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Verfasst: Fr 9. Nov 2007, 15:05
von Mikael Grönholm
Ludwig Erhard, Gott hab ihn selig, lebte nicht in dieser Zeit. In Zeiten der damaligen Zustände war ein Aufschwung wie wir ihn dank Erhard erleben durften ein Signal dass jeder es zu Wohlstand bringen kann....Wohlstand für jeden schien machbar. Ich glaube Erhard wäre heute klüger...und würde diesen Satz so nicht mehr sagen.

Verfasst: Fr 9. Nov 2007, 15:09
von Oliver von Palm
Ein vernünftiger Lebensstandart ist für jeden möglich. Aber nicht mit Sozialismus, sondern mit Liberalismus.

Verfasst: Fr 9. Nov 2007, 16:19
von Konrad Grimm
Original von Literoy Goldheart
Die Herrlichkeit eines Raubtieres? Willst du ernsthaft sechs Milliarden Raubtiere auf Erden wandeln sehen?
Nein. Eine solche Zahl können eben nur Wesen mit der Lebensweise von Insekten erreichen.

Verfasst: Fr 9. Nov 2007, 16:24
von Konrad Grimm
Original von Palin Waylan-Majere
Im übrigen ist selbst dein biologistischer Vergleich unpassend, denn auch Löwen leben im Rudel.
Vom Jagdrudel der Löwen zum Ameisenstaat ist es ein weiter weg. Von der herrschaftsfreien Gemeinschaft der Jäger und Sammler zu unserer Massengesellschaft auch. In beiden Fällen hat der Einzelne einen massiven Bedeutungsverlust erreicht.

Verfasst: Fr 9. Nov 2007, 16:30
von Konrad Grimm
Original von Oliver von Palm
Da ist unsere heutige Zivlisation schon ein weiter Fortschritt.
Dass Herr Hitler seinen Nietzsche gelesen hat, ist ja bekannt.

Welches echte Raubtier wäre wohl einer Pfeiffe wie Hitler gefolgt?

Verfasst: Fr 9. Nov 2007, 16:32
von Mikael Grönholm
Original von Oliver von Palm
Ein vernünftiger Lebensstandart ist für jeden möglich. Aber nicht mit Sozialismus, sondern mit Liberalismus.
Kommt drauf an wo! Und was du unter einem vernünftigen Lebensstandard verstehst.

Sozialhilfeempfänger mit Autos und PlasmaTV-Geräten haben sicherlich einen viel zu hohen Lebensstandard. Aber Afrika, Südamerika oder große Teile Asiens sind von vernünftigen Lebensstandards sehr weit entfernt.

Verfasst: Fr 9. Nov 2007, 16:33
von Mikael Grönholm
Original von Konrad Grimm

Dass Herr Hitler seinen Nietzsche gelesen hat, ist ja bekannt.

Welches echte Raubtier wäre wohl einer Pfeiffe wie Hitler gefolgt?
Seinen Nietzsche! Einen komplett missverstandenen Nietzsche muss man wohl sagen....

Verfasst: Fr 9. Nov 2007, 16:34
von Baudouin de Billancourt
Deinen biologischen und historischen Vergleichen kann ich offen gesagt nicht folgen.
Original von Konrad Grimm
In beiden Fällen hat der Einzelne einen massiven Bedeutungsverlust erreicht.
Bedeutung - für wen? Für das Opfer, das man in der Barbarei erschägt? Sicherlich. Gut so.
Bedeutung - für andere? Nun, wenn man nicht in Kleingruppen zusammengerottet ist und nicht direkt abhängig von anderen ist, sodass man weniger "Bedeutung" für sie hat - auch gut.
Bedeutung - für den Staat, in dem Sinne, dass er die Rechte einzelner missachtet? Das ist recht unabhängig von einer "Massengesellschaft" zu sehen, was auch immer Du darunter genau verstehst.
Bedeutung - für sich selbst? Das ist nicht von irgendeiner Art von System abhängig.

Verfasst: Fr 9. Nov 2007, 16:47
von Konrad Grimm
Original von Baudouin de Billancourt
Bedeutung - für wen? Für das Opfer, das man in der Barbarei erschägt? Sicherlich. Gut so.
Opfer werden in jedem System vernichtet. In unserem mehr noch als damals.
Bedeutung - für sich selbst? Das ist nicht von irgendeiner Art von System abhängig.
Das ist doch nicht wahr. Die Menschen funktionieren heute nur noch.

Verfasst: Fr 9. Nov 2007, 16:47
von Oliver von Palm
Original von Mikael Grönholm

Kommt drauf an wo! Und was du unter einem vernünftigen Lebensstandard verstehst.

Sozialhilfeempfänger mit Autos und PlasmaTV-Geräten haben sicherlich einen viel zu hohen Lebensstandard. Aber Afrika, Südamerika oder große Teile Asiens sind von vernünftigen Lebensstandards sehr weit entfernt.
Auto und Plasma TV meine ich auch gar nicht.