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Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 19:52
von Fiete Schulze
Original von Michael Schneider

Spiegel ist nun wahrlich nicht gerade ein CDU-Bejubelblatt und nicht mit der intellektuell tiefstehenden Bild zu vergleichen.
Begibt sich aber klar mit dem Artikel auf dieses Niveau ,)
Wo ist da nun ein Hinweis, dass die Gewerkschaften gegen die Linke ist. Das paßt doch alles nicht....oder seh ich das jetzt falsch?

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 22:33
von Michael Schneider
Es steht doch nur drin dass einige gewerkschafter, voran welche von der BCE dabei sind. Und dass sie nicht aufrufen CDU zu wählen, sondern alle Parteien, die nicht extremistisch und vollkommen auf dem Boden der Demokratie stehen wie CDU, SPD, FDP und Grüne.

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 22:37
von Palin Waylan-Majere
Original von Michael Schneider

Spiegel ist nun wahrlich nicht gerade ein CDU-Bejubelblatt und nicht mit der intellektuell tiefstehenden Bild zu vergleichen.
Äh... doch.

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 22:45
von Fiete Schulze
Original von Michael Schneider
Es steht doch nur drin dass einige gewerkschafter, voran welche von der BCE dabei sind. Und dass sie nicht aufrufen CDU zu wählen, sondern alle Parteien, die nicht extremistisch und vollkommen auf dem Boden der Demokratie stehen wie CDU, SPD, FDP und Grüne.
Naja dann sollte der Spiegel sich mal angewöhnen Überschriften zu wählen, die auch zum Beitrag passen, ne ;)
Und ich halte die Linke für eine demokartsiche Partei, noch viel mehr demokratischer als die Nazirichterpartei CDU ;)

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 23:04
von Isabelle Corinne de La Fayette
Jedenfalls ist der Spiegel längst ein bundesrepublikanisches Blatt. Er hetzt wie so ziemlich alle Medien gegen alles, das die eingespielte Oligarchie aus Unionsparteien, SPD, FDP und Grünen zu sprengen droht.

Genau das tut die Linke, und genau darum wird sie angefeindet. Sie ist denen ein Sprachrohr, die sich von der erklärt unsolidarischen Kapitalismusvergötzung der etablierten fünf (CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne - nach Adam Riese also fünf ;)) Parteien nicht mehr repräsentiert fühlen.

Es hatte gut 30 Jahre gedauert, bis CDU, CSU, SPD und FDP endlich auf einer Einheitslinie waren. Dann kamen die Grünen und machten Stunk. Noch bevor man sie ernsthaft und endgültig zur Räson gebracht hatte kam die PDS hinzu. Die passte sich aber nicht an, sondern ging in der Linken auf und erstarkte weiter. Dank der Linken kann das volksverdummende Kasperletheater "Schwarz-Gelb vs. Rot-Grün" auf Bundesebene nicht mehr wirksam aufgeführt werden. Dank der Linken gibt es wieder eine echte Alternative, ist Protestwahl wieder eine konstruktive Option.

Was in anderen Demokratien selbstverständliche Normalität ist, gilt nun auch im alten Obrigkeitsstaat Deutschland. Wer wahlberechtigt ist, hat die Wahl, erst mal jedenfalls zwischen zwei Optionen. Das ist ein Anfang.

Für die, die in der Bundesrepublik nur den Obrigkeitsstaat demokratisch tarnen wollten ist es der Anfang vom Ende. Recht so! :]

Verfasst: Sa 10. Jan 2009, 01:09
von pjotr
Original von Michael Schneider

Spiegel ist nun wahrlich nicht gerade ein CDU-Bejubelblatt und nicht mit der intellektuell tiefstehenden Bild zu vergleichen.
Der Spiegel war echt auch schon mal besser und auch vor allem intellektueller. Seit Augsteins Tod ist der Spiegel kein besseres Boulevardblatt, als es der Stern nicht vorher schon war...

Verfasst: Sa 10. Jan 2009, 09:39
von Michael Schneider
Original von Isabelle Corinne de La Fayette
Jedenfalls ist der Spiegel längst ein bundesrepublikanisches Blatt. Er hetzt wie so ziemlich alle Medien gegen alles, das die eingespielte Oligarchie aus Unionsparteien, SPD, FDP und Grünen zu sprengen droht.
Ja deswegen wird ja auch nie ein böses Wort über die 4 genannt und die immer hochgejubelt...sagt mal glaubt ihr das echt? Ihr seid ja schon fast Baylors mit euren Verschwörungstheorien! =)

Im Gegensatz zu euren Ansichten nutzen nämlich ALLE Medien ihre Möglichkeiten die Schwachpunkte JEDER Partei mit irgendwelcher Bedeutung herauszustellen und nicht nur der Linken. Zeitungen und Zeitschriften sind in der Hinsicht äußerst neutral. Ich kenne keine Zeitung, die nicht direkt einer Partei gehört die nicht auch solche Inhalte über Parteien veröffentlicht würde, egal welcher politischer Coleur.

Aber ich habe noch einen Link für euch, auch vom bösen Spiegel:

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 47,00.html

Jetzt erzählt mir nur das sind alles Querulanten und da ist nicht ein Korn Wahrheit enthalten. Denn genau das ist es doch, was ihr bei anderen parteien kritisiert und ich kann mir nicht vorstellen, das die Linke davor gefeit wäre!

Verfasst: Sa 10. Jan 2009, 13:19
von Montgomery Scott
Original von Michael Schneider

Jetzt erzählt mir nur das sind alles Querulanten und da ist nicht ein Korn Wahrheit enthalten. Denn genau das ist es doch, was ihr bei anderen parteien kritisiert und ich kann mir nicht vorstellen, das die Linke davor gefeit wäre!
"Ein Gewirr von Vorwürfen und Unterstellungen" Diese Zwischenüberschrift ist eigentlich recht treffend. Gewisse Leute konnten ihre Positionen in der hessischen Linken eben nicht durchsetzen. Und einige davon springen nun mit ziemlich schlechtem Stil ab. Wie schon anfangs gesagt, solche Konflikte gibt es in der Linken schon länger. Dafür, dass dieser Pit Metz, der zurecht als Spitzenkandidat ausgewechselt wurde, das Weite sucht, braucht sich die Linke jedenfalls nicht zu schämen.

Verfasst: Sa 10. Jan 2009, 14:07
von Konrad Grimm
Original von Fiete Schulze
Ziel ist es, die Linke durch eine gezielte Hetzkampange wieder unter 5% zu drücken. Man darf die Macht der Medien nicht unterschätzen...ein Großteil der Bevölkerung hat ihr politisches Wissen leider nur aus Bild und Co...das ist das Problem.
Wer braucht denn die Linke eigentlich noch in Zeiten, da Schwarz-Rot Forderungen durchsetzt, die sonst allenfalls von der Kommunistischen Plattform zu hören waren (Verstaatlichung der Banken etc) ?

Verfasst: Sa 10. Jan 2009, 14:09
von Konrad Grimm
Original von Isabelle Corinne de La Fayette
Dank der Linken gibt es wieder eine echte Alternative, ist Protestwahl wieder eine konstruktive Option.
Das wäre allenfalls die NPD. Die Linke kuschelt im Osten auf kommunaler Ebene längst mit der CDU. Demokraten sind alles das gleiche Geschmeiß.

Da sind die Österreicher schon viel schlauer - dort kollabieren die Kartellparteien zunehmend vor der Strache-FPÖ, die Rechte ist gemeinsam bereits stärkste Kraft in den Umfragen: 32 % (23 % FPÖ plus 9 % BZÖ) zu 31 % SPÖ und 27 % ÖVP.