Verfasst: Di 17. Nov 2009, 23:50
Naja, mal abgesehen davon, dass dort auch mehrere Millionen Polen lebten, die dann im Anschluss an den 2. Weltkrieg ebenso vertrieben worden sind, wurden die Weißrussen und Ukrainer auch nie gefragt, wo sie hingehören wollten.
Kleines Detail am Rande: So gibt es zum Beispiel auf beiden Seiten des Bug Orthodoxe, für die das aufgrund der jetzigen EU-Außengrenze ein echtes Problem ist, da sie ihre Hauptkirchen jetzt nur schwer und bürokratisch umständlich erreichen. Was sagt uns das wieder einmal: Grenzen sind willkürlich. Zumal sind sie geronnene Macht und wurden in den wenigsten Fällen "friedlich" verändert.
Zudem haben sich Ethnien schon immer vermischt, assimiliert, sind gewandert, haben nebeneinander und miteinander existiert. Das war bis zum Zeitalter des Nationalismus kein Problem. So konnte z.B. das ursprünglich slawische Geschlecht der Greifen ohne Probleme Herzöge in Pommern sein, ohne dass sich irgendjemand groß Gedanken drüber gemacht hätte. Die Rolle von Slawen bei der "deutschen Ostsiedlung" sollte man auch nicht unter den Tisch kehren. Das was sich östlich von Saale und Elbe "deutsch" nennt und nannte ist ne ziemliche Mischpoke. Nur fehlt den meisten das Bewusstsein dafür. Und schon aufgrund dessen ist jede identitäre Vereinnahmung im Sinne einer "Nation" in Mittel- und Osteuropa Blödsinn, der Europa in zwei mörderische Weltkriege und mehrere Wellen von Vertreibungen gebracht. Und jetzt haben wir endlich die supertollen homogenen Nationalstaaten und diejenigen Nationalisten, die meinen den Kürzeren gezogen zu haben, sind immer noch nicht zufrieden.
Kleines Detail am Rande: So gibt es zum Beispiel auf beiden Seiten des Bug Orthodoxe, für die das aufgrund der jetzigen EU-Außengrenze ein echtes Problem ist, da sie ihre Hauptkirchen jetzt nur schwer und bürokratisch umständlich erreichen. Was sagt uns das wieder einmal: Grenzen sind willkürlich. Zumal sind sie geronnene Macht und wurden in den wenigsten Fällen "friedlich" verändert.
Zudem haben sich Ethnien schon immer vermischt, assimiliert, sind gewandert, haben nebeneinander und miteinander existiert. Das war bis zum Zeitalter des Nationalismus kein Problem. So konnte z.B. das ursprünglich slawische Geschlecht der Greifen ohne Probleme Herzöge in Pommern sein, ohne dass sich irgendjemand groß Gedanken drüber gemacht hätte. Die Rolle von Slawen bei der "deutschen Ostsiedlung" sollte man auch nicht unter den Tisch kehren. Das was sich östlich von Saale und Elbe "deutsch" nennt und nannte ist ne ziemliche Mischpoke. Nur fehlt den meisten das Bewusstsein dafür. Und schon aufgrund dessen ist jede identitäre Vereinnahmung im Sinne einer "Nation" in Mittel- und Osteuropa Blödsinn, der Europa in zwei mörderische Weltkriege und mehrere Wellen von Vertreibungen gebracht. Und jetzt haben wir endlich die supertollen homogenen Nationalstaaten und diejenigen Nationalisten, die meinen den Kürzeren gezogen zu haben, sind immer noch nicht zufrieden.