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Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:43
von Fabian Montary
Original von Joeli Veitayaki
[...]
Sagen Sie doch: wertkonservativ, marktliberal und verrennen Sie sich nicht ellenlangen Erklärungssätzen. ;)

Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:45
von Michael Schneider
Original von Fabian Montary

Möchten Sie nicht auf meinen Einwand antworten, Herr Minister?
Grundsätzlich würde ich sogar generell bevorzuge die Luft nicht durch ihre Anwesenheit verpestet zu sehen. Aber da es besonders gewünscht ist:

Ich sehe im Begriff Ehe die über jahrhunderte erhaltene Tradition der Familie von Mann und Frau und will diesen begriff deshalb für diese Eheform erhalten wissen, da ich damit ganz besonders meine Werte betroffen sehe.

Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:45
von Montgomery Scott
Original von Michael Schneider
Sie verachten also Lebenspartnerschaften? Oder sind sie geistig nicht fähig der Lebenspartnerschaft die gleiche Achtung entgegen zu bringen wie sie es bei der Ehe tun?
Darum geht es nicht. Das Gesetz gibt hier einer sexuellen Orientierung ein Privileg, was sie anderen verweigert. Dass die Menschen ja einfach ihre Wertschätzung ändern und das Gesetz in dieser Hinsicht ignorieren könnten, ist kein Argument. Im Gegenteil, gerade das würde ja der Ehe schaden, wogegen dieses Gesetz erklärtermaßen schützen soll.

Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:45
von Joeli Veitayaki
Die Ehe dient insbesondere nach krichlichen und sicherlich auch nach weltlichen Maßstäben unter vielem anderen auch dem Fortbestand der Menschheit. Etwas was homosexuelle Paaren miteinander selbständig schwerlich erreichen können.

Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:46
von Montgomery Scott
Original von Joeli Veitayaki
Die Ehe dient insbesondere nach krichlichen und sicherlich auch nach weltlichen Maßstäben unter vielem anderen auch dem Fortbestand der Menschheit. Etwas was homosexuelle Paaren miteinander selbständig schwerlich erreichen können.
Natürlich. Jede soziale Verbindung dient dem Fortbestand der Menschheit. Und kirchliche Maßstäbe sind für das Gesetz uninteressant.

Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:46
von Joeli Veitayaki
Original von Fabian Montary
Eigennutz? Herr Veitayaki, wie viele Schwule im Unionsrat haben bisher angekündigt, dem Gesetzesvorhaben ihre Zustimmung zu verweigern?
Unter anderem Herr Marker, der sieht die gesamten Westlichen Inseln bereits als "verschwult" an :D

Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:47
von Hajo Poppinga
Original von Montgomery Scott
Darum geht es nicht. Das Gesetz gibt hier einer sexuellen Orientierung ein Privileg, was sie anderen verweigert.
Objektiv wird hier überhaupt niemandem irgendein Privileg gewährt. Welches soll denn das auch sein?

Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:48
von Joeli Veitayaki
Original von Montgomery Scott

Natürlich. Jede soziale Verbindung dient dem Fortbestand der Menschheit. Und kirchliche Maßstäbe sind für das Gesetz uninteressant.
Verzeihung, aber auch der liberalste Mensch kann es sich nicht vorstellen, dass ein Kind in einer Partnerschaft zwischen homosexuellen Menschen gezeugt werden kann. Weder in der Konstellation Mann-Mann noch Frau-Frau. Alles andere, also die Leihmutterschaft oder das bewußte Zeugen von Kindern ausserhalb einer Lebensgemeinschaft ist meiner Ansicht (im Bezug auf die eingetragene Lebensgemeinschaft) nach Heuchelei.

Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:49
von Fabian Montary
Original von Michael Schneider
Ich sehe im Begriff Ehe die über jahrhunderte erhaltene Tradition der Familie von Mann und Frau und will diesen begriff deshalb für diese Eheform erhalten wissen, da ich damit ganz besonders meine Werte betroffen sehe.
Dann lassen wir die Ehe bei Kirche und Religion und gesetzlich gibt es nur noch die Lebenspartnerschaft... Das Recht ist da recht leidenschaftslos, denn letztlich wird dieselbe Sache nur anders benannt, die Rechtsfolgen sind die selben. Wenn Sie nur Ihre Werte reinpulvern wollen, dann missbrauchen Sie das Recht nicht.

Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:50
von Montgomery Scott
Original von Hajo Poppinga

Objektiv wird hier überhaupt niemandem irgendein Privileg gewährt. Welches soll denn das auch sein?
Das Privileg, dass der Staat anerkennt, es handele sich bei der Partnerschaft um eine Ehe, also eine gesellschaftlich anerkannte Partnerschaft. Der Begriff "Lebenspartnerschaft" bezieht sich nur auf der Verhältnis der Partner untereinander.