Seite 6 von 6
Verfasst: Do 19. Nov 2009, 16:26
von Franz Sendlhofer
Original von Tony Gold
In der "deutschen" Nationalmannschaft spielen nur Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft, sie repräsentieren also durchaus auch Deutschland. Und so repräsentiert die franzsösische Nationalmannschaft auch Frankreich, welches eben zum Teil mit afrikanischstämmigen Personen bevölkert ist.
Dem Verlangen nach einer Entschuldigung schließe ich mich im Übrigen an.
Asamoah und Gomez okay, sind hier aufgewachsen, identifizieren sich scheinbar mit dem Land, wieso sollten se ned für Deutschland spielen.
Aber ein Cacau und ein Neuville? Hätte der Cacau die Chance für Brasilien zu spielen, hätt der nie einen Gedanken an die dt. Nationalmannschaft verschwendet. Bei Neuville hab ich keine Ahnung, was der darstellen wollt.
Wen ich auch ned versteh sind Klose und Proll-Dolski. Polen hier, Polen da... ja wenn Polen doch so toll ist, warum laufen die ned in der Kadra auf? Entweder sind Heuchler oder Verräter.
Verfasst: Do 19. Nov 2009, 16:33
von Richard Stresemann
Original von Fiete Schulze
...und du meinst hier im Ratelon-Forum änderst du die Welt?
Nein.
Verfasst: Do 19. Nov 2009, 16:35
von Kathryn Janeway
Original von Franz Sendlhofer
Asamoah und Gomez okay, sind hier aufgewachsen, identifizieren sich scheinbar mit dem Land, wieso sollten se ned für Deutschland spielen.
Aber ein Cacau und ein Neuville? Hätte der Cacau die Chance für Brasilien zu spielen, hätt der nie einen Gedanken an die dt. Nationalmannschaft verschwendet. Bei Neuville hab ich keine Ahnung, was der darstellen wollt.
Wen ich auch ned versteh sind Klose und Proll-Dolski. Polen hier, Polen da... ja wenn Polen doch so toll ist, warum laufen die ned in der Kadra auf? Entweder sind Heuchler oder Verräter.
Keiner von beiden sagt immer wieder, dass er Polen so toll findet. Das wird hineininterpretiert.
Verfasst: Do 19. Nov 2009, 16:45
von Fiete Schulze
Original von Richard Stresemann
Nein.
Na dann lass doch diese Provokationen und beschäftige dich lieber mit Ratelon. Das würde uns allen mehr Spaß machen...
Verfasst: Fr 20. Nov 2009, 00:15
von Francis Taubenschlag
Original von Richard Stresemann
Finde ich nicht. Da hisst einer virtuell die Tricolore, bekennt sich damit also selbst zum Nationalismus, erträgt aber nicht den Hinweis darauf, dass es sich bei 90 % der "französischen" Nationalspieler nun wirklich nicht um Gallier handelt. Kollektive - wie Nationen - machen keinen Sinn ohne Ausgrenzung.
Richtig. Man könnte es für empfindsamere Gemüter auch "Abgrenzung" nennen. Ändert aber nichts an der Tatsache.
Im Fußball gilt aber glaube ich nicht das, was eine Gesellschaft längerfristig zusammenhalten könnte oder bei einer Nation etc. relevant wäre. Nationalmannschaften, erst recht heute, sind flexibel zusammengewürfelte Mannschaften zum Zweck des Erfolgs. Im professionellen (wie der Name schon sagt) Klubfußball gilt das schon lange (Ausnahmen, die auf Einkäufe weitgehend verzichten, benutzen wiederum genau das als Marketingstrategie, bestätigen also den Befund). Bei den Nationalmannschaften gilt das auch mehr und mehr. Es regen sich Leute aus idealistischen7emotionalen etc. Gründen auf: "Das ist kein deutsches-/englisches/etc.- Team mehr. Das ist keine Nationalmannschaft mehr". Aber die Mehrheit feiert, wenn die Mannschaft erfolgreich ist. Egal ob zehn Ausländer und ein eingeborener Torwart für "ihr" Nationalteam spielen oder 11 waschechte deutsche Kalkleisten und Bleichgesichter.