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Verfasst: So 9. Dez 2007, 22:24
von Michael Schneider
Original von Baudouin de Billancourt
Wenn der nächste vorschlägt, man solle alle Menschen erschießen, um den Klimawandel zu stoppen, kritisierst Du dann auch, dass sich jemand trotzig anstellt?
Deine Aussage muss man wohl nicht kommentieren.
Und vielleicht schafft es der Mensch, der sich vom Affen über den homo habilis bis zum homo sapiens entwickelt hat ja auch irgendwann mal noch weiter zu entickeln. Wie das aussieht ist nicht klar, aber ihm mutwillig die Möglichkeit zur Evolution zu geben ist ein Verbrechen. Es ist verantwortungslos. Denn dein Leben ist nur soviel wert in meinen Augen, wieviel du dem anderer Menschen beimisst. Und ob diese gelebt haben, leben oder leben werden ist dabei gleich.
Wie vSzP schon sagte soll niemand in einer Höhle leben. Und bei Ökologie geht es nicht darum den menschen zum klaven seiner Umwelt zu amchen, sondern es dem Menschen zu ermöglichen auch noch in 1000 Jahren in einer durch menschen verdorbenen feindlichen Umwelt leben zu müssen, gegen die die Wüste Gobi das reinste Paradies ist.
Entweder wir fangen langsam an uns vernünftig mit der ganzen Thematik auseinanderzusetzen, ab von Fanatikern und Abwieglern für die Industrielobby, oder wir sehen offenen Auge zu wie wir diesen Planeten vor seiner Zeit zugrunde richten auf Kosten unserer Nachkommen. Mehr ist es nicht, aber auch nicht weniger.
Verfasst: So 9. Dez 2007, 22:33
von Konrad Grimm
Original von Michael Schneider
Und ob diese gelebt haben, leben oder leben werden ist dabei gleich.
Leben werden? Wer kann das wissen?
Verfasst: Mo 10. Dez 2007, 14:51
von Thor Hellbørg
Original von Konrad GrimmAn "nach mir die Sintflut" ist also nichts falsch, weil es egal ist, wieviele Generationen noch kommen. Ob eine oder tausend - für welches lebende Individuum macht das irgendeinen Unterschied? Für keines. Was nach mir ist, das interessiert mich nicht. Das betrifft mich nicht. Ich bin dann nicht mehr.
Irrtum. Du lebst in deinen Kindern fort (falls man mit solch einer Weltsicht Nachkommen zeugt, weil "bringt ja eh nix"): Zu ziemlich genau 50% des genetischen Erbgutes, bei deinen Enkeln ca. 25% etc. pp.. Im Prinzip lebst du also ewig weiter.
Original von Konrad Grimm
Leben werden? Wer kann das wissen?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass noch viele nach uns leben werden. Jeder Mensch birgt das Potential zukünftigen Lebens in sich. Ob man dieses Potential auch einsetzt oder lieber aus Zukunftspessimisus verleugnet, ist eine andere Sache.
Verfasst: Mo 10. Dez 2007, 15:12
von Mikael Grönholm
Original von Thor Hellbørg
Jeder Mensch birgt das Potential zukünftigen Lebens in sich. Ob man dieses Potential auch einsetzt oder lieber aus Zukunftspessimisus verleugnet, ist eine andere Sache.
Nicht ganz richtig. Es gibt auch Menschen die dieses Potenzial nicht haben aufgrund Zeugungsunfähigkeit etc.
Verfasst: Mo 10. Dez 2007, 16:05
von vSzP
Original von Konrad Grimm
An "nach mir die Sintflut" ist also nichts falsch, weil es egal ist, wieviele Generationen noch kommen. Ob eine oder tausend - für welches lebende Individuum macht das irgendeinen Unterschied? Für keines. Was nach mir ist, das interessiert mich nicht. Das betrifft mich nicht. Ich bin dann nicht mehr.
Vielleicht entdeckst Du einmal, dass es noch etwas mehr gibt im Leben als nur das eigene Ich... :rolleyes:
Verfasst: Mo 10. Dez 2007, 16:09
von Thor Hellbørg
Original von Mikael Grönholm
Nicht ganz richtig. Es gibt auch Menschen die dieses Potenzial nicht haben aufgrund Zeugungsunfähigkeit etc.
Da hast du Recht.
Darunter leiden diese Menschen aber meist psychisch und physisch sehr schwer, denn meistens wünschen sie sich nichts sehnlicher als ein eigenes Kind.

Verfasst: Mo 10. Dez 2007, 16:57
von Konrad Grimm
Original von Thor Hellbørg
Irrtum. Du lebst in deinen Kindern fort (falls man mit solch einer Weltsicht Nachkommen zeugt, weil "bringt ja eh nix"): Zu ziemlich genau 50% des genetischen Erbgutes, bei deinen Enkeln ca. 25% etc. pp.. Im Prinzip lebst du also ewig weiter.
Da pflanzen sich vielleicht meine Gene fort, nicht ich. "Ich" "bin" nur mein Bewusstsein. Ein Ich existiert nicht ohne das Bewusstsein seiner selbst.
Verfasst: Mo 10. Dez 2007, 16:59
von Konrad Grimm
Original von vSzP
Vielleicht entdeckst Du einmal, dass es noch etwas mehr gibt im Leben als nur das eigene Ich...
Oh, ja, keine Frage.
Aber ohne mich existiert das alles - für mich, und nur darauf kommt es an, denn ich kann nur meine Perspektive einnehmen, die von jemand anderem ist nicht die meine - nicht. In sofern ist mir alles völlig egal, was ist, wenn ich nicht bin. Es tangiert mich nicht. Möge nach mir die Welt untergehen, das ist mir völlig egal, denn für mich geht sie unter. Alle Existenz endet für mich mit dem Ende meiner Existenz.
"Stell' Ich auf Mich, den Einzigen, meine Sache, dann steht sie auf dem Vergänglichen, dem sterblichen Schöpfer seiner, der sich selbst verzehrt, und Ich darf sagen:
Ich hab' mein' Sach' auf Nichts gestellt."
Verfasst: Mo 10. Dez 2007, 17:57
von William Butcher
Also mein Kühlschrank hat bei dieser Aktion jedenfalls nicht mitgemacht, ich hatte die ganzen fünf Minuten die Tür offen und hab geguckt ob das Licht ausgeht.
