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Verfasst: So 13. Sep 2009, 19:50
von Richard Stresemann
Was hat sich geändert?

Verfasst: So 13. Sep 2009, 19:54
von Montgomery Scott
Keines der Wohlstandskinder, die hier randalieren, ist damit konfrontiert, das Menschen in gewalttätiger Weise existenzielles Unrecht wiederfährt.

Verfasst: So 13. Sep 2009, 19:59
von Richard Stresemann
Original von Montgomery Scott
Keines der Wohlstandskinder, die hier randalieren, ist damit konfrontiert, das Menschen in gewalttätiger Weise existenzielles Unrecht wiederfährt.
Das sehen sie aber anders. Sie fühlen sich einem "faschistischen, imperialistischen Überwachungsstaat" und von Konzernen "ausgebeutet", halten Abschiebung ebenso wie den Verkauf von Waffen für Mord ("Deutsche Waffen, deutsches Geld morden auf der ganzen Welt"). Aus der - zweifellos pathologisch paranoiden - Weltsicht des durchschnittlichen "Globalisierungsgegners" gibt es also genug Grund zur Gewalt. Und das haben ihnen die Vordenker der "Linken" ja wohl auch so beigebracht.

Verfasst: So 13. Sep 2009, 20:59
von Lady Enigma
Original von Montgomery Scott
Das meine ich absolut nicht. Ich habe niemals behauptet, dass die Geschichte linker politischer Ideen unblutig wäre. Aber alles muss im Kontext seiner Zeit betrachtet werden. Und was an Früherem nachvollziehbar ist, wäre es heute nicht mehr unbedingt. Marx ist ein schwieriges Thema, es bedarf schon einiger interpretativer Arbeit, um überzeugend darlegen zu können, inwieweit Marx Gewalt befürwortete. Die Revolutionäre der ersten Hälfte des 20. Jhds. taten das sicher unmissverständlich. Wer das aber heute noch tut, ist für mich ganz klar kein Linker.
So so. Kenn ich von früher. Da wurde auch jeweils festgelegt, wer gerade rechtgläubig war oder Rechtsabweichler , Opportunist oder sonstwas...
Daß sie für dich keine Linken sind, beweist garnichts.
Was die Marxsche Gewaltbefürwortung angeht, hält sich die Intterpretationsarbeit in Grenzen.
Hier zum Beispiel...
Keines der Wohlstandskinder, die hier randalieren, ist damit konfrontiert, das Menschen in gewalttätiger Weise existenzielles Unrecht wiederfährt.
Es waren doch schon immer und fast nur "Wohlstandskinder" die den linlen Terror geführt haben. Von Robbespierre bis Pol Pot über Stalin, Trotzki und Baader-Meinhof...
alles durchgeknallte Kleinbürger.

Verfasst: Mo 14. Sep 2009, 00:08
von Hajo Poppinga
Original von Wolfgang Müller
Bei den Reden die so manches Mitglied von CDU, CSU und FDP, sowie so deren Anhänger_innen schwingen (unter anderem hier in diesem Forum). Wundert es mich nicht, dass diese es lieber sehen, wenn wie du schon geschrieben hast, NPD- und Naziaufmärsche protektiert werden und Linke sowie andere Nazigegner_innen zusammengeknüppelt werden. Mensch könnte böswillig denken, dass die Bürgerlichen, wie einst Hindenburg, Papen und von Schleicher versuchen die Nazis als willige Hilfskräfte zu zähmen. Wer sich gegen Nazis engagiert, wird also zusammengeknüppelt oder darf sich auf Strafanzeigen und eventuell auch auf eine Hausdurchsuchung freuen. Überwachung der Post und Telekommunikation natürlich inklusive.
An Deiner Stelle würde ich auch noch darauf hinweisen, daß der elfte September damals dem Kontrollwahn der Rechtspopulisten so auffällig in die Hände gespielt hat, da muß doch was faul sein!

Verfasst: Mo 14. Sep 2009, 00:16
von Gunnar Svensson
Original von Lady Enigma
Es waren doch schon immer und fast nur "Wohlstandskinder" die den linlen Terror geführt haben. Von Robbespierre bis Pol Pot über Stalin, Trotzki und Baader-Meinhof...
alles durchgeknallte Kleinbürger.
Kommt jetzt wieder deine alte Leier, dass man als echter, authentischer Proletarier von Natur aus konservativ ist, bis so ein paar blöde Intellektuelle ankommen und einem einreden, man habe gefälligst links zu sein? Ich streite durchaus nicht ab, dass es konservative Arbeiter gibt, das wäre ja Blödsinn, aber ich lasse es nicht gelten, wenn jemand die These aufstellt, nur "Wohlstandskinder" wären links". Ich lasse das nicht gelten, weil ich selber aus einem linken Arbeiterhaushalt komme.

Verfasst: Mo 14. Sep 2009, 05:58
von Lady Enigma
Es gibt linke Arbeiter, keine Frage, früher noch mehr als jetzt. Aber es geht um die, welche aus "Gründen des gesellschaftlichen Wohles" zu sinnloser Gewalt greifen, bzw die Vordenker dieser sinnlosen Gewalt.
Man kann auch links sein, ohne marodierend durch Städte zu ziehen.
Aber gegen solche Randaleheinis sowas gibt es doch erprobte Mittel.
Wenn bei uns in Berlin welche z.B. bei Fußballspielen grob über die Stränge geschlagen haben, wurden sie in der Keibelstraße im Keller für ca 24 Stunden in kleine geflieste Einzelzellen(vollkommen leer) gesteckt . Aller paar Stunden kam einer mit dem Knüppel, hat den Zelleninsassen gründlich verjackt. Zum Schluss gab es jeweils noch nen Eimer kaltes Wasser drauf. Nach Ablauf der Zeit musste der Patient seine Zelle säubern, unterschreiben, daß er korrekt behandelt worden war und konnte gehen. Damit war der Fall völlig unbürokratisch erledigt.Und man kann sich nicht vorstellen, wie das geholfen hat.... :D

Verfasst: Mo 14. Sep 2009, 06:59
von Hans Sack
Also ich muss hier noch einmal auf folgendes verweisen. Linksextreme sind Exakt genau so Verachtenswert und Gefährlich wie Rechtsextreme.

Es ist ein Enormer Fehler Linksextreme zu verharmlosen, da diese enorm Gewalttätig und Gefährlich sind.

Die rechtsextremen hat man ja Mittlerweile unter Kontrolle. Die sind kaum Gewalttätig und halten sich in der Regel an die Verordnungen. Sicherlich ist die Meinung der Nazis nicht gerade die Schönste aber sie haben wohl ein Recht darauf diese zu haben und für selbige einzustehen. da wir in einer Demokratie mit einer Meinungsfreiheit leben. Und ich muss sagen das es mir Scheißegal ist wenn da irgendwo ein par Nazis ihre Domo abhalten solange sie ruhig bleiben und mich nicht weiter stören, sollen sie das eben machen. Jedem das seine, die haben nun einmal auch ein Recht auf ihre Meinung und solange sie niemanden damit schaden ist das in Ordnung.

Allerdings ist das Auftreten der Linksextremen wesentlich gefährlicher. Man kann bei den sogenannten "Gegendemonstrationen" nicht mehr von einer einfachen Demonstration sprechen. Diese Gruppen Treten dort auf um gezielt Gewalt auszuüben.

Und das die da nur wegen der par Nazis sind ist Absoluter Schwachsinn. Da stehen irgendwo wenn es hoch kommt 500 Rechtsextreme auf einem Platz und deshalb Reisen mehrere Tausend Gewaltbereite Lumpen träger an um gegen die zu Demonstrieren, wo ist denn da die Zweckmäßigkeit.

Diese Linksextremen Gruppen werden bei so gut wie jedem Auftreten extrem Gewalttätig und Verursachen viele Verletzte sowie enormen Sachschaden. Selbst Gehwege werden zerstört um daraus Wurfwaffen zu gewinnen.

Ich finde man sollte wesentlich Härter gegen diese Subjekte vorgehen und nicht vor dem Raschen Gebrauch von Tränengas und Schlagstöcken zurückschrecken. Ich bin auch der Meinung das Beamte bei einem Angriff mit Brandsätzen von der Schusswaffe Gebrauch machen sollten.

Außerdem sollte das handeln solcher Steine werfenden Randalierer mit deutlich härteren Haftstrafen geahndet werden.

Verfasst: Mo 14. Sep 2009, 08:16
von pjotr
Original von Hans Sack

Die rechtsextremen hat man ja Mittlerweile unter Kontrolle. Die sind kaum Gewalttätig und halten sich in der Regel an die Verordnungen.
Du hast nicht regelmäßig Neonazis vor deinem Haus und darfst im Wochentakt Aufkleber vom Wikingerversand von verschiedenen Stellen deines Hauses kratzen, oder?

Verfasst: Mo 14. Sep 2009, 09:08
von Hans Sack
Und in den Straßen deines Ortes sitzen wohl nicht an jeder ecke Pöbelnde, in Lumpen gewickelte Punks.

Das ist einer der wenigen guten Aspekte daran das ich nicht in der Stadt wohne, ich muss nicht den ganzen Tag so Gesocks sehen. Dazu gehören allerdings auch diese ganze Hip Hop Kinder.