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Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 13:00
von Hans Sack
Nein eben nicht. Wir haben hierzulande nicht das Problem das Arbeitskräfte verhungern und man zwingend quantitativ mehr Nahrung herstellen müsste.

Es ist absolut Irrelevant ob man durch andere Nutzung mehr Personen versorgen könnte, da es hierzu keine Notwendigkeit gibt.

Und die Produktion und der vertrieb haben sich in ihrer Form bereits Langfristig als profitabel bewiesen.

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 13:03
von Sven Wenzel
Original von Hans Sack

Die Wirtschaftlichkeit definiert sich durch den Endprofit..
Definiert sich Wirtschaftlichkeit durch das Verhältnis von Ertrag zum Aufwand? Naja, da weiß man nun wieder endlich wie Ernst man sie nehmen muss. :rolleyes:

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 13:04
von Hajo Poppinga
Original von Hans Sack
Man rüge mich für diese ehrliche aussage. Scheiß auf die Umwelt.

Ich finde nicht das man die Umwelt über die Wirtschaftlichkeit stellen sollte.
Allein aus christlicher Verantwortung gebietet sich die Bewahrung von Gottes Schöpfung. Mal davon abgesehen, daß auch wirtschaftliche Vernunft für ein umweltverträgliches Wirtschaften spricht - es wäre allzu kurzsichtig, jetzt "mal eben" die Natur komplett auszulaugen, sodaß in 5 oder 10 Jahren nichts mehr zum ernten vorhanden ist.

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 13:22
von Hans Sack
Original von Hajo Poppinga

Allein aus christlicher Verantwortung gebietet sich die Bewahrung von Gottes Schöpfung.
Ich bin strenger Atheist und habe somit keine Christlichen Ansätze.
Mal davon abgesehen, daß auch wirtschaftliche Vernunft für ein umweltverträgliches Wirtschaften spricht - es wäre allzu kurzsichtig, jetzt "mal eben" die Natur komplett auszulaugen, sodaß in 5 oder 10 Jahren nichts mehr zum ernten vorhanden ist.
Davon habe ich ja nie gesprochen.

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 14:46
von Kathryn Janeway
Werter Monsieur Sack,

Sie vergessen die Kleinigkeit, dass man auf dem selben Land, das man für 10 kg Rindfleisch braucht 100 kg Getreide anbauen kann. Rechnen Sie das mal in Tonnen um. 100 Tonnen Rindfleisch gleich 1000 Tonnen Getreide. Was wird wohl mehr Profit abwerfen? Vor allem ist der Markt nicht alles. Die Tiere leiden unter miserablen Haltungsbedingungen, die Menschen werden von Fleisch aus Massentierhaltung krank. Unser Gesundheitswesen muss sehr viele Mittel aufwenden, um Herz-Kreislauferkrankungen zu behandeln, die durch zu hohen Fleischkonsum entstehen. Entschuldigung, aber Fleischgenuss ist außer in Maßen einfach nur Gift. Hier ist der Staat gefragt, den Markt zu steuern.

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 17:41
von Hans Sack
Original von Kathryn Janeway
Werter Monsieur Sack,

Sie vergessen die Kleinigkeit, dass man auf dem selben Land, das man für 10 kg Rindfleisch braucht 100 kg Getreide anbauen kann. Rechnen Sie das mal in Tonnen um. 100 Tonnen Rindfleisch gleich 1000 Tonnen Getreide. Was wird wohl mehr Profit abwerfen? Vor allem ist der Markt nicht alles. Die Tiere leiden unter miserablen Haltungsbedingungen, die Menschen werden von Fleisch aus Massentierhaltung krank. Unser Gesundheitswesen muss sehr viele Mittel aufwenden, um Herz-Kreislauferkrankungen zu behandeln, die durch zu hohen Fleischkonsum entstehen. Entschuldigung, aber Fleischgenuss ist außer in Maßen einfach nur Gift. Hier ist der Staat gefragt, den Markt zu steuern.
Sie sind viel zu sehr von ihren Mengen angaben eingenommen, und besehen dabei nicht das nicht die masse sondern die art des Produktes den Wert ausmacht.

Würde man für 100 Tonnen Fleisch 1000 Tonnen Getreide benötigen würde das Fleisch selbstverständlich mehr Gewinn abwerfen als das Getreide, da das Fleisch eine wesentlich Wertvollere Ressource ist.

Um Schnaps aus Kartoffeln zu brennen, benötigt man ebenfalls um ein vieles mehr Kartoffeln als am ende Schnaps dabei herauskommt. Das ganze rechnet sich aber da Schnaps wesentlich mehr wert ist als Kartoffeln.

Und zur Massentierhaltung muss ich sagen das man da eventuell tatsächlich, etwas ändern sollte um gesundheitliche Risiken für den Verbraucher zu senken, aber solche Akzente wurden ja bereits gesetzt.

Was ihren Letzten abschnitt betrifft, muss ich sagen. Jeder mensch hat das Selbstverständliche recht, mit seinem Körper zu tuen was er will. Wenn sich jemand durch seine Ernährung bewusst schädigt, so muss er eben mit den Konsequenzen leben. Der Staat hat dies allerdings in keiner weise vorzugeben.

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 17:48
von Kathryn Janeway
Original von Hans Sack

Sie sind viel zu sehr von ihren Mengen angaben eingenommen, und besehen dabei nicht das nicht die masse sondern die art des Produktes den Wert ausmacht.

Würde man für 100 Tonnen Fleisch 1000 Tonnen Getreide benötigen würde das Fleisch selbstverständlich mehr Gewinn abwerfen als das Getreide, da das Fleisch eine wesentlich Wertvollere Ressource ist.

Um Schnaps aus Kartoffeln zu brennen, benötigt man ebenfalls um ein vieles mehr Kartoffeln als am ende Schnaps dabei herauskommt. Das ganze rechnet sich aber da Schnaps wesentlich mehr wert ist als Kartoffeln.

Und zur Massentierhaltung muss ich sagen das man da eventuell tatsächlich, etwas ändern sollte um gesundheitliche Risiken für den Verbraucher zu senken, aber solche Akzente wurden ja bereits gesetzt.

Was ihren Letzten abschnitt betrifft, muss ich sagen. Jeder mensch hat das Selbstverständliche recht, mit seinem Körper zu tuen was er will. Wenn sich jemand durch seine Ernährung bewusst schädigt, so muss er eben mit den Konsequenzen leben. Der Staat hat dies allerdings in keiner weise vorzugeben.
Die Massentierhaltung gehört auch deshalb verboten, weil sie gegenüber den Tieren grausam ist.

Jeder Mensch hat das Recht, seine Gesundheit zu ruinieren? Interessant. Ich sage dazu bloß, dass die DU eine Solidargemeinschaft ist und damit dieses Recht juristisch gegeben ist, moralisch jedoch absolut nicht.

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 17:48
von pjotr
Original von Hans Sack
...
Was für pseudowirtschaftlicher Quatsch. Man kann also mit einem geringeren Aufwand für weniger Geld Nahrung in größerer Menge produzieren. Aber weniger teurere Nahrung mit höherem Aufwand ist einfach 'cooler'.

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 17:53
von Kathryn Janeway
Original von pjotr

Was für pseudowirtschaftlicher Quatsch. Man kann also mit einem geringeren Aufwand für weniger Geld Nahrung in größerer Menge produzieren. Aber weniger teurere Nahrung mit höherem Aufwand ist einfach 'cooler'.
Aaaaber: Es bringt nicht so viel Geld ein. Das ist ja alles, was für Herrn Sack überhaupt zählt.

Verfasst: Mo 28. Sep 2009, 18:09
von Hans Sack
Original von pjotr

Was für pseudowirtschaftlicher Quatsch. Man kann also mit einem geringeren Aufwand für weniger Geld Nahrung in größerer Menge produzieren. Aber weniger teurere Nahrung mit höherem Aufwand ist einfach 'cooler'.
Ok also versuche ich mal ihr Geistloses Gedöns zu deuten.

Wo war hier von geringerem Aufwand die rede ?

Es geht hier darum das Fleisch einen Wesentlich höheren Marktwert als Getreide hat und sich somit das verhältnismäßig höhere aufwenden des zweiten für das erste rechnet.