliver von Palm
Der Zusammenhang zwischen "Avancen" und "Anfassen" ist euch ein Begriff? Oder seid ihr schon so PISA-Geschädigt, dass ihr einfache Texte nicht mehr verstehen könnt?
Wie war das mit der Goldwaage?
Das mit dem "Weichtier" verstehe ich übrigens nicht. Gehört es jetzt auch zu deiner persönlichen Freiheit, Menschen zu beleidigen? Ich glaube, ich nehme mir mal die Freiheit raus und marodiere vor deinem Haus.

Verfasst: Do 27. Mär 2008, 22:38
von Oliver von Palm
Mich hat der Harm von NK auch immer als Weichtier bezeichnet (oT) betitelt.
Verfasst: Do 27. Mär 2008, 23:23
von Matt Suchard
Original von Oliver von Palm
Mich hat der Harm von NK auch immer als Weichtier bezeichnet (oT) betitelt.
Achso. Und wenn mir mein Portemonnaie geklaut wird, werde ich zum Taschendieb.
Meine Fresse... :O
Verfasst: Fr 28. Mär 2008, 05:54
von Maximilian von Rohan-Mason
Ich finde es natürlich nicht gut, wenn jemand aufgrund seiner Homosexualität nicht eingestellt wird, oder ihm Perspektiven verbaut werden. Realistischerweise muss man sagen: Sicher kommt das vor. Realistischerweise muss man aber auch sagen: In manchen Branchen spielt das keine Rolle, oder ist sogar gegenüber Heterosexuellen fast vorteilhafter.
Wobei es statistisch ja sowieso ist, dass der durchschnittlische Homo mehr verdient, als der durchschnittliche Hetero. Das ist also sowieso eine Scheindebatte... die kontraproduktiv ist, weil es wieder dazu verleitet, wieder mehr durch das Auge der "Geschlechterphobie" zu schauen, also durch das der "Leistung". Kontraproduktiv, und völlig ungeeignet, gesellschaftliches Bewusstsein zu verändern.
Verfasst: Fr 28. Mär 2008, 07:55
von Oliver von Palm
Original von Matt Suchard
Achso. Und wenn mir mein Portemonnaie geklaut wird, werde ich zum Taschendieb.
Meine Fresse... :O
Ich hab mich immer drüber amüsiert.
Verfasst: Fr 28. Mär 2008, 09:02
von Matt Suchard
Das dein Humor dermaßen schwach strukturiert ist, habe ich erwartet...
...aber wir kommen vom Thema ab. 8)
Verfasst: Fr 28. Mär 2008, 12:17
von Thorstein Richter
Original von Matt Suchard
...aber wir kommen vom Thema ab. 8)
Was in der DU - wie du ja weißt - allgemein üblich ist.

Verfasst: So 30. Mär 2008, 19:20
von Baudouin de Billancourt
Original von Jim Tres
Wenn Du verblutend vor mir liegst, dann hast Du also kein Recht darauf, dass ich Dir helfe?
Diese Einstellung hat nichts mit Ethik, Moral oder Recht zu tun, sondern ist einfach nur zum Kotzen!
Öhm - da stellt sich mir doch die Frage: was hat denn Deine Frage mit Ethik oder Moral zu tun? Du wirst wahrscheinlich nie in die von Dir beschriebene Situation kommen. Diese Situation ist nicht verbunden mit den Fragen, die sich in einem normalen Menschenleben auftun - und wenn man Ethik an einer solchen Frage festmacht, muss man 99,9% seines gesamten Lebens notwendigerweise ohne ethische Prinzipien in Amoralität verbringen.
Diese Frage verbinden heute leider die meisten Menschen mit Moral - und sie sagt über den Fragesteller aus, dass er sich nicht damit beschäftigt, wie er sein Leben führen soll, sondern wie er es opfern soll.
Es sei denn, man hat vom Universum den Eindruck eines einzigen Alptraums, in dem der Mensch dauernd Katastrophen ausgesetzt ist. Und kann eine Moral, die auf dem Menschenbild dieser Frage fußt - dass die Menschheit ein Haufen winselnder Bettler ist, die um Hilfe schreien - überhaupt angemessen sein? Meines Erachtens orientiert sie sich nicht an der Realität.
Verfasst: So 30. Mär 2008, 23:37
von Jim Tres
Original von Baudouin de Billancourt
Öhm - da stellt sich mir doch die Frage: was hat denn Deine Frage mit Ethik oder Moral zu tun? Du wirst wahrscheinlich nie in die von Dir beschriebene Situation kommen. Diese Situation ist nicht verbunden mit den Fragen, die sich in einem normalen Menschenleben auftun - und wenn man Ethik an einer solchen Frage festmacht, muss man 99,9% seines gesamten Lebens notwendigerweise ohne ethische Prinzipien in Amoralität verbringen.
Diese Frage verbinden heute leider die meisten Menschen mit Moral - und sie sagt über den Fragesteller aus, dass er sich nicht damit beschäftigt, wie er sein Leben führen soll, sondern wie er es opfern soll.
Es sei denn, man hat vom Universum den Eindruck eines einzigen Alptraums, in dem der Mensch dauernd Katastrophen ausgesetzt ist. Und kann eine Moral, die auf dem Menschenbild dieser Frage fußt - dass die Menschheit ein Haufen winselnder Bettler ist, die um Hilfe schreien - überhaupt angemessen sein? Meines Erachtens orientiert sie sich nicht an der Realität.
LOL, in welchem paradiesischem Dorf lebst Du? Ich war durchaus schon in aehnlichen Situationen. Das hat nichts mit "opfern" zu tun, das ist die blanke Realitaet.