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Verfasst: Di 28. Aug 2007, 12:43
von Carl Philipp van Tulpe
Ich heiße immer noch van Tulpe und das 'van' ist kein Adelsprädikat. Sondern nur ein schrulliger Ururururgroßvater hat die Tulpe auf seine Handelswaren eingeprägt, eingebrannt etc. etc.
edit: Und ich weiß das es sich um ein repräsentatives Amt handelt.
Verfasst: Di 28. Aug 2007, 18:49
von Helen Bont
Original von Matt Suchard
Wenn schon jeder Depp kandidiert, sollte ich es mir auch überlegen. 8)
Wieso, beatrachten Sie sich denn als solch einen? =)

Verfasst: Mi 29. Aug 2007, 10:39
von Nikolaus Traube
Vielleicht denkt ihr ja auch nochmal darüber nach, Kanzler und Präsident zusammenzulegen.
Verfasst: Mi 29. Aug 2007, 10:44
von Amber Marie Ford
Das denke ich nicht. Die Unterschriftenaktion der Unionsregierung unter Unionskanzler Klatten hat gezeigt, dass die breite Mehrheit der Bevölkerung kein ehrliches Bedürfnis nach einem solchen Schritt verspürt, was viele grundsätzliche Kritiker der Idee, die sie nur im Glauben für einen gesellschaftlichen Wunsch zu streiten mitgetragen, von der Unterstützung solcher Veränderungen abgebracht hat - wie mich zum Beispiel...
Man mag über einzelne Kandidaten oder ihre Gesamtheit denken und sagen was man will, festzuhalten bleibt: so bunte, vielfältige, interessante und witzige Präsidentschaftswahlkämpfe und -wahlen gäbe es nach einer Zusammenlegung der Ämter nicht mehr. Dies liefe darauf hinaus, dass die Parteien möglichst gesichts- und profillose, langweilige Sowohl-als-auch-Schleimer ins Rennen schicken würden, die ja keine Visionen haben um nirgendwo unbeliebt zu sein, nie mal ihre Meinung sagen um ja nirgendwo anzuecken - und wenn sie gewählt werden dann zu doof sind ein kompetentes Kabinett zu führen...
Dieser Reformvorschlag war eine völlige Sackgasse!
Verfasst: Mi 29. Aug 2007, 10:46
von Nikolaus Traube
Sprich du hast Angst, niemals Kanzler zu werden?
Verfasst: Mi 29. Aug 2007, 10:58
von Amber Marie Ford
Nein, darum geht es nicht. Es geht mir darum, dass das Land nicht mehr vernünftig und sinnvoll regierbar wäre, weil kein führungsstarker, mutiger und entschlossener Visionär mehr zum Regierungschef gewählt werden würde, sondern nur noch nichtssagende, austauschbare Taugenichtse, die aber wenigstens nirgendwo so unbeliebt sind, dass man sie nicht wenigstens in der Stichwahl untertsützen kann - und solche Leute an der Spitze wären der Untergang der Nation...
Verfasst: Mi 29. Aug 2007, 14:01
von Michael Schneider
Und die Wahlbeteiligung würde bei solchen Stichwahlen dann auch noch in den Keller sinken weil man sich zwischen zwei solcher Kandidaten gar nicht mehr entscheiden mag...
Verfasst: Mi 29. Aug 2007, 14:22
von Matt Suchard
Original von Helen Bont
Wieso, beatrachten Sie sich denn als solch einen? =)
Ich habe einen Hang zur Selbstironie. Leider geht der heutzutage viel zu vielen Politikern ab.
Verfasst: Mi 29. Aug 2007, 16:20
von Nikolaus Traube
Original von Michael Schneider
Und die Wahlbeteiligung würde bei solchen Stichwahlen dann auch noch in den Keller sinken weil man sich zwischen zwei solcher Kandidaten gar nicht mehr entscheiden mag...
Wenn man sich nur zwischen zwei so Plfaumen wie dir und der Ford entscheiden kann, bestimmt. Der eine hat keine Ahnung, die andere foltert einen mit völlig überfrachteten Beiträgen. Ist ja nicht zum Aushalten.
Ansonsten ist wohl festzuhalten, dass eine weitaus größere Gefahr im parlamentarischen System besteht, einen Kanzler zu bekommen, den man gar nicht möchte.
Da muss man sich doch nur die aktuelle Koalition ansehen. Die UFD war die stärkste Partei, war aber zu dämlich, ihren Kanzleranspruch durchzusetzen, weil ihr Vorsitzender so gar kein Ansehen hat. Dann waren noch SPDU & FDU übrig, beide gleichstark, von denen der eine Spitzenkandidat über gar keine Regierungserfahrung verfügte, während die andere langjährige Erfahrung hatte und in kleinen Teilen der Bevölkerung sogar als halbwegs kompetent gilt - was ihr letztendlich aber nichts genützt hat.
Was man davon hat, sieht man nun. Ein Aussenminister, der irgendwie abwesend ist. Ein Sozialminister, der anscheinend lieber durch die Gegend schwengelt und rosarote Brillen verteilt, als zu arbeiten - und dann noch eine Justizministerin, die am Masterplan zur Machtergreifung feilt.
Ja, und der Kanzler, der war bisher kaum präsent im Parlament. Lediglich der WiFiMi scheint solide dabei zu sein.
Und das soll jetzt besser sein? Ne...
Verfasst: Mi 29. Aug 2007, 16:41
von Carl Philipp van Tulpe
Also ich sehe kein Problem in der Zusammenlegung der Ämter des Kanzlers und des Präsidenten. Auch eine Direktwahl wäre gut. Nur sollte der Präsident und seine, von ihm ernannte Regierung vom Vertrauen des Parlamentes abhängig sein. Heißt, das Parlament kann in einer Abstimmung dem Präsidenten das Vertrauen entziehen, worauf er zurücktreten muss und Neuwahlen ausgeschrieben werden. Sollte die Mehrheit der Abgeordneten dem Präsidenten aber das Vertrauen aussprechen, muss das Parlament neugewählt werden. Die Dienstaufsicht über die Regierung würde das Parlament übernehmen.