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Verfasst: So 23. Sep 2007, 15:34
von Heinrich Julius von Jagonburg
Original von Fiete Schulze
Wie kommen Sie denn darauf?
Sie sind wieder so unfreundlich heute.

Verfasst: So 23. Sep 2007, 15:35
von Oliver von Palm
Original von Heinrich Julius von Jagonburg

Sie sind wieder so unfreundlich heute.
Haben Sie ihn je anders erlebt?

Verfasst: So 23. Sep 2007, 15:36
von Heinrich Julius von Jagonburg
Nein, aber ich bin mir sicher, dass er auch nett sein kann.

Verfasst: So 23. Sep 2007, 15:37
von Oliver von Palm
Original von Heinrich Julius von Jagonburg
Nein, aber ich bin mir sicher, dass er auch nett sein kann.
Vielleicht ist er auch nur einfach in mich verknallt. Ich würde aber eher ins Kloster gehen, bevor ich mit ihm was anfange =)

Verfasst: So 23. Sep 2007, 15:57
von Fiete Schulze
Original von Oliver von Palm

Vielleicht ist er auch nur einfach in mich verknallt. Ich würde aber eher ins Kloster gehen, bevor ich mit ihm was anfange =)
Ohne Worte...einfach nur peinlich.

RE: Tacheles des Unionskanzlers

Verfasst: So 23. Sep 2007, 16:42
von Hajo Poppinga
Sehr geehrter Herr Unionskanzler,

zunächst gilt Ihnen mein Dank für die schnelle Antwort - vielleicht könnten Sie sich nun noch im Unionsparlament einfinden, um dort meine parlamentarische Anfrage zu beantworten. Das gehört nämlich auch zu der Arbeit der Unionsregierung.
Die Demokratische Union definiert sich als demokratische, soziale und föderale Republik. Das Wort Republik kommt aus dem lateinischen und bedeutet öffentliche Angelegenheit. Ein fundamentaler Bestandteil einer Republik also ist das gesamte Volk an der politischen Willensbildung zu beteiligen. Jede Bürgerinn und jeder Bürger hat das Recht zu wissen was seine Regierung, seine Volksvertreter tun und was sie besprechen.
Wahre Worte. Es wäre schön, wenn die Unionsregierung demnächst jede Woche einen öffentlichen Tätigkeitsbericht abgeben würde, damit wir alle besser im Bilde sind, welche Handlungen nun denn genau vorbereitet werden.
Herr Poppinga sieht sich berufen die Union von dieser, meiner, Regierung zu befreien und als gewählter Unionskanzler „primär“ Neuwahlen anzustreben. Was seine sekundären Ziele sind verschweigt uns Herr Poppinga.
Es ist schön zu sehen, Herr Unionskanzler, daß Sie ganz offenbar in Ihrer Jugend einer Kleinkunstheatergruppe angehört haben - übertriebe Theatralik ist hier jedoch fehl am Platze.

Aus meiner Erklärung ist ganz klar geworden, was meine Ziele sind. Primär Neuwahlen und sekundär eine klare Abstrafung Ihrer Regierungspolitik. Übrigens würden diese Wahlen den Bürgern auch eine Chance zu einem glasklaren Bekenntnis für die Union geben.
Die Vorwürfe, die Herr Poppinga gegen die Regierung erhebt, kommen zurück wie ein Boomrang.
Keinesfalls, Herr Unionskanzler. Mein Vorschlag zur Stärkung des Föderalismus und zur Einführung einer subsidiären Unionsgesetzgebung deckt sich im Kern mit dem, was Ihre Regierung vor kurzem der Öffentlichkeit vorgestellt hat.

Ferner mögen Sie mein Gesetz zur Wahrung der Stellung der Ehe inhaltlich kritisieren - im Gegensatz zu den Anträgen Ihrer Regierung war es jedoch nicht inhaltlich völlig abwegig, noch hätte es parallel zu einem bereits bestehenden Gesetz gestanden.
Ich waren die Menschen in unserem Land dringend davor Poppulisten und vermeidlichen Heilsbringern auf den Leim zu gehen.
Ein nettes Wortspielt, leider der beste Teil Ihrer Rede. Vielleicht versuchen Sie es mal wieder im Kleinkunstmilieu.

Es bleibt abschließend festzustellen, daß Sie zugegeben haben, unausgegorene Gesetzesvorschläge einzubringen, zu wenig mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren und ihr mißglücktes Krisenmanagement gänzlich verschwiegen haben.

Tacheles sieht anders aus.

Verfasst: Mo 24. Sep 2007, 01:29
von Nikolaus Traube
Original von Amber Marie Ford
:klatsch: :klatsch:

Schlucken Sie das, Herr Poppinga...
Das klingt ekelhaft, wenn du das sagst, Schätzelein.