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Verfasst: Mo 21. Jul 2008, 22:43
von Kreittmayr
Ein Zyniker würde wohl sagen, die Demokratie sei die Diktatur des Proletariats.

Verfasst: Mo 21. Jul 2008, 22:51
von Shana Jefferson
Original von Wolfgang Müller
Doch es gibt noch weitere wahre Kommunisten, und die sitzen zum Teil in den USA, Tchino, Severanien, Albernia und Co. im Gefängnis, nur weil sie Widerstand gegen diese Scheißsysteme leisten.
Also, in den USA jedenfalls herrscht im Gegensatz etwa zu Tchino, Severanien und Co. Meinungs-, Versammlungs- und weltanschauliche Bekenntnisfreiheit, weshalb irgendwelche Spinner, die Demokratie und Marktwirtschaft abschaffen wollen dort nicht inhaftiert, sondern höchstens verdient ausgelacht werden. Und ich muss es wirklich wissen, ich war lange genug US-Präsidentin und somit auch Dienstherrin des Justizministers ;)

Verfasst: Di 22. Jul 2008, 11:02
von Montgomery Scott
Original von Kreittmayr
Ein Zyniker würde wohl sagen, die Demokratie sei die Diktatur des Proletariats.
Sehr richtig. Im Gegensatz zu dem, was sich heute "Demokratie" schimpft.

Verfasst: Di 22. Jul 2008, 13:12
von Fabian Montary
Original von Montgomery Scott

Sehr richtig. Im Gegensatz zu dem, was sich heute "Demokratie" schimpft.
Wie würden Sie das bezeichnen?

Verfasst: Di 22. Jul 2008, 14:24
von Montgomery Scott
Original von Fabian Montary
Wie würden Sie das bezeichnen?
Ich denke, Oligarchie ist der treffendste Begriff. Natürlich ist die politische Realität in den "westlichen Demokratien" keine reine Oligarchie, schließlich integriert sie demokratische Elemente. Letztendlich handelt es sich dabei aber mehr um so etwas wie eine "Wahloligarchie".

Verfasst: Di 22. Jul 2008, 14:51
von Kreittmayr
Unser Land ist in der Tat eine Parteienoligarchie mit rechtstaatlichen Beimischungen, auch wenn die zunehmend bloß formal werden. Eine reine Demokratie wollte ich bei Gott aber auch nicht haben.

Verfasst: Di 22. Jul 2008, 14:52
von Fabian Montary
Warum? Jeder darf doch mitmachen und jeder darf auch kandidieren. Gerade in der jetzigen Zeit der Politik der Demokratischen Union wird jede Hand gebraucht und sie wird auch gefasst, wenn sie ausgestreckt wird. (Ausnahmen bestätigen die Regel)

Verfasst: Di 22. Jul 2008, 14:52
von Kreittmayr
Original von Fabian Montary
(Ausnahmen bestätigen die Regel)
*schmunzel* ....

Verfasst: Di 22. Jul 2008, 14:57
von Montgomery Scott
Original von Fabian Montary
Warum? Jeder darf doch mitmachen und jeder darf auch kandidieren. Gerade in der jetzigen Zeit der Politik der Demokratischen Union wird jede Hand gebraucht und sie wird auch gefasst, wenn sie ausgestreckt wird. (Ausnahmen bestätigen die Regel)
Ich bin gespannt auf die Erhebung, die belegt, dass der einfache Arbeiter statistisch die gleiche Chance auf ein hohes politisches Amt hat wie der Sohn aus betuchtem Hause.

Verfasst: Di 22. Jul 2008, 15:11
von Fabian Montary
Original von Montgomery Scott

Ich bin gespannt auf die Erhebung, die belegt, dass der einfache Arbeiter statistisch die gleiche Chance auf ein hohes politisches Amt hat wie der Sohn aus betuchtem Hause.
Er muss nur wollen, Herr Scott. Ich möchte nur mal von Shilling Liebeskind, dem Senator für Bildung und Wissenschaft in Montary City sprechen: Die Eltern waren arme Bauern aus Wislanien, die in Cranberra einen Neuanfang schaffen wollten, was eher schlecht als Recht gelang. Er hat dennoch studiert, und zwar an einer Privatuniversität, Montary University, mit einem exzellenten Abschluss und Stipendien. Er hat sich hochgearbeitet zu einem der besten Politik- und Wirtschaftsberater Roldems und ist seit einem Jahr Senator und seit einem halben Berater in der Prime Minister's Mansion. Also sagen Sie mir nicht, der Aufstieg sei nicht möglich, man muss nur wollen und Liebeskind wollte!