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Verfasst: Do 11. Mär 2010, 02:57
von Hans Sack
"80 - 100 Millionen Tote sind nicht das Resultat einer Entartung der kommunistischen Idee, alle Menschen wären gleich, sondern die Idee selbst ist entartet. --Manfred Schwarzmeier --"

Verfasst: Do 11. Mär 2010, 08:56
von Bernardo Macaluso
Original von Palin Waylan-Majere
Das ist ja auch kein neues Problem.
Wobei die Einführung eines bGE ja nicht die prinzipielle Beibehaltung eines Sozialsystems ausschließt.

Verfasst: Do 11. Mär 2010, 12:31
von Ot Helfsen
Original von Bernardo Macaluso
Wobei die Einführung eines bGE ja nicht die prinzipielle Beibehaltung eines Sozialsystems ausschließt.
Das würde ich schwer befürworten. Es soll ja nicht in neoliberaler Manier ein Bürgergeld eingeführt werden, sondern der Sozialstaat verbessert bzw. verfeinert werden.

Verfasst: Do 11. Mär 2010, 15:32
von Palin Waylan-Majere
Original von Hans Sack
"80 - 100 Millionen Tote sind nicht das Resultat einer Entartung der kommunistischen Idee, alle Menschen wären gleich, sondern die Idee selbst ist entartet. --Manfred Schwarzmeier --"
Es macht natürlich großen Sinn, in einer Diskussion über Mindestlöhne und Grundeinkommen ein Zitat aus dem Schwarzbuch des Kommunismus zu bringen. Eine Meisterleistung! :klatsch:
Noch dazu, dass man den entsprechenden Satz durchaus so zu verstehen hat, dass die Ungleichheit der Menschen der absolut wünschenswerte Zustand der Glückseligkeit sei. Das Gleichheit ein Menschenrecht ist - wen kümmerts? Lieber nen Schachtelteufel mit Stalinfratze, damit jedwede Diskussion auf sachlicher Ebene unmöglich wird.

Verfasst: Do 11. Mär 2010, 16:06
von Bernardo Macaluso
Original von Palin Waylan-Majere

Es macht natürlich großen Sinn, in einer Diskussion über Mindestlöhne und Grundeinkommen ein Zitat aus dem Schwarzbuch des Kommunismus zu bringen. Eine Meisterleistung! :klatsch:
Noch dazu, dass man den entsprechenden Satz durchaus so zu verstehen hat, dass die Ungleichheit der Menschen der absolut wünschenswerte Zustand der Glückseligkeit sei. Das Gleichheit ein Menschenrecht ist - wen kümmerts? Lieber nen Schachtelteufel mit Stalinfratze, damit jedwede Diskussion auf sachlicher Ebene unmöglich wird.
Auf solche Einwürfe, die nichts zum Thema beitragen, sollte man überhaupt nicht eingehen. Don't feed the...ach Du weißt schon ;)

Verfasst: Do 11. Mär 2010, 16:16
von Palin Waylan-Majere
Prinzipiell hast du Recht. Doch es bleibt ja nicht nur auf dem Niveau von Forentrollen wie Sack, es gibt auch solche Zeitgenossen wie Vera Lengsfeld, die Merkel allen Ernstes "Neosozialismus" vorwirft. Im Wahlkampf noch Tittytainmeint und jetzt Gefasel von Konterrevolution und das Lobpreisen neuer AKWs.

Verfasst: Do 11. Mär 2010, 17:55
von Hans Sack
Also bei dir ist ja alles "Trollen" sobald es dir nicht Passt.

Ich bezog mich nicht auf die Mindestlohn Disskussion, sondern wollte dieses Zitat auf das anfangsthema "Linkspartei wählen" beziehen. Das kommt vieleicht etwas verspätet, aber es lag mir bereits die ganze zeit auf der Zunge ich hatte es nur eben jetzt erst gefunden und wollte es noch anbringen.

Achso und das Lächerliche Hingespinst, das alle Menschen gleich sein sollen, ist sowieso nicht Umsetzbar, da es wider der Menschlichen Natur ist.

Verfasst: Do 11. Mär 2010, 18:06
von Ot Helfsen
Original von Hans Sack
Achso und das Lächerliche Hingespinst, das alle Menschen gleich sein sollen, ist sowieso nicht Umsetzbar, da es wider der Menschlichen Natur ist.
Der Marxismus sprach ja nicht von Gleichheit, sondern vereinfacht von "Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen". Das wäre ja, bei der praktischen funktionalen Ungleichheit der Menschen, alles andere als Gleichheit.
Der Liberalismus meinte die Rechtsgleichheit und die gleiche Chancenfreiheit.
Beides sind Konstrukte, die heute zum Teil von Staats wegen hergestellt sind und zum Teil nicht.
Gegen die Natur ist im Prinzip nichts, weil "der Natur" der Zustand der menschlichen Gesellschaft "egal" ist.
Die Menschen machen sich ihre Gesellschaft. Viele Menschen haben eben unter dem Strich subjektiv mehr vom Sozialstaat der eine so genannte soziale Gerechtigkeit - die natürlich nicht wirklich definierbar ist - bietet. Leistungsgerechtigkeit ist, erst recht in einer alternden, spätwohlfahrtsstaatlichen Gesellschaft, nur für eine Minderheit die subjektiv gewünschtere Alternative.

Verfasst: Do 11. Mär 2010, 19:06
von Hans Sack
Ich bezog das jetzt ehr auf die Natur des Menschen.

Das alle Menschen beispielsweise das göeiche verdienen und den gleichen stand haben, ist Unumsetzbar. Da der Mensch nach immer mehr für sich strebt und dieses Streben als Sinngebend versteht. Würden alle Menschen Das gleiche verdienen und auf dem gleichen stand stehen, so würde es schlagartig zum Stillstand der Entwiklung kommen, denn jeder Anreiz etwas zu währe Verloren. Es gäbe keinerlei Motivation mehr, da ja eh alle gleich sind und man für sich selbst nicht höheres erreichen kann als die anderen.

Der Mensch möchte keine "Soziale gerechtigkeit" da sie ihm doch eigentlich widerspricht.

Und Leistungsgerechtigkeit gibt es doch bereits und nennt sich Freie Marktwirtschaft. Wer die Beste Idee hat und diese Am besten umzusetzen vermag der bekommt das meiste.

Ansonsten muss man klar sagen, das Leere Phrasen wie "Gerechtigkeit" oder "Gleicheit" nichts anderes als Definitionsfragen sind, die am ende sowieso von jedem Individuum anders interpretiert werden.

Verfasst: Fr 12. Mär 2010, 10:08
von Cameron Philips
Original von Hans Sack
"80 - 100 Millionen Tote sind nicht das Resultat einer Entartung der kommunistischen Idee, alle Menschen wären gleich, sondern die Idee selbst ist entartet. --Manfred Schwarzmeier --"
'Ich selbst allein bin die Zukunft den deutschen Volkes' --Adolf Hitler--

Zitieren kann man immer viel wenn man zu faul ist selbst zu denken.

edit: Tippgicht.