Wenn das mal alles so einfach wäre! Die Linken, die Rechten. Wie passen denn da die Wechselwähler ins Spiel die immer stärker werden? Wie passen denn da die rein, die erst CDU und dann SPD gewählt haben? Wer ist denn dann bitte schön das Original?Original von Konrad Grimm
Die konservativen Wähler gleiten bei dieser Entwicklung zu den Nichtwählern ab. Die Union könnte von mir aus wandern, soviel sie will, wenn rechts von ihr starke Republikaner o.ä. stünden, die das freiwerdende Wählerpotential einsammeln. Nur da in Deutschland alles rechts der Union - und die CDU/CSU hat bei dieser Entwicklung kräftig mitgewirkt - als extremistisch gilt und damit gerade für die braven Bürgerlichen unwählbar ist, bleiben die eben am Wahltag zuhause. Und am Ende siegt wegen der besseren Mobilisierung die eigentlich zahlenmäßig unterlegene Linke.
Die CDU/CSU macht ihren Job nicht mehr, wenn sie die konservativen Wähler nicht mehr einbindet.
ich hab eben noch vernohmen, dass bei der cdu momentan die mitglieder wieder verstärkt austreten (nicht ganz so stark wie bei der spd, aber immerhin auch). Es wurden zwei Gründe am meisten genannt:
- die CDU ist mir zu sozialdemokratisiert
- die CDU tut zu wenig für die kleinen Leute.
Ja, was macht die CDU denn jetzt falsch wenn die Hälfte der ausgetretenen Mitglieder die CDU für zu kalt hält?