Seite 5 von 9
Verfasst: Di 2. Mär 2010, 15:02
von SRM
Original von Fiorella Venuti
Verzeihung, Signore, aber das ist eine inhaltsleere Platitüde. Wettbewerb herrscht zwischen Listen genauso wie zwischen Einzelkandidaten, und ich bezweifle, dass das Engagement der Personen, die auch im aktuellen Wahlkampf kaum einen Finger gerührt haben, bei der Notwendigkeit von Einzelbewerbungen stiege.
Da halte ich dagegen.
Verfasst: Di 2. Mär 2010, 15:23
von Fiorella Venuti
Original von SRM
Da halte ich dagegen.
Und mit welchen Argumenten, Signore? Als Beleg für meine These könnte ich Ihnen z.B. das albernische Unterhaus anführen, das nach einem Personenwahlrecht gewählt wird. Und albernische Wahlkämpfe werden dennoch nicht wesentlich intensiver geführt als solche in der Union: Es gibt immer ein paar Wortführer unter den Kandidaten und diverse andere, die einfach mitschwimmen.
Verfasst: Di 2. Mär 2010, 15:25
von SRM
Original von Fiorella Venuti
Und mit welchen Argumenten, Signore? Als Beleg für meine These könnte ich Ihnen z.B. das albernische Unterhaus anführen, das nach einem Personenwahlrecht gewählt wird. Und albernische Wahlkämpfe werden dennoch nicht wesentlich intensiver geführt als solche in der Union: Es gibt immer ein paar Wortführer unter den Kandidaten und diverse andere, die einfach mitschwimmen.
Und diese Mitschwimmer fallen dann bei entsprechend schwachem Ergebnis durch den Rost und keiner wird sie vermissen.
Verfasst: Di 2. Mär 2010, 15:29
von Fiorella Venuti
Original von SRM
Und diese Mitschwimmer fallen dann bei entsprechend schwachem Ergebnis durch den Rost und keiner wird sie vermissen.
Nein, von den Mitschwimmern wird auch bei einer Personenwahl immer eine gewisse Anzahl durchkommen, da die Parteien ja nicht aufhören werden zu existieren und sich deren Wählerschaft in ihrem Wahlverhalten entsprechend taktisch orientieren wird. Nach dem Motto "meiner Partei nützt es mehr, wenn ich allen drei für sie antretenden Personen je drei Stimmen gebe, als nur einer Person neun".
Verfasst: Di 2. Mär 2010, 15:33
von SRM
Original von Fiorella Venuti
Nein, von den Mitschwimmern wird auch bei einer Personenwahl immer eine gewisse Anzahl durchkommen, da die Parteien ja nicht aufhören werden zu existieren und sich deren Wählerschaft in ihrem Wahlverhalten entsprechend taktisch orientieren wird. Nach dem Motto "meiner Partei nützt es mehr, wenn ich allen drei für sie antretenden Personen je drei Stimmen gebe, als nur einer Person neun".
Nach dem aktuellen System käme also ein Sack Kartoffeln mit null Stimmen ins UP, nur weil er auf der richtigen Liste steht und das kann nicht im Sinne des Wählers sein.
Verfasst: Di 2. Mär 2010, 15:46
von Bernardo Macaluso
Original von SRM
Nach dem aktuellen System käme also ein Sack Kartoffeln mit null Stimmen ins UP, nur weil er auf der richtigen Liste steht und das kann nicht im Sinne des Wählers sein.
Nur, wenn genug Leute eine Partei wählen, die einen Sack Kartoffeln nominiert. Und das wäre dann wohl oder übel im Sinne des Wählers.
Verfasst: Di 2. Mär 2010, 17:46
von Hajo Poppinga
Original von Joeli Veitayaki
Und die Unionsverfassung und Wahlgesetz widersprechen sich.
Nicht wirklich, das Wahlgesetz wird nur durch die Untergrenze in der Unionsverfassung begrenzt.
Dazu habe ich aber bereits einen Antrag eingebracht:
[Abstimmung] Verfassungsänderndes Gesetz zur Neuregelung der Mindestgröße des Unionsparlaments
Verfasst: Di 2. Mär 2010, 18:00
von joukersendler
Original von Bernardo Macaluso
Nur, wenn genug Leute eine Partei wählen, die einen Sack Kartoffeln nominiert. Und das wäre dann wohl oder übel im Sinne des Wählers.
Gegenstände sind doch keine Bürger, deswegen dürfen Sie nicht gewählt werden.
Verfasst: Di 2. Mär 2010, 18:02
von SRM
Original von joukersendler
Gegenstände sind doch keine Bürger, deswegen dürfen Sie nicht gewählt werden.
Der Aktivitätsunterschied zu manchem Politiker ist nur marginal.
Verfasst: Di 2. Mär 2010, 18:28
von Hajo Poppinga
Original von SRM
Nein, es verdeutlicht, was ich schon seit Ewigkeiten sage: Dieses System ist nicht demokratisch und bildet NICHT den Wählerwillen ab.
Sie sind auch seit Ewigkeiten im Unionsparlament - was haben Sie denn bisher konkret geändert? Das Phänomen ist doch nicht erst seit heute bekannt.