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Verfasst: Mi 9. Nov 2011, 22:34
von Alexander Krüger
Das ist doch Unsinn. Man kann auch fusionieren und die kulturellen Eigenheiten eines Landes trotzdessen bewahren.
Verfasst: Mi 9. Nov 2011, 22:59
von Maximilian_Schumpeter
Das glaube ich nicht, Herr Ministerpräsident.
Verfasst: Mi 9. Nov 2011, 23:00
von Alexander Krüger
Schauen Sie nach Salbor-Katista. Wir sind da auf einem guten Weg. Es ist alles nur eine Frage der Umsetzung.
Verfasst: Mi 9. Nov 2011, 23:09
von Stella von Brion
Wo man diesen Prozess, den ich für notwendig und wichtig halte, auch gut beobachten kann, ist im übrigen Astor. Die USA befinden sich derzeit in einem Prozess der Staatenfusion, der, so scheint mir, neuen Schwung in die States gebracht hat und das Leben allgemein belebt hat.
Natülich sind die Umstände in der Demokratischen Union in vielen Dingen verschieden, aber ich denke, das wir daraus unsere Lehren ziehen und davon profitieren können. Das Beispiel zeigt: Fusionen schaden nicht dem Föderalismus, richtig gemacht stärken sie ihn und können dem gesamten Land Schwung geben. Man muss die Sache richtig angehen, und da sehe ich die DU auf einem guten Weg.
Verfasst: Mi 9. Nov 2011, 23:15
von Hajo Poppinga
Ich kann der Kollegin von Brion nur zustimmen. Man muß den Schwung aus so einer Fusion mitnehmen; keinesfalls muß dabei Kultur verloren gehen, insbesondere wenn man wie wir in Salbor-Katista die jeweiligen Kulturkreise erhält und besondere Institute für die Kulturpflege hat. Ich bin sicher, wir werden es schaffen, die jeweilige besondere Identität aufrecht zu erhalten.
Den Prozeß in Astor werde ich mir bei Gelegenheit einmal genauer ansehen, ich war bisher nicht der Tatsache gewahr, daß dort etwas Ähnliches vor sich geht.
Verfasst: Mi 9. Nov 2011, 23:44
von Maximilian_Schumpeter
Original von Alexander Krüger
Schauen Sie nach Salbor-Katista. Wir sind da auf einem guten Weg. Es ist alles nur eine Frage der Umsetzung.
Salbor und Katista haben eine relativ homogene Kultur. Über die WI und Roldem möchte ich nicht urteilen, aber Heroth und Freistein haben das ganz und gar nicht.
Verfasst: Mi 9. Nov 2011, 23:47
von Anastasia von Metternich
Es tut mir leid für Heroth, aber es ist zugleich das Land mit dem stärksten Konkurenten: Wer in den MNs Italien will, geht nach Gran Novara.
Verfasst: Do 10. Nov 2011, 00:10
von Hasso von Blumenthal
Die Unionsregierung geht einen konsequenten und damit den einzig richtigen Weg. Die Zeiten, in denen wir uns 8 Länder plus Bundesverwaltung leisten können, sind leider lange vorbei.
Verfasst: Do 10. Nov 2011, 00:48
von Maximilian_Schumpeter
Und wenn das immer noch keine Bürger anlockt, funsionieren wir dann weiter bis wir die Republik Freistein-Heroth-Imperia-Katista-Roldem-Salbor-Westliche Inseln haben, selbstredend unter Beibehaltung des föderalen Charakters der Union, der schon daran erkennbar bleibt, dass im Unionsparlamentsgerichtsrat einer der drei Sitze halbtags von einem Ländervertreter besetzt wird, der gleichermaßen mit den anderen an der Kontrolle des Unionspräsidentenkanzlers teilhat?
Fein. Das wird Neubürger ziehen! :]

Verfasst: Do 10. Nov 2011, 00:56
von Stella von Brion
Fusionen locken nur bedingt Bürger an. Aber ein inhaltlicher Föderalismus funktioniert nur, wenn da Länder sind, die den Föderalismus mit Leben füllen wollen und können. Natürlich sind wir mit 8 Ländern rein quantitativ föderalistischer als mit 5 oder 6. Aber warum spalten wir die Länder dann nicht, und machen 16 Länder draus? Damit wären wir doch noch viel föderalistischer.
Föderalismus lebt von Qualität, nicht von Quantität. Ich kann sehr gut mit fünf Ländern leben, wenn die ihre Rechte aktiv(er) wahrnehmen und ausüben und einen aktiven Part im politischen Leben der Union übernehmen. Mit acht pro-forma-Staaten ist nichts gewonnen - so lange in den vielen Ländern nichts passiert, haben wir effektiv weniger Föderalismus als wir mit weniger aktiven Ländern haben können.
Wir haben leider nicht mehr unbegrenzte Bürgerzahlen. Den Realitäten muss man ins Auge schauen und dann das beste draus machen. Und manchmal ist dann eben weniger einfach mehr.