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Verfasst: Di 28. Apr 2009, 23:59
von Palin Waylan-Majere
Original von Kintaro Bergmann

Sicher hast du recht Getto Abschaum bleibt Getto Abschaum.
Du sprichst sicherlich aus Erfahrung.

Verfasst: Mi 29. Apr 2009, 00:06
von Kintaro Bergmann
Ich selbst komme zwar jetzt Finanziell gesehen definitiv nicht aus dieser "Schicht" aber zu meinem Leidwesen durfte ich schon mit der gleichen Bekanntschaft machen.

Verfasst: Mi 29. Apr 2009, 00:15
von Palin Waylan-Majere
Original von Kintaro Bergmann
Ich selbst komme zwar jetzt Finanziell gesehen definitiv nicht aus dieser "Schicht"
Eben. Wozu gibts Eltern?
aber zu meinem Leidwesen durfte ich schon mit der gleichen Bekanntschaft machen.
Mein Beileid.

Verfasst: Mi 29. Apr 2009, 00:41
von Kintaro Bergmann
Sarkasmus für arme ?

Man kann sich die Eltern nicht aussuchen bei mir ist eben Geld da bei anderen nicht ich konnte das nicht beeinflussen.

Aber man sollte meine Persönlichkeit nicht fehlinterpretieren. Ich lebe in selbst Isolation es war schon immer mein Größtes Bestreben zweite meiner Physischen Existenz fern zu halten abgesehen davon das ich mit wenig aus komme. Meine Existenz Grundlagen begrenzen sich auf einen Internet Zugang , Alkohol und ein par Mangas zur Entspannung vom Alltag , auch beim Essen brauche ich nicht sonderbar viel Besonderes . Es ist also Falsch Klischee bezogene Schlüsse zu ziehen .

Verfasst: Mi 29. Apr 2009, 08:12
von Lady Enigma
Original von Palin Waylan-Majere

Sagt Mr. Vernichtungsphantasie. :D
Tja, also wenn es mir schon zu viel wird, sollte man eventuell wirklich auf die Bremse treten.... :D

Verfasst: Mi 29. Apr 2009, 11:55
von Palin Waylan-Majere
Der "Troll" war auf Grimms offensichtliches rumgetrolle bezogen und soll so verstanden werden, ihn nicht mehr zu füttern. Dann wirds vielleicht auch sachlicher als "Bolschewistische Brückenköpfe in die freie Welt".

Verfasst: Mi 29. Apr 2009, 12:27
von Lady Enigma
Egal. Wer ohne Fehl ist, werfe den ersten Stein... ;)

Übrigens, wenn ich weiter oben sagte, Ghettokind bleibt Ghettokind, meinte ich das nicht als Wertung dieser Menschen sondern wollte eine soziale Tatsache feststellen. Sozialhilfe in dritter Generation trifft es ganz gut.

Verfasst: Mi 29. Apr 2009, 19:32
von Vanessa Garland
Original von Montgomery Scott
Naja, in die Methodik der Sozialwissenschaften wird da ja nun beim besten Willen nicht eingeführt.
Na gut, in der Sekundarstufe I nicht, das stimmt schon. In der Oberstufe aber schon, vor allem im Leistungskurs. ;)
Damit wäre doch "Ethik" eine recht treffende Bezeichnung.
Nein, das würde ich deshalb nicht sagen, weil die (normative) Ethik eine Disziplin der Philosophie ist, und sich als solche einmal mit einer klar definierten Fragestellung befasst, die zwar auch in den Curricula des Berliner Schulfaches auftaucht, das sich aber gerade nicht in dieser erschöpft, und sich dabei zum anderen der wissenschaftlichen Methodik bedient, was in dem Schulfach ja wiederum weder der Fall ist, noch sein soll.
Aber das kann doch jeder Gläubige in seiner Gemeinde machen, wenn er das möchte. Mit dem Bildungsauftrag der Schule hat das aber nichts zu tun.
Was privilegiert denn z. B. den in solchen Diskussionen zeitgeschichtlich gerne als Ideal bemühten, weil als vermeintlich nichtspirituell betrachteten Humanismus gegenüber der Religion? Bzw. was legitimiert ihn sogar als geistige Grundlage eines, sagen wir mal nach Hobbes, Gesellschaftsvertrages, der in der Folge die Religion zur öffentlich irrelevanten Privatsache herabsetzt?

Selbst eine konsequent materialistische, jede Metaphysik negierende oder zumindest aus ihrer Betrachtung ausschließende Ethik ist letztlich doch auch eine metaphysische Anschauung. Was hat es mit dem Bildungsauftrag der Schule zu tun, diese zum normativen Maßstab zu erheben?
Wenn das so ist dann nur, weil man ihnen im Religionsunterricht
Unsinn erzählt hat. Würde das Argument zutreffen, wären Menschen ohne Glauben in gesteigertem Maße unmoralisch und antriebslos. Das ist offensichtlich Unsinn, auch wenn man es aus dem Munde manch eines christlichen Fanatikers gelegentlich hört.
Dass es gerade nicht so ist rührt daher, dass heutzutage wie gesagt verbreitet als dogmatisch antispirituell gesehene gedankliche Konzepte wie etwa der Humanismus ihre Wurzeln tatsächlich in der Religion haben. Natürlich gibt es, wie ebenfalls schon gesagt, auch rein materialistische Ethik, nur muss man sich fragen, ob sie den gesellschaftlichen Bedürfnissen dauerhaft wirklich zu genügen vermag.

Denn ein einzelner Materialist kann durchaus anspruchsvolle sittliche Ideale verfechten, indem er von seiner spirituell beeinflussten Umwelt entwickelte Werte aufgreift und in einen neuen gedanklichen, z. B. positivistischen Kontext, überführt.

Eine ganze Gesellschaft kann das ohne jede Spiritualität meines Erachtens aber nicht, sie kommt bei rein materialistischer Betrachtung zu keinem über minimale Zweckmäßigkeit hinausgehenden Gesellschaftsvertrag, um noch mal Hobbes zu bemühen.

Verfasst: Mi 29. Apr 2009, 19:53
von Vanessa Garland
Original von Lady Enigma
Ich geh mal davon aus, daß Du mit "wie" das meinst, was aus den Bedingungen der Geburt eines Menschen für sein weiteres Leben folgt.
Was Du an Differenzierungen auch vornimmst, mit der Realität hat es in mehr als 90% der Fälle nichts zu tun. Ghettokind bleibt Ghettokind. Und solang hier
Traumtänzerei über Realismus geht, wird das auch so bleiben.
Alles was Du sagst , ist weltfremdes Geschwafel.
Die Wirkklichkeit findet man eben nicht in dicken Büchern mit langen Worten....
Ähm, nein, genau das meine ich mit dem Wo der Geburt, also der ökonomischen und soziokulturellen Lebensumwelt, in die ein Mensch hineingeboren wird. Mit dem Wie meine ich die "Talente des Geistes" und "Eigenschaften des Temperaments" (Kant), die zwar individuell verschieden sind, aber niemandem zum geborenen Verlierer im Sinne einer zur Unmöglichkeit des Erlanges der "Glückseligkeit" (nochmal Kant) verurteilten Person machen.

"Gettokind" (Lady Enigma) bleibt vielfach oder meistens "Gettokind", weil es einfach lebenswirklich in das Getto hineingeboren wird, aber nicht, weil es schon existenzialistisch aus dem Getto heraus geboren wird.

Verfasst: Mi 29. Apr 2009, 20:38
von Lady Enigma
Ähm, nein, genau das meine ich mit dem Wo der Geburt, also der ökonomischen und soziokulturellen Lebensumwelt, in die ein Mensch hineingeboren wird. Mit dem Wie meine ich die "Talente des Geistes" und "Eigenschaften des Temperaments" (Kant), die zwar individuell verschieden sind, aber niemandem zum geborenen Verlierer im Sinne einer zur Unmöglichkeit des Erlanges der "Glückseligkeit" (nochmal Kant) verurteilten Person machen.
Wie gesagt, weltfremdes Geschwafel.
Für das wirkliche Leben unbrauchbar.
Was glaubst Du, was das "Talent des Geistes" und dieses ganze
Gewäsch in philosophischen Seminaren einem hungenden Kind in einem Ghetto nützt? Egal , was Kant sagt.
Wie war das mit dem Kriterium der überwiegenden Wahrscheinlichkeit?