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Verfasst: So 30. Sep 2007, 22:06
von Beatrice Maier
Original von Helmut Hennrich
Im Klartext: nur weil sich das Gebiet vergrößert hat, heißt das noch lange nicht, dass damit automatisch ein Anwachsen der Bevölkerungszahl einhergeht.
Ich fühle mich gerade wie eine Lehrerin in einer 1. Klasse.
Nocheinmal ganz langsam für Sie und zum Mitschreiben: Wir hatten eine alte Karte und eine dazugehörende Bvölkerungsanzahl und Bevölkerungsdichte. Von der bekannten neuen Fläche des Landes nach dem Kartenwechsel wurde auf Basis dieser Daten eine neue Bevölkerungszahl festgelegt. Ältere Mitspieler können sicher bestätigen, dass diese neue Bevölkerungsanzahl dann auch widerspruchslos angenommen wurden ist.
Noch mal: eine Kasernierte Polizei ist ungeeignet für den Katastropenschutz.
Jeder der entsprechend ausgebildet ist, ist geeignet für den Katastrophenschutz.
Und dementsprechend katastrophal werden die Ergebnisse der Einsätze sein: missglückte Geiselbefreiungen, Versagen beim Personenschutz usw.
Auf Ihre Dienste als Hellseher lege ich keinen Wert. Solchen Personen schenke ich grundsätzlich keinen Glauben.
Aus den benachbarten Unionsländern: Ja.
Innerhalb weniger Stunden? Aber natürlich.
Und Sie glauben im Ernst, dass sich auch nur eine Person bereit erklärt, für ein durchschnittliches Polizistengehalt, einer SEK beizutreten? Frau Staatsministerin, wie wäre es, wenn Sie endlich mal den Weg in die Realität beschreiten?
Zum xten Mal: Die KSP ist kein SEK, sie übernimmt lediglich Teile entsprechender Aufgaben. Die KSP wird keine Geiselnbefreiungen o.ä durchführen. Und da für die KSP bereits Bewerbungen in vierstelliger Zahl vorliegen, haben Sie wiedereinmal Ihre schlechte Qualität als Hellseher bewiesen.

Verfasst: Mo 1. Okt 2007, 10:35
von Karl Lagerquell
Original von Franz Sendlhofer
Wieso sollten wir Verstärkung holen? Freistein kann das auch alleine schultern, da brauchen wir weder Manuri, noch die Mitgefangenen.
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
ich habe mir den Thread noch nicht komplett durchgelesen sondern mich lediglich auf den Plan der Frau Innenministerin konzentriert.
Eine kasernierte Sonderpolizei in dieser Stärke wird vor allem ein Problem haben - Kompetenzgerangel nach unten mit der freisteinischen Landespolizei und nach oben mit der Unionspolizei.
Ich würde an Ihrer Stelle lediglich die vorhandene Landespolizei, die als durchaus kompetent bekannt ist, um 10.000 Stellen aufstocken - ein Problem in ihrem Plan ist ja, das sich ihr Personal vor allem aus den bereits vorhandenen Sicherheitsbehörden abziehen.
Dabei wäre die Gründung von fünf Spezialeinsatzkommandos a 400 Personen durchaus ausreichend. Diese Kommandos könnten Sie dann auf die wichtigsten Städte verteilen. Mehr macht wenig Sinn: Auf dem "flachen Land" werden solche SEKs selten gebraucht und in der Stadt gibt es das bewaffnete Verbrechen nicht her, mehr paramilitärisch ausgerüstete Polizisten zu beschäftigen. Zudem verfügt die Unionspolizei in der Haupstadt Rüderitz über eine Gruppe "Spezielle Taktiken" und in Selbhaven über eine entsprechend ausgebildetes Grenzschutzkommando.
Einen eventuellen Stolz, dass das auch Freistein selbst erledigen kann möchte ich vorgreifen, indem ich darauf hinweise das die dort beschäftigten Beamten ja ihrerseits zum größten Teil Freisteiner sind. Es wäre also kaum so, das man sich "von außen helfen lassen muss".

Mit freundlichen Grüßen

Karl Lagerquell

Verfasst: Mo 1. Okt 2007, 10:43
von Karl Lagerquell
Original von Beatrice Maier

Jeder der entsprechend ausgebildet ist, ist geeignet für den Katastrophenschutz.
Das mag korrekt sein. Aber worauf konzentriert man sich bei einer Ausbildung? Das moderne Polizeiwesen kennt eine Vielzahl von Spezialisten. Wobei Spezialisten einfach heißt das man jemanden auf ein Gebiet fokussiert. Selbst innerhalb der Sonderkommandos gibt es eine Spezialisierung auf Einsätze per Hubschrauber, Flugzeugerstürmungen oder "Gebäudereinigung". Natürlich haben solche Polizisten auch eine Ausbildung als Sanitäter, was sie für den Katastrophenschutz sicherlich nützlich macht.
Wichtiger ist allerdings, das Freistein nicht gerade für ausführliche Naturkatastrophen bekannt ist. Das letzte Erdbeben vor vier Jahren ließ im ganzen Land eine Ampel ausfallen und siebzehn Gläser von Theken fallen. Überschwemmungen finden einer solchen mit bewundernswerten Regelmäßigkeit statt, dass man in Manuri den Spruch "pünktlich die die freisteinsche Flut" pflegt.

Und - abgesehen von den Unionsorganen haben Sie auch zwei Nachbarstaaten, die ihrerseits einen Katastrophenschutz unterhalten und Ihnen sicherlich Hilfe anbieten, wenn Not am Freisteiner ist.

Ich möchte deshalb vorschlagen, die freiwilligen Katastrophenschutzkräfte zu verstärken. Das trägt Ausbildung und Ausrüstung in die Bevölkerung vor Ort und ist so wesentlich günstiger, dass Sie für 500 festangestellte und verbeamtete Staatspolizisten beinahe achttausend freiwillige Katastrophenschützer und Feuerwehrleute ausrüsten können, Aufwandspauschale inklusive.

Verfasst: Mo 1. Okt 2007, 14:16
von Franz Sendlhofer
Original von Karl Lagerquell
Und - abgesehen von den Unionsorganen haben Sie auch zwei Nachbarstaaten, die ihrerseits einen Katastrophenschutz unterhalten und Ihnen sicherlich Hilfe anbieten, wenn Not am Freisteiner ist.
Barnstorvia und...? Caskar, Alpinia oder doch Volkby?

Verfasst: Mo 1. Okt 2007, 15:08
von Karl Lagerquell
Ich dachte eher an Imperia und Heroth. Aber sicher, so sehr ich den Barnstorven sofort helfen würde, wenn es notwendig wäre, so sehr rechne ich damit, das die Monsieurs die Gelegenheit sich nicht entgehen lassen würden, den Zauchen unter die Nase zu reiben das sie uns mal aus der Patsche helfen mussten. :D