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Verfasst: Fr 12. Okt 2007, 11:57
von Julia Elián
Original von Fiete Schulze

Na das nenne ich doch mal ein Eingeständnis. Die GF hat also keine Vorteile gegenüber z.B. der OIK.
Also warum sind wir denn überhaupt auf die GF gegangen?
Ist jetzt der einzige Vorteil der GF, dass die Länder stimmig plaziert sind? Das wäre jetzt etas dürftig, oder?
Das sehe ich nicht so, sondern das ist ein gewaltiger Vorteil. Dazu kommen Andere, v.A. das man Größen und Entfernungen vergleichen kann und die Staaten "realitisch" sind, was im Wesentlichen heißt: Keine Trolle und 28 Stunden Tage. Die GF oder ich haben nie behauptet, daß dadurch die Außenpolitik in dem Sinne "besser" im Sinne von "aufrichtiger" oder Ähnlichem wird. Außenpolitik bleibt Außenpolitik und die ist, man sieht es auch im RL, ein manchmal dubioses Geschäft, bei dem es um viele Dinge geht, aber bestimmt nicht darum, wer objektiv "Recht" hat.

Verfasst: Fr 12. Okt 2007, 11:58
von Amber Marie Ford
Zum x-ten Mal: ich gebe nicht der GF die Schuld an irgendwas! Die Schuld an den aktuellen Vorgängen gebe ich primär einigen egoistischen und scheinbar über keinerlei Bewusstsein für Recht und Unrecht verfügenden Spielern, und sekundär jahrelangen Fehlentwicklungen innerhalb der Demokratischen Union - wir haben es schlicht verpennt, mal ein verbindliches Szenario abzustecken, innerhalb dessen sich das Leben in der DU abspielt, und das nicht die Länder über alles stellt und unangemessenerweise in den Mittelpunkt rückt, sondern vor allem den Interessen und Bedürfnissen des Ganzen gerecht wird.

Statt dessen wurde die Union scheibchenweise vom Zentralstaat über einen Bundesstaat in eine Art "Ethnokonföderation" zerlegt, einen angeblich erst wenige Jahre alten, künstlichen und unerklärlichen Bund völlig unterschiedlicher Staaten, die diesen stellenweise regelrecht hassen und ihrer glorreichen Vergangenheit, welche überwiegend nur aus LdN-Artikeln, die außer ihrem Verfasser selbst niemand liest, besteht, nachtrauern, während die aus simulationsexterner Perspektive fantastische, nun schon über 9-jährige (!) Geschichte der Union mit all ihren Höhen und Tiefen, Erfolgen und Rückschlägen, Krisen und Triumphen, witzigen und traurigen, schwierigen und schrägen Ereignissen konsequent miesgeredet wurde: "Pah, diesen 'namenlosen Klumpbatsch' gibt es erst seit neun Jahren, die Kaiser von Imperia hingegen haben zuvor tausend Jahre geherrscht!" Das können sich vielleicht vier, fünf Leute mit glühender Leidenschaft ausmalen, aber Dutzende, wenn nicht hunderte haben Erinnerungen an die reale Geschichte der Demokratischen Union, die einst Ratelon hieß!

Dem hätte man entgegensteuern, und der Union ein Spielkonzept im Sinne einer gemeinsamen Geschichte zu Grunde legen müssen, die erklärt, was ihre Länder und ihre Bevölkerung nun einmal als eine Nation zusammenschweißt, die der Vielfalt wie der Einheit der Union einen schlüssigen Hintergrund gibt. Der jüngste Rohentwurf dazu schimmelt in der Spielleitung vor sich hin und ist vor allem deshalb niemals der Spielerschaft als Diskussionsgrundlage vorgeschlagen worden, weil ein gewisser Metternich-Spieler Zeter und Mordillo geschrien hat, daran, dass Imperia vor sieben Jahren gedemütigt und zähneknirschend der Union angeschlossen wurde, würde nicht gerüttelt. Der gleiche Metternich-Spieler, der jetzt die Union für gescheitert erklärt hat, und das seiner Darstellung wahnsinnige Potenzial Imperias (noch eine Krise mit Barnstorvia im Tempo einer diplomatischen Note alle drei Tage, und noch viele LdN-Artikel über verblichene Kaiser, die außer ihm und vielleicht den Jagonburgs keiner liest) vorgeblich zu retten versucht.

Das ist die Wurzel des Problems: die DU hat sich zum Selbstbedienungsladen für Sandkastendiktatoren gemacht. Nimm dir eines ihrer Länder, krakehle lautstark herum, es sei eine von der Union und ihren anderen Länder völlig separate und grundverschiedene Nation, leide Höllenqualen von der Union unterdrückt zu werden, sehne sich glühend nach der Freiheit und Unabhängigkeit, sammel trotzdem bereitwillig die Aktivität und die Mitbürger ein, die die Union deinem Land liefert, blockiere jeden Fortschritt und jede Verbesserung der Union, krakehle anschließend noch lautstärker, die Union ginge vor die Hunde und risse dein Land mit - und spalte es dann schließlich unter süffisantem Verweis auf das "Selbstbestimmungsrecht der Völker" ab, ehe du drei Wochen später eine neue Flamme eroberst, so dass dir deine nun völlig unabhängige, und ebenso völlig inaktive Micronation piepsegal ist, und du sie mal eben im Lokus abspülst.

Gegen solche Entwicklungen muss die Spielerschaft der DU, müssen wir etwas unternehmen - die Frage ist, ob wir uns dazu werden aufraffen können, oder Sentimentalitäten, verklärte Erinnerungen und das falsche Verständnis von Simulationsfreiheit es einmal mehr verhindern werden, bis sich die Geschichte wiederholt...

Was das nun mit der GF zu tun hat? Gar nichts, das sagte ich doch. Das Thema GF ist ein eigenständiges Kapitel: es wurde von Metternich & Co. als einer der angeblichen Rechtfertigungsgründe für ihr Treiben angeführt, die DU nutze das Potenzial der GF ja nicht, sie betriebe keine Außenpolitik wie unter den GF-Staaten üblich, sie wolle das und verstünde diese eigentlich gar nicht.

Teilweise stimmt das, wahrscheinlich sogar vollen Umfanges. Wie ich erst durch die Beiträge etwa des Metternich- und des Elián-Spielers verstanden habe, ist die GF offensichtlich keine herkömmliche micronationale Weltkarte, die eben nur Micronationen einen Kartenplatz entsprechend ihrer kulturellen Ausgestaltung zuteilt und nichts weiter. Die GF ist scheinbar eine Art weltpolitisches Planspiel - sie bereitet ein Szenario, vor dessen Hintergrund dann außenpolitische Ereignisse und Krisen simuliert werden, in Anlehung an historische Konstellationen, oder frei nach der Fantasie ihrer Spieler.

Die an diesem Szenario teilnehmenden Micronationen sind etwas anderes als die Demokratische Union, oder die hergebrachten Micronationen überhaupt. Klassischerweise ist eine Micronation der ganze Stolz, das Ein und Alles ihre Gründers. Sie zu gründen und aufrecht zu erhalten ist für ihn die Verwirklichung eines privaten Traumes, und er verfolgt eine kleine Vision, was seine Micronation sein, und wie sie sich entwicklen soll. Ebenso steht für die, teilweise über viele Jahre, angestammten Spieler einer Micronation zunächst diese und das Leben in ihr im Mittelpunkt. Was kann man dort zusammen machen und erleben? Sich einfach in eine Kneipe setzen, ein Bier trinken und ein bißchen Blödsinn spamen? Ja klar, wieso denn auch nicht! Außenpolitik? Natürlich ein Element des Spiels, für das eine wichtiger als für das andere, dem einen Spieler wichtiger als dem anderen. Aber wie gesagt, ein Element - neben all den Facetten der Innenpolitik, neben der Wirtschaft, dem Sport, den gesellschaftlichen Anlässen, der Kultur und der Rechtssprechung. Jede klassische Micronation ist immer ein kleiner, eigener Kosmos, ein Kaladeiskop der Interessen und Aktivitäten seiner Spieler.

Die GF-Nationen scheinen mir etwas anderes zu sein, einerseits eher Faktoren in einem auf Außen- und Sicherheitspolitik fokussierten Planspiel, und andererseits Elemente eines natürlich ein wenig verfremdeten Nachbaus der realen Welt. GF-Nationen sind nicht einfach was und wie sind, wie ihre Spieler sie gestalten, was sie aus ihnen machen, GF-Nationen spielen zum einen Rollen in einem weltpolitischen Planspiel, und sind zum anderen Repräsentanten bestimmter realer Kulturräume in dieser Simulation. Sie werden eher nicht auf Grund der bereits angesprochenen "Visionen" ihrer Gründer geschaffen, sondern um notwenige Rollen im Szenario zu besetzen, und kulturelle Lücken zu schließen. Während der Gründer einer "klassischen" Micronation sich für sein Baby noch krummlegt, und es, wenn er partout nicht mehr als Admin fungieren kann, einem langjährigen und erfahrenen Mitspieler übergibt, der für Kontinuität steht, werden GF-Nationen gehandelt wie auf einem Basar, teilweise wechseln sie nach Übernahmen kurzfristig völlig ihren Charakter - ein trauriges Beispiel ist Caskar, dass im Laufe seiner Geschichte nie wirklich aktiv, aber dafür schon bürgerliche Republik, sozialistische Volksrepublik und Königreich war. Sich einfach mal in einer Kneipe zusammen zu setzen, ein Bier zu trinken und seine Identitäten über was auch immer plaudern zu lassen, um das oben verwendete Beispiel einmal aufzugreifen, ist für GF-Nationen eher untypisch, diese Art der Simulation des täglichen Lebens ist ihnen fremd, in ihnen dreht sich alles darum, an außenpolitischen Szenarien teilzunehmen und seine Ausgestaltung als virtuelles Spiegelbild einer reale Kutlur weiterzuentwickeln.

Und das passt, finde ich, einfach nicht zum Wesen und Charakter der DU - wir sind mehr als ein Darsteller an einem weltpolitischen Szenario, und wir sind auch mehr als Politik-Community. Unsere Demokratische Union ist eine Lebenssimulation. Sie besteht aus vielen unterschiedlichen Charakteren, gesellschaftlichen Schichten, Gruppen und Parteien. Bevor uns Astor, Barnstorvia oder Chinopien interessieren, interessieren uns die Arbeit unseres Unionsparlamentes, die Fußballergebnisse unserer Unionsligen, die Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen der Identitäten unserer Mitspieler, die ausläöndsichen Identitäten, die uns besuchen kommen, das gemütliche Zusammensitzen im Krog oder im Sur la mer, im La Gondola oder im Johnny Daniels. Das einzige GF-Land mit vergleichbarer innerer und gesellschaftlicher Aktivität wie die DU ist Nöresund, dass sich - bekanntlich - aus der weltpolitischen Simulation der GF eher heraushält, und auch enge Verbindungen zu OIK-Staaten unterhält.

Ohne die Leistungen aktiver und erfolgreicher Außenminister wie Montgomery Scott oder Denise Heidenberg in Abrede stellen zu wollen - in den besten Zeiten unserer DU war unser Außenminister so wichtig wie der deutsche Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit (wer weiß - ohne Google oder Wikipedia zu befragen - wer das ist?), denn wir waren einfach mit uns beschäftigt, mit den unendlichen Möglichkeiten, die unser Spiel uns geboten hat, zusammen Sachen zu machen, Dinge zu erleben, Spaß zu haben.

Ich widerspreche deutlich den Darstellungen einiger, unser Spiel wäre auf die Integration in die GF-Gemeinde und die Teilnahme an ihren Szenarien angewiesen! Wir brauchen keine Rolle in den Planspielen der GF, wir müssen zu unseren Wurzeln zurückkehren! Wir müssen wieder selbstständig und unabhängig unser Spiel spielen, wir müssen uns wieder ganz auf unsere Innenpolitik, unser Parteiensystem, unser kulturelles und gesellschaftliches Leben und unsere sportlichen Ereignisse konzentrieren, wir müssen außenpolitische Beziehungen wieder allein mit denjenigen Staaten simulieren, die uns mögen und die gerne mit uns zusammenarbeiten möchten.

Ohne irgendwelche subtilen Vorwürfe gegen die GF erheben zu wollen möchte ich feststellen: wir stehen dieser und ihrem Simulationskonzept doch auch nur im Weg herum! Wir erstrecken uns einmal von Nord nach Süd durch das für deren Simulation strategisch wichtige Ostantica, stellen wir uns in Konflikten neutral, behindern wir die beteiligten Parteien nur. Zudem belegen wir die Kartenplätze solcher Kulturräume, auf welchen die GF aktiv an ihren Szenarien teilnehmende Staaten gut gebrauchen könnte bzw. wichtig für sie wären. Was bringt es uns im Gegenzug? Wenig bis nichts, wir können auch auf einer anderen, oder ganz ohne Weltkarte simulieren, für unsere Bedürfnisse kommt es nicht auf die Darstellung geostrategischer Gegebenheiten an.

Darum spreche ich mich dafür aus, dass wir die GF-Karte verlassen sollten. Und nicht, weil ich der GF die Schuld oder eine Mitschuld am Spielregelbruch einiger Herrschaften gebe.

Verfasst: Fr 12. Okt 2007, 12:04
von Fiete Schulze
Original von Julia Elián

Das sehe ich nicht so, sondern das ist ein gewaltiger Vorteil. Dazu kommen Andere, v.A. das man Größen und Entfernungen vergleichen kann und die Staaten "realitisch" sind, was im Wesentlichen heißt: Keine Trolle und 28 Stunden Tage...
Naja auch in der realen Welt ticken manche Uhren anders ^^ Und ich sehe inzwischen keinen Unterschied zwischen Trolle und den 50 Neben-Ids der Kreittmayr. Also irgendwie scheint sich alles auszugleichen...allerdings muss ich mit Trollen nicht simulieren, wenn ich nicht will.
Und unser Wappentier: Der Werwal ist übrigens auch ein Mythentier.

Verfasst: Fr 12. Okt 2007, 12:05
von Denise M. Connor
*Nimmt sich ne halbe Stunde Zeit, um sich durch Ambers beitrag zu wühlen -stöhn, so viel zu lesen-* :D

Verfasst: Fr 12. Okt 2007, 12:09
von Julia Elián
Da steckt wiederum auch viel Richtiges drin, ich bin aber noch im Büro und werde daher erst heute Abend mehr dazu schreiben können.

Apropros Büro: Ich muss Dir doch scharf widersprechen, was die Bedeutung des Ministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit angeht. Ich muss das tun, denn das Büro, von dem ich gerade schreibe, ist im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und ich diene der Ministerin (zumindest für die nächsten drei Monate) treu und ergeben ;)

Verfasst: Fr 12. Okt 2007, 12:29
von Juan Dolio
Original von Amber Marie Ford
.....
Warum wählt eigentlich niemand Frau Ford zur Bundespräsidentin der DU? Sie kann reden wie kein Zweiter hier, ist enthusiastisch, aber nicht weltfremd, engagiert, motiert und steht treu zur DU. Bessere Voraussetzungen kann es gar nicht geben!

:daumen:

Aber eine Kartenzugehörigkeit muss es dennoch geben, man will ja sehen, mit wem man es zu tun hat und wo man sich befindet. Und da die Art und das Maß der Außenpolitik keine Rolle bei irgendeiner Kartenorga spielt, besteht auch kein Grund die Karte zu wechseln oder gänzlich zu verlassen und im Nichts des MN-Universums zu verschwinden. ;)

Verfasst: Fr 12. Okt 2007, 13:04
von Nicolas Seroux de Fay
@ Spieler hinter ID Ford

Meines Erachtens vollkommen richtige Analyse der Situation mit logischer Schlussfolgerung für die Zukunft der DU.

Die GF trifft keine Schuld. Sie entwickelt sich von selbst von einer topographischen Karte zu einer geopolitischen Bühne, zu einem neuen Spiel mit übergeordneten Regeln. Die GF ist nur formell eine Kartenorganisation. Materiell wird sie von den aktiven Teilen der GF-Gemeinde als neues Spiel verstanden und den einzelnen Staaten kommt die Rolle von Spielfiguren zu. Es ist offensichtlich und aus ihrer Sicht völlig verständlich, dass diese Leute die (noch ungeschriebenen) Regeln der GF über die Regeln der (untergeordneten) Staaten stellen.

Von selbst entwickelt sich die Karte dahingehend, weil die aktiven Spieler natürlich die Möglichkeiten der Interaktion mit anderen Ländern nutzen und als Bestandteil des neu in Entstehung begriffenen Spiels "GF-Karte" verstehen - wozu sonst eine Karte? Dieser Prozess scheint mir bei einer Karte systemimmanent zu sein.

Für dieses neue Spiel entwickelt sich nun materiell eine Spielleitung, eben die überall vertretenen aktiven GF-Spieler, die sich untereinander absprechen. Formell besteht (noch) keine Spielleitung. Da das Kuratorium diese Aufgabe nicht übernehmen will, sich vielmehr ausdrücklich von diesem tatsächlich stattfindenden Umstand distanziert, haben wir aktuell die Situation, dass - mangels Kapitän auf der Brücke - ein paar Schiffsoffiziere das Schiff steuern. Das muss nicht böse Absicht sein, sondern man könnte es auch als Verantwortung übernehmen bezeichnen.

Schuld würde ich überhaupt niemandem zuweisen. Wenn doch, dann der Spielergemeinde in der DU und der GF, also allen, weil sie es versäumen, die Ziele ihrer Aktivität klar zu definieren. Wäre das endlich gemacht, könnte man auch friedlich und höflich, unter gegenseitigem Respekt, die sich daraus ergebenden Konsequenzen und Lösungsvorschläge angehen.

Verfasst: Fr 12. Okt 2007, 13:41
von Angelo Falcone
Original von Nicolas Seroux de Fay
@ Spieler hinter ID Ford

Meines Erachtens vollkommen richtige Analyse der Situation mit logischer Schlussfolgerung für die Zukunft der DU.

Die GF trifft keine Schuld. Sie entwickelt sich von selbst von einer topographischen Karte zu einer geopolitischen Bühne, zu einem neuen Spiel mit übergeordneten Regeln. Die GF ist nur formell eine Kartenorganisation. Materiell wird sie von den aktiven Teilen der GF-Gemeinde als neues Spiel verstanden und den einzelnen Staaten kommt die Rolle von Spielfiguren zu. Es ist offensichtlich und aus ihrer Sicht völlig verständlich, dass diese Leute die (noch ungeschriebenen) Regeln der GF über die Regeln der (untergeordneten) Staaten stellen.

Von selbst entwickelt sich die Karte dahingehend, weil die aktiven Spieler natürlich die Möglichkeiten der Interaktion mit anderen Ländern nutzen und als Bestandteil des neu in Entstehung begriffenen Spiels "GF-Karte" verstehen - wozu sonst eine Karte? Dieser Prozess scheint mir bei einer Karte systemimmanent zu sein.

Für dieses neue Spiel entwickelt sich nun materiell eine Spielleitung, eben die überall vertretenen aktiven GF-Spieler, die sich untereinander absprechen. Formell besteht (noch) keine Spielleitung. Da das Kuratorium diese Aufgabe nicht übernehmen will, sich vielmehr ausdrücklich von diesem tatsächlich stattfindenden Umstand distanziert, haben wir aktuell die Situation, dass - mangels Kapitän auf der Brücke - ein paar Schiffsoffiziere das Schiff steuern. Das muss nicht böse Absicht sein, sondern man könnte es auch als Verantwortung übernehmen bezeichnen.

Schuld würde ich überhaupt niemandem zuweisen. Wenn doch, dann der Spielergemeinde in der DU und der GF, also allen, weil sie es versäumen, die Ziele ihrer Aktivität klar zu definieren. Wäre das endlich gemacht, könnte man auch friedlich und höflich, unter gegenseitigem Respekt, die sich daraus ergebenden Konsequenzen und Lösungsvorschläge angehen.
:daumen:

Verfasst: Fr 12. Okt 2007, 13:49
von Jasmin van Rotstein
Original von Fiete Schulze
Dieser Laden ist wohl immer noch die aktivste und größte Micronation, davon kann Porth Llewelyn (???) nur träumen, also immer schön ruhig bleiben. Und wenn dir Ratelon als Zugpferd nicht paßt, dann geh in den Stall und suche dir ein anderes.

Nachtrag: Ich hab Porth Dingsbums gefunden. Ja, von solchen erfolgreichen MN nimmt man doch gerne Kritik an: Wir nehmen die DU nicht erst - Porth Llewelyn
Hey, hey Fiete brems Dich mal, PL will gar nicht so gross wie die DU sein bzw. werden. Sinn und Idee ist eine ganz andere, klein und fein! :) Ich bin selbst da Bürger. :)

Verfasst: Fr 12. Okt 2007, 13:55
von Fiete Schulze
Original von Jasmin van Rotstein

Hey, hey Fiete brems Dich mal, PL will gar nicht so gross wie die DU sein bzw. werden. Sinn und Idee ist eine ganz andere, klein und fein! :) Ich bin selbst da Bürger. :)
Kann PL ja auch bleiben...nur manche stellen immer Ansprüche an die DU, von denen sie aber selbst noch ewig entfernt sind.
Ich habe immer das Gefühl, die DU muss eine Last tragen, die man von keiner anderen MN abverlangt.