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Verfasst: Mo 16. Mär 2009, 15:50
von Robert Cullen
Och, gute Bücher liest man schon mal öfters. Es gibt Bücher, die sind einfach ein MUSS pro Jahr ;)

Virginia Wollf ist toll, ihr Leben war auch sehr interessant, finde ich. Ich hab bisher leider nur Orladao, Mrs Dalloway und Jacobs Zimmer lesen können. Die Wellen hatte ich einmal als Hörspiel. Wobei, ich kenne auch einige ihrer Essays, da ich ein "Lesebuch" von ihr Besitze und da einige abgedruckt wurden, sowie auch Textauzüge und Tagebücher und Briefe. Moments of being, habe ich leider noch nicht gelesen. Aber ich möchte gerne noch weitere Essays lesen, daher werde ich mir den Buchtitel auf jedenfall merken ;)

Verfasst: Mo 16. Mär 2009, 15:58
von Kreittmayr
Original von Robert Cullen
Virginia Wollf ist toll, ihr Leben war auch sehr interessant, finde ich. Ich hab bisher leider nur Orladao, Mrs Dalloway und Jacobs Zimmer lesen können. Die Wellen hatte ich einmal als Hörspiel. Wobei, ich kenne auch einige ihrer Essays, da ich ein "Lesebuch" von ihr Besitze und da einige abgedruckt wurden, sowie auch Textauzüge und Tagebücher und Briefe. Moments of being, habe ich leider noch nicht gelesen. Aber ich möchte gerne noch weitere Essays lesen, daher werde ich mir den Buchtitel auf jedenfall merken ;)
Orlando hat mir nicht so gefallen, Jacobs Zimmer habe ich noch nicht gelesen, und Mrs Dalloway ist toll. The Waves ist mir fast schon einen Tick zu experimentell; ich würde es nicht mehr als Roman bezeichnen. To the Lighthouse ist auch noch gut. Ich möchte beizeiten mal nen näheren Blick auf ihre letzten Werke richten, v.a. The Years und Between the Acts oder wie es hieß.

Wobei mich vielmehr als ihre eigentlichen Schriften wohl noch ihre Tagebücher interessieren würden, und vllt auch ihr Briefwechsel mit Vita Sackville West.

Verfasst: Mo 16. Mär 2009, 19:03
von Montgomery Scott
Original von Jonathan Buren
Boah, du machst richtig spannende Sachen.
Ich sollte eigentlich in diesem Moment planen: Einen Aufsatz über irgendwas aus der Metaphysik, wahrscheinlich über Zeit ohne Veränderungen (Sidney Shoemaker, falls es irgend wen interessiert), außerdem ein Vergleich von Locke und Hume über Privateigentum, und dann noch ein Aufsatz über was genau Aristoteles mit Tugend meint.
Hört sich doch auch interessant an. Sidney Shoemaker sagt mir nichts aber sowohl Locke und Hume als auch die Nikomachische Ethik sind meiner Meinung nach ziemlich interessante Gebiete. Über den Tugendbegriff bei Aristoteles musste ich mal ne Klausur schreiben, ist ja eigentlich nicht groß was dran, man muss nur irgendwie mit diesem furchtbaren Text klarkommen.

Verfasst: Mo 16. Mär 2009, 19:50
von Robert Cullen
Original von Kreittmayr

Orlando hat mir nicht so gefallen, Jacobs Zimmer habe ich noch nicht gelesen, und Mrs Dalloway ist toll. The Waves ist mir fast schon einen Tick zu experimentell; ich würde es nicht mehr als Roman bezeichnen. To the Lighthouse ist auch noch gut. Ich möchte beizeiten mal nen näheren Blick auf ihre letzten Werke richten, v.a. The Years und Between the Acts oder wie es hieß.

Wobei mich vielmehr als ihre eigentlichen Schriften wohl noch ihre Tagebücher interessieren würden, und vllt auch ihr Briefwechsel mit Vita Sackville West.
Ja, ich denke auch, dass sich ihre Person viel mehr in ihren Tagebüchern und Briefen zeigt. Klar, ihre Werke sind interessant und auch tiefgehender, aber sie war schließlich eine Frau mit einer Meinung und das finde ich so interessant. Sie hat klar gesagt, was sie dachte, auch wenn es natülrich Zeiten gab, in denen sie durch ihre psychischen Belastungen stiller war. Jacobs Zimmer fand ich schön, wenn auch am Ende ein wenig verwirrend. Mrs Dalloway mochte ich ebenfalls und Orlando,das sie ja Vita widmete, da hab ich ab und zu den Faden verloren. Was mich an den Wellen genervt hat, war dieses ständige "durch die Blume". Bettween the acts ist ja ebenfalls eine Gruppenbetrachtung, wäre interessant zu wissen, ob es ein Experiment wie die Wellen ist?

Verfasst: Di 17. Mär 2009, 07:11
von Matt Suchard
Original von Isabelle Corinne de La Fayette
Brauchst du danach für die Rückkehr in die Staaten keinen neuen Reisepass? :evil: ;)
Ach...wenn nicht komme ich mit nem Motorboot ueber Miami zurueck. ;)

Verfasst: Di 17. Mär 2009, 13:49
von Kreittmayr
Original von Robert Cullen
Was mich an den Wellen genervt hat, war dieses ständige "durch die Blume".
Ich fand die Wellen sehr deprimierend. Aber ich glaube, ich bin auch sehr anfällig für diese Art von Stimmung. Hachja, Percival...
Bettween the acts ist ja ebenfalls eine Gruppenbetrachtung, wäre interessant zu wissen, ob es ein Experiment wie die Wellen ist?
Das sag ich Dir dann, wenn ich es gelesen habe. ^^

Verfasst: Di 17. Mär 2009, 18:42
von Robert Cullen
Original von Kreittmayr

Ich fand die Wellen sehr deprimierend. Aber ich glaube, ich bin auch sehr anfällig für diese Art von Stimmung. Hachja, Percival...

Das sag ich Dir dann, wenn ich es gelesen habe. ^^
Oh ja, auch jedenfall. Ich denke, ich will unbedingt Sturmhöhen lesen, das ist mir jetzt schon ein par mal vor die Nase gefallen, das muss doch ein Zeichen sein. ;)

Verfasst: Di 17. Mär 2009, 18:59
von Kreittmayr
Von Emily Bronte? Ein sehr schöner, sehr düsterer Roman. Nur der Akzent des Butlers war etwas schwierig für mich, auf Englisch.

Verfasst: Di 17. Mär 2009, 19:27
von Robert Cullen
Genau, aber wenn er düster ist, will ich den auf jedenfall lesen. Aber er ist bestimmt nicht so erschreckend wie Hoffmans Sandmann oder? Den fand ich schon ein wenig unangenehm...

Ich versuch auf ab und zu mal was auf English zu lesen, und ich muss sagen, dass macht Spaß ^^ Vorallem man versteht mit der Zeit auch mehr.

Verfasst: Di 17. Mär 2009, 19:32
von Kreittmayr
Original von Robert Cullen
Genau, aber wenn er düster ist, will ich den auf jedenfall lesen. Aber er ist bestimmt nicht so erschreckend wie Hoffmans Sandmann oder? Den fand ich schon ein wenig unangenehm...
Hm, nein, das ist eigentlich nicht zu vergleichen. Wuthering Heights ist auf jeden Fall sehr romantisch. Ich muss übrigens dazu sagen, dass auch Charlotte Bronte in jedem Fall lesenswert ist. Ich habe bisher sowohl Jane Eyre als auch Villette sehr genossen. Die beiden gehören zu meinen Lieblingsautoren. Anne Bronte kann ich allerdings weniger empfehlen; so hat einen ätzend moralisierenden Tonfall drauf, gottseidank aber auch nur ein Buch geschrieben.
Ich versuch auf ab und zu mal was auf English zu lesen, und ich muss sagen, dass macht Spaß ^^ Vorallem man versteht mit der Zeit auch mehr.
Ja, das ist das beste Sprachtraining, was man haben kann. Und die Romane sind im Original immer noch am Besten.