Verfasst: Di 28. Apr 2009, 22:22
"DER" Mensch? Was glaubst Du wohl, wieviel Prozent der Menschheit diesem Ideal entsprechen?
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
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Jeder Mensch.Original von Lady Enigma
"DER" Mensch? Was glaubst Du wohl, wieviel Prozent der Menschheit diesem Ideal entsprechen?
Schon schön, aber ich hab mit wesentlich weniger geschraubten Sätzen nichts wirklich anderes gesagt....Original von Vanessa Garland
Ich denke meine eigene Aussage zu Ende, und finde keinen Widerspruch: jeder Mensch wird mit Potenzial geboren, mit seinen individuellen Anlagen, Talenten und Gaben. Diese zu entfalten braucht es jedoch adäquate Umweltbedingungen, in die nicht jeder hineingeboren wird. Das macht die betroffenen Menschen jedoch nicht zu geborenen Verlierern, denn ihre Anlagen verbleiben ihnen, sie können sie nur nicht ausprägen. Dieser Umstand macht sie im Zuge ihres Heranwachsens zu Verlierern, sie wachsen mit ihrer fortschreitenden körperlichen und geistigen Entwicklung in diese Position hinein, denn sie erhalten keine Chance, sich zu entfalten.
Das ist in der Tat die Lebenswirklichkeit vieler Menschen in nahezu allen deutschen Groß-, Mittel- und Kleinstädten.
Definiere Geschraubt.Original von Lady Enigma
Schon schön, aber ich hab mit wesentlich weniger geschraubten Sätzen nichts wirklich anderes gesagt....
So wie ich dich verstanden habe, vertreten wir durchaus unterschiedliche Sichtweisen: du verknüpfst das Wie kausal mit dem Wo der Geburt des Menschen, ziehst seine für ihn zunächst nicht veränderbare unmittelbare Lebensumwelt mit seinen geisitgen Anlagen zusammen. Wo der Mensch geboren wird bestimmt für dich das Wie seiner Geburt mit.Original von Lady Enigma
Schon schön, aber ich hab mit wesentlich weniger geschraubten Sätzen nichts wirklich anderes gesagt....
Naja, in die Methodik der Sozialwissenschaften wird da ja nun beim besten Willen nicht eingeführt.Original von Vanessa Garland
Damit du mich richtig verstehst: mit Gesellschaftskunde meine ich nicht das in den verschiedenen Bundesländern jeweils anders benannte Fach (in NRW in der Sekundarstufe I etwa schlicht "Politik"), das Schüler in die staatlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen der Bundesrepublik und in die Gegenstände und Methodik der Sozialwissenschaften einführt!
Damit wäre doch "Ethik" eine recht treffende Bezeichnung.Sondern ein Fach, das eben die Lebenswelt und Zukunftsvorstellungen der Schüler aus der Perspektive sowohl der deskriptiven als auch normativen Ethik thematisiert. Weniger didaktisch, denn als Forum des Austauschs und der Diskussion.
Aber das kann doch jeder Gläubige in seiner Gemeinde machen, wenn er das möchte. Mit dem Bildungsauftrag der Schule hat das aber nichts zu tun.Und in der Abwesenheit genau dieser schrankenlosen Objektivierung der Religion liegt der Wert des konfessionellen Religionsunterrichtes. Das Hinterfragen bestimmter religiöser Konzepte oder solcher schlechthin kann und soll im von mir umrissenen Gesellschaftskundeunterricht stattfinden, der Religionsunterricht demgegenüber das jeweilige Bekenntnis der Unterrichtsteilnehmer (Glaubensinhalte, Geschichte, Liturgie bzw. Kultus, Moral usw.) von innen heraus thematisieren.
Wenn das so ist dann nur, weil man ihnen im Religionsunterricht Unsinn erzählt hat. Würde das Argument zutreffen, wären Menschen ohne Glauben in gesteigertem Maße unmoralisch und antriebslos. Das ist offensichtlich Unsinn, auch wenn man es aus dem Munde manch eines christlichen Fanatikers gelegentlich hört.Religion und Religiösität sind (die) tragende(n) Säule(n) sowohl der diesseitigen Lebensentwürfe als auch metaphysischen Vorstellungen zahlreicher Menschen, mithin unserer Gesellschaft als organischem Ganzem.
Na, wie Du meinst....Original von Vanessa Garland
Jeder Mensch.
Sagt Mr. Vernichtungsphantasie.Original von Lady Enigma
Langer Rede kurzer Sinn: etwas sachlicher.