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Verfasst: Di 17. Mär 2009, 19:35
von Robert Cullen
Naja, ich denke, sie erinnern auch ein wenig an Austen oder? (Gegen Romantik habe ich auch nichts, im Gegenteil ^^)
Verfasst: Di 17. Mär 2009, 20:15
von Kreittmayr
Ich habe Jane Austen leider noch nicht gelesen, will es aber auch unbedingt einmal tun.
Wuthering Heights ist, wie gesagt, eher von einer düsteren Romantik... Charlotte Bronte mag ich sehr, weil ihre Protagonisten sehr charakterstark und heroisch sind.
Verfasst: Di 17. Mär 2009, 20:41
von Robert Cullen
Austen ist schön zu lesen. Ich mag gerne mansfield Park und natürlich stolz und Vorurteil... Bronte werde ich aber auch noch lesen, klingt gut...
Verfasst: Di 17. Mär 2009, 21:33
von Kreittmayr
Ja.

Ich glaub, die beiden liegen zeitlich auch nicht soweit auseinander, oder? Beide erste Hälfte 19. Jhd.?
Verfasst: Di 17. Mär 2009, 21:55
von Robert Cullen
Stimmt. Ich bin jetzt richtig auf Charlotte bronte gespannt... Ich liebe diese alte Sprache... sowas schreibt heute auch niemand mehr.

Verfasst: Di 17. Mär 2009, 21:56
von Kreittmayr
Ja, das stimmt. Aber es gibt gottseidank genug Klassiker, die auch alle dick genug sind

, um ne Weile damit beschäftig zu sein ^^
Verfasst: Di 17. Mär 2009, 22:03
von Ashley von Blomkohl Cullen
Ich mag auch gerne alte Stücke, Minna von barnhelm find ich schön. ( lesen wir fürs Abi, aber ich finds gut - die anderen nicht.) oder auch nora, ein Puppenspiel
Ich glaube einfach das die alten Texte tiefgreifender waren, das letzte tiefsinnige Buch war für mich Kunst von yasmina reza. Wirklich toll , was da alles hinter einem weißen Bild steckt
* Huch, ich sollt eigentlich Robert sein

*
Verfasst: Di 17. Mär 2009, 22:08
von Kreittmayr
Ich komme mit Geschlechtsumwandlungen zurecht, keine Sorge.
Die beiden Stücke habe ich leider noch nicht gelesen; aber Ibsen interessiert mich in jedem Fall. Was ich auch ganz großartig fand war Monna Vanna von Maurice Maeterlinck, auch wenn ich es nur in engl Übersetzung lesen konnte und nicht im französischen Original. Aber ich habe noch nie eine derart atemberaubende Konfliktentfaltung innerhalb des ersten Aktes gesehen.
Was Dramen angeht, bin ich aber auch ein Fan von Schiller.
Ich find auch, dass die Klassiker technisch und emotional weitaus ausgereifter sind, als das meiste, was heute auf dem Markt ist. Für gute Plotkonstruktionen muss man wirklich zumeist bei den Klassikern gucken, auch wenn manche neuere Sachen, wie z.B. Name der Rose, in der Hinsicht auch sehr gut sind.
Verfasst: Di 17. Mär 2009, 22:20
von Ashley von Blomkohl Cullen
Ibsen war interassant, wenn auch ein Frauenfeind ( er wollte nämlich garnicht mit Nora die Probleme der Frau beleuchten und auch kein Lob für seine " Emanzipation")
Kafka fand ich auch nicht schlecht. Schiller ist bei mir mit den Räubern vertreten. Goethe mag ich aber auch, besonders die leiden des jungen Werthers. Die alten hatten es einfach noch verstanden etwas großes in wenige Seiten zu verpacken, wobei ich nie Angst vor vielen Seiten hab...
Verfasst: Di 17. Mär 2009, 22:44
von Kreittmayr
Kafka mag ich eigentlich gar nicht. Also, er schreibt gut, aber das, was er schreibt, ist mir lebensgefühlmäßig so zuwider, dass dabei für mich fast aller Spass am Lesen bei drauf geht. Und der Werther war mir ehrlich gesagt auch ein bischen zu emo *g*, aber Iphigenie auf Tauris habe ich geliebt, und Faust I hatte auch was für sich.