Seite 6 von 8

Verfasst: Sa 24. Jan 2009, 16:47
von Palin Waylan-Majere
Original von Helen Bont

Sicherlich können Sie eine solche Unterstellung irgendwie belegen?
Sie lehnen ab, dass ein Existenzminimum gesichert wird. Die Schlussfolgerung daraus ist, dass die UFD, für die Sie sprechen, nicht wünscht, die bloße physische Existenz abzusichern.
Schade, dass manche Ihren Verfassungseid so interpretieren, das Sozialstaatsgebot der Unionsverfassung ignorieren zu können.

Verfasst: Sa 24. Jan 2009, 16:51
von Joeli Veitayaki
Robin Hood-Ansichten? Nehmt es den Reichen, gebt es den Armen?

Verfasst: Sa 24. Jan 2009, 17:00
von pjotr
Original von Joeli Veitayaki
Robin Hood-Ansichten? Nehmt es den Reichen, gebt es den Armen?
Ganz simple etatistische Ansichten, Sie Anarchist!

Verfasst: Sa 24. Jan 2009, 17:05
von Joeli Veitayaki
etatistisch? Sie werten also ihre eigenen Ansichten ab? Find ich richtig so :klatsch:

Verfasst: Sa 24. Jan 2009, 17:20
von Palin Waylan-Majere
Original von Joeli Veitayaki
Robin Hood-Ansichten? Nehmt es den Reichen, gebt es den Armen?
Ich nehme ohne große Überraschung zur Kenntnis, dass auch die FLA Fraktion von den Aufgaben eines modernen Staates keinerlei Verständnis hat und stattdessen lieber in alten Legenden die Bösewichter, in diesem Fall den tyrannischen Sheriff von Nottingham, anhimmelt. Das bedarf keiner weiteren Kommentare.

Verfasst: Sa 24. Jan 2009, 17:22
von Fabian Montary
Der moderne Staat ist kleptomanisch?

Verfasst: Sa 24. Jan 2009, 17:28
von Palin Waylan-Majere
Original von Fabian Montary
Der moderne Staat ist kleptomanisch?
Ich bezweifle, dass Sie ihre Aufgabe als Repräsentant des Staates so verstehen.

Verfasst: Sa 24. Jan 2009, 17:49
von Fabian Montary
Original von Palin Waylan-Majere

Ich bezweifle, dass Sie ihre Aufgabe als Repräsentant des Staates so verstehen.
Ich frage Sie nur um Ihre Definition des modernen Staates, Herr Kollege.

Verfasst: Sa 24. Jan 2009, 19:37
von Matthias Schmelzer
Der moderne Staat muss dann eingreifen, wenn er muss, ansonsten sollte er seine Bürger alleine lassen.

Verfasst: Sa 24. Jan 2009, 23:08
von Helen Bont
Original von Wolfgang Müller
Das ist eine Anspielung auf Ihre Ablehnung einer sozialen Grundsicherung.
Wer in wirtschaftliche Not gerät, hat Anspruch auf Hilfe zur Selbsthilfe, dass ist die Position der UFD. Was die LL will ist eine Daueralimentierung und damit eine Entmündigung der Menschen. Ihre Sozialpolitik, bzw. die Ihrer Partei, lähmt die Innovationsfähigkeit, schläfert die Menschen ein und macht sie zu Sklven eines alimentierenden Staates. Die UFD setzt dagegen auf eine Sozialpolitik, die die Menschen befähigt, sich aus eigener Kraft aus ihrer wirtschaftlichen Notlage zu befreien. Hilfe soll zielorientiert eingesetzt und nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden. Das ist der fundamentale Unterschied: die LL führt die Menschen in ein knechtisches Verhältnis zu einem Rentierstaat, die UFD hilft den Menschen zu Freiheit und einem selbstbestimmtem Leben.
Original von pjotr

Lesen Sie eigentlich durch, was für Müll Sie labern?
...
Herr Jerkov, ich hoffe doch sehr, dass Sie nicht erwarten, dass ich mich auf das selbe Niveau herablasse, auf dem Sie sich momentan befinden.
Original von pjotr

...
Das war Sie mir hier erzählen ist die Zielsetzung einer Negativsteuer, die von Ihnen angestoßene Diskussion ging aber um die Umsetzung.
Herr Jerkov, ich gehe mal davon aus, dass Sie in der Lage sind, unserer Diskussion inhaltlich zu folgen. Aber noch mal die wichtigsten Gedankengänge für Sie zum Mitschreiben:
1. Ich habe die These aufgestellt, dass durch die von der LL geplante negative Einkommenssteuer der Staatsbankrott vorprogrammiert ist.
2. Daraufhin antworteten Sie - Gegenthese - , dass könne nicht, denn :"Die Negativsteuer trägt sich durch sich selbst, indem Steuersatz und Freibetrag entsprechend angeglichen werden, dass sich mindestens ein Nullum ergibt."
3. Um diese Gegenthese bewerten zu können, wird man nicht umhin kommen zu prüfen, was eigentlich eine negative Einkommenssteuer ist: "Die Negative Einkommensteuer ist das Modell einer staatlichen Transferleistung, die das Existenzminimum deckt und die jeder Bürger ohne oder mit nur geringem Einkommen erhält. Die Höhe der Zahlung nimmt in dem Maße ab, wie der Bürger eigenes Einkommen erzielt. ...". Das Ihnen das nicht in den Kram passt und Sie in Ihrer Hilflosigkeit ausfallend werden, ist verständlich. Denn ein Freibetrag wird auf erwirtschaftetes Einkommen gewährt, der Staat hat also einen Steuerausfall. Bei einer negativen Einkommenssteuer geht der Staat einen Schritt weiter: er alimentiert seine Bürger bis zu einer bestimmten Einkommengrenze. Der Staat hat also nicht nur einen Steuerausfall, sondern er hat noch zusätzliche Ausgaben. Jetzt kommen Sie, und erzählen dem erstaunten Publikum, das Eine würde nun durch das Andere aufgehoben, so dass wir es mit einem "Nullum" zu tun haben. Das ist aber Ihr Denkfehler: Fehlende Einnahmen auf der einen Seite, werden nicht durch steigende Ausgaben auf der anderen Seite aufgehoben.
Original von Palin Waylan-Majere

Sie lehnen ab, dass ein Existenzminimum gesichert wird. Die Schlussfolgerung daraus ist, dass die UFD, für die Sie sprechen, nicht wünscht, die bloße physische Existenz abzusichern.
Schade, dass manche Ihren Verfassungseid so interpretieren, das Sozialstaatsgebot der Unionsverfassung ignorieren zu können.
Herr Waylan-Majere, was Sie da erzählen ist schlichtweg falsch. Für die UFD ist klar: wer in wirtschaftliche Not gerät, kann sich der Solidarität durch Staat und Gesellschaft gewiss sein. Ich habe es bereits Herrn Müller gesagt: die UFD hat in der Sozialpolitik einen anderen Ansatz als die Radikalsozialisten der LL. Während die LL Sozialpolitik auf die Alimentierung reduziert, will die UFD Hilfe zur Selbsthilfe, die den Menschen ein Leben in Freiheit, Selbstachtung und Würde ermöglicht. Das ist unser Verständnis vom Sozialstaatsgebot der Unionsverfassung.