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@Scotty (beam me up
) : Sozialismus ist eine ultralinke Einstellung
Und wie schon anderswo erwähnt: Nur weil EINIGE Linke Pazifismus festlegen heißt das nicht dass das alle wollen, und selbst wenn gibt es auch darunter wieder Leute die Frieden durch Gewalt erzwingen wollen (was Schwachsinn ist, s. oben
)
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Du bist mir immer noch eine Begründung schuldig, warum man diese Figuren, die in Hamburg gewalttätigen Krawall machen, als links bezeichnen sollte.Original von Tony Gold
@Scotty (beam me up![]()
) : Sozialismus ist eine ultralinke Einstellung
Und wie schon anderswo erwähnt: Nur weil EINIGE Linke Pazifismus festlegen heißt das nicht dass das alle wollen, und selbst wenn gibt es auch darunter wieder Leute die Frieden durch Gewalt erzwingen wollen (was Schwachsinn ist, s. oben)

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Hm, meine Argumentation ging bislang immer mehr vom allgemeinen als vom Sonderfall ausOriginal von Montgomery Scott
Du bist mir immer noch eine Begründung schuldig, warum man diese Figuren, die in Hamburg gewalttätigen Krawall machen, als links bezeichnen sollte.
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Das war ja zunächst mal eine provokante These, die dann eine schlüssige Gegenrede erwartet
Nach meinem Verständnis ist ein Linker heute jemand, der für ein gerechtes und befreites Zusammenleben eintritt. Er ist also für den Abbau von Herrschaftsstrukturen und von Faktoren, die auf die Bildung solcher hinwirken. Er ist für ein Ende von menschenfeindlichen Praktiken, die ihre Faktizität Partikuarinteressen von Machthabern verdanken. Der darin eingeschlossene Pazifismus ist zunächst mal einer, der sich gegen politische Formen der Gewalt richtet - gegen Krieg und staatliche Repression als gewalttätige Fortsetzung ökonomischer Übergriffe. Allerdings ist der allgemeine Pazifismus dabei ständiger Wegbegleiter.

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Pazifismus ist keineswegs die Grundüberzeugung aller Linker. Dies mag zwar auf Latte Macchiato trinkende Lifestyle-Linke zutreffen, die sich für ganz cool und modern halten, aber als Marxist ist einem schon klar, dass an einer Revolution kein Weg vorbei führt, wobei es auch da einige selbsternannte Experten gibt, die Marx für sich vereinnahmen wollen, indem sie ihm unterstellen, er wäre ja eigentlich auch schon ein Reformist gewesen.
Nur weil man aber kein Pazifist ist, heißt das nicht, dass man automatisch Spaß daran hat, mit Steinen oder Molotow-Cocktails zu werfen und willkürlich Gegenstände zu zerstören. Ich kann jedenfalls von mir behaupten, das nicht zu tun und ich gehe stark davon aus, dass solche Taten meist auf das Konto von Autonomen und anderen politischen Idioten gehen. Ob man die als "links" betitelt muß bei einem so schwammigen Begriff jeder für sich entscheiden.
Nur weil man aber kein Pazifist ist, heißt das nicht, dass man automatisch Spaß daran hat, mit Steinen oder Molotow-Cocktails zu werfen und willkürlich Gegenstände zu zerstören. Ich kann jedenfalls von mir behaupten, das nicht zu tun und ich gehe stark davon aus, dass solche Taten meist auf das Konto von Autonomen und anderen politischen Idioten gehen. Ob man die als "links" betitelt muß bei einem so schwammigen Begriff jeder für sich entscheiden.
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Ich wollte jetzt keinen neuen Thread "Polizeiterror" erstellen, daher mal hier der Link, der einen kleinen Einblick in die Kehrseite gibt 
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpoli ... 86,00.html
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpoli ... 86,00.html

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Strafbare Handlungen von Seiten der Rechtsextremen werden äußert gründlich verfolgt. Du wirst bei NPD-Demos kein einziges Symbol einer verfassungswidrigen Vereinigung entdecken - mit Ausnahme bei den Gegendemonstranten, die ein um zwei Striche erweitertes Hakenkreuz weithin sichtbar tragen.Original von McBryan
Auffälllig ist nur in den letzten Jahren, das das Leben der Gegendemonstranten schwerer gemacht wird als den NDP Anhängern, die ganz offen, das politische System angreifen.
Soso. Wenn die NPD von ihren verfassungsmäßig garantierten Grundrechten Gebrauch machen möchte, dann muss sie sich zunächst mit Verwaltungen herumschlagen, die in erkennbarer Rechtsbeugung Demonstrationsverbote verhängen. Haben sie dann endlich, nachdem ihnen in der Regel zunächst das örtliche Verwaltungsgericht Recht gibt, dann die Verwaltung dagegen Rechtsmittel ergreift und sie vom Oberverwaltungsgericht nochmal Recht bekommen, aufrücken dürfen, wird ihnen dort regelmäßig von einer unangemeldeten, gewaltbereiten Zusammenrottung der Weg verwehrt, und obwohl es inzwischen zahlreiche Gerichtsurteile gibt, dass die Polizei verpflichtet ist, Gegendemonstrationen notfalls unter Anwendung unmittelbaren Zwangs aus dem Weg zu räumen, bricht an diesem Punkt die Einsatzleitung regelmäßig die Demonstration ab.Selbst eine Sitzblockade von NDP Gegnern hat dazu geführt, das Teilnehmer der Sitzblockade angezeigt werden, und Geldstrafen erhalten haben, da sie ein NDP Aufmarsch bei der geplanten, angemeldeten, Strecke verhindert haben und umgeleitet werden musste.
Das Grundgesetz wird mit Füßen getreten und die BRD entlarvt sich darin, eben kein Rechtsstaat zu sein.
Für die Forderung des damaligen Bundeskanzlers Schröder nach einem "Aufstand der Anständigen" hätte gegen ihn eigentlich ein Verfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet werden müssen.Wie soll da ein "Aufstand der Anständigen" bzw der Kampf gegen Rechts stattfinden?
Die "Aufständischen" hier sind genau der Typus dummer, verhetzter Mitläufer, der 1933 in den Fackelzügen der SA mitmarschiert wäre. Zeitgeist befiel, wir folgen!
Sollten die Kartellparteien es erneut versuchen, sich auf diesem Weg unliebsame Konkurrenz aus dem Weg zu räumen, werden sie in Karlsruhe ein zweites Waterloo erleben.... und die Budnespolitiker können sich nicht auf ein NDP Verbot einigen.
Zuletzt geändert von Richard Stresemann am So 13. Sep 2009, 18:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Dann waren Che Guevara und Lenin und Liebknecht und mithin auch Marx waren also auch keine Linken?Original von Montgomery Scott
Weil Pazifismus ein zentraler Bestandteil linker Überzeugungen ist. Bei rechtem Gedankengut kann man das kaum behaupten.
"Wir haben es von Anfang an für überflüssig gehalten, unsre Ansicht zu verheimlichen ...Wir sind rücksichtslos, wir verlangen keine Rücksicht von euch. Wenn die Reihe an uns kömmt, wir werden den Terrorismus nicht beschönigen." - Marx, 1849
Ich nehme dann mal an, außer Jesus und Gandhi und Montgomery Scott hat es bisher keine Linken auf diesem Planeten gegeben.
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Das meine ich absolut nicht. Ich habe niemals behauptet, dass die Geschichte linker politischer Ideen unblutig wäre. Aber alles muss im Kontext seiner Zeit betrachtet werden. Und was an Früherem nachvollziehbar ist, wäre es heute nicht mehr unbedingt. Marx ist ein schwieriges Thema, es bedarf schon einiger interpretativer Arbeit, um überzeugend darlegen zu können, inwieweit Marx Gewalt befürwortete. Die Revolutionäre der ersten Hälfte des 20. Jhds. taten das sicher unmissverständlich. Wer das aber heute noch tut, ist für mich ganz klar kein Linker.
