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Verfasst: So 14. Dez 2008, 17:04
von Brian Mason
Das rate ich Ihnen auch. Es ist nicht die Zeit für diplomatische, keine Meinung einnehmende Wichser.

Verfasst: So 14. Dez 2008, 17:10
von Gustav von Struve
Vielleicht habe ich mich ungenau ausgedrückt Herr Mason. Unparteiisch bedeutet nicht, dass ich keine Meinung habe oder immer diplomatisch bin.
Ein Unionspräsident, sofern er nicht abgeschafft wird, sollte nicht die Meinung der Regierungsparteien oder die der Opposition nachplappern. Er sollte auf Missstände hinweisen und die Finger direkt in die Wunde legen. Nur so kommt dieses Land weiter. Ein Unionspräsident, welcher sich überall vornehm zurückhält oder gar ausschließlich auf sein eigenes Parteibuch schwört, ist sicherlich nicht verfassungsgemäß. Das meinte ich mit unparteiisch.

Verfasst: So 14. Dez 2008, 17:35
von Brian Mason
Original von Gustav von Struve
Vielleicht habe ich mich ungenau ausgedrückt Herr Mason. Unparteiisch bedeutet nicht, dass ich keine Meinung habe oder immer diplomatisch bin.
Ein Unionspräsident, sofern er nicht abgeschafft wird, sollte nicht die Meinung der Regierungsparteien oder die der Opposition nachplappern. Er sollte auf Missstände hinweisen und die Finger direkt in die Wunde legen. Nur so kommt dieses Land weiter. Ein Unionspräsident, welcher sich überall vornehm zurückhält oder gar ausschließlich auf sein eigenes Parteibuch schwört, ist sicherlich nicht verfassungsgemäß. Das meinte ich mit unparteiisch.
Ihre Definition der Aufgaben des Unionspräsidenten würde ich sofort unterschreiben. Trotzdem lehne ich den Weg ab, den Sie gehen. Die Demokratische Union braucht starke Parteien, um die öffentliche Streitkultur, die wir alle über die Jahre so geschätzt haben, aufrecht zu erhalten. Das Land braucht keine karrieregeilen Individualpolitiker, die egozentrische Karriereziele durchdrücken wollen. Wir brauchen Unterordnung unter die Parteien, Kompromissbereitschaft und daraus resultierend starke Parteien, die miteinander streiten. Das macht die Demokratische Union aus und diesen Zustand müssen wir wiederherstellen. Das ist Aktivitätsgarant und gut für das Land.

Verfasst: So 14. Dez 2008, 17:52
von Gustav von Struve
Keine Angst Herr Mason, ich werde schon nicht für das Amt des Unionspräsidenten kandidieren. Wie gesagt, ich werde mich zuerst in die Kommunalpolitik einbringen. Wie es dann weitergeht, oder ob ich danach die Politik schon wieder an den Nagel hänge wird sich ja zeigen.

Verfasst: So 14. Dez 2008, 17:56
von Brian Mason
Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich begrüße Ihr Engagement und freue mich darüber. Sie dürfen meine ernsten Worte nicht überbewerten. Aus Ihnen spricht nur die Angst vor dem Untergang der Demokratischen Union und ihrer einzigartigen Kultur.

Verfasst: So 14. Dez 2008, 18:05
von Gustav von Struve
Das kann ich durchaus nachvollziehen. Was ich in den vergangenen Tagen hier erlebt habe, ist teilweise schon hanebüchen. Parteien, die sich gegenseitig bekämpfen statt um ihre eigene Wählerschaft zu buhlen. Offensichtlich inhaltlose Wahlprogramme werden hochgelobt, Programme mit Zielen werden von der Gegenseite ohne nachzudenken vom Tisch gewischt. Anstatt, dass man gemeinsam daran arbeitet, dieses Land voranzubringen. Ich bin durchaus nicht Harmonie süchtig, aber ein gewisses Maß an "GEMEINSAM" sollte doch möglich sein.

Verfasst: So 14. Dez 2008, 19:32
von Palin Waylan-Majere
Original von Gustav von Struve
Das kann ich durchaus nachvollziehen. Was ich in den vergangenen Tagen hier erlebt habe, ist teilweise schon hanebüchen. Parteien, die sich gegenseitig bekämpfen statt um ihre eigene Wählerschaft zu buhlen. Offensichtlich inhaltlose Wahlprogramme werden hochgelobt, Programme mit Zielen werden von der Gegenseite ohne nachzudenken vom Tisch gewischt. Anstatt, dass man gemeinsam daran arbeitet, dieses Land voranzubringen. Ich bin durchaus nicht Harmonie süchtig, aber ein gewisses Maß an "GEMEINSAM" sollte doch möglich sein.
Ihre Worte in allen Ehren, doch in Zeiten des Wahlkampfes ist dies etwas schwierig. ;)

Verfasst: So 14. Dez 2008, 19:38
von Gustav von Struve
Man fixiert sich wohl grundsätzlich bei dem Wort Wahlkampf zu sehr auf die Silbe KAMPF ;)

Verfasst: So 14. Dez 2008, 20:03
von Montgomery Scott
Original von Gustav von Struve
Man fixiert sich wohl grundsätzlich bei dem Wort Wahlkampf zu sehr auf die Silbe KAMPF ;)
Es gibt doch viel, wogegen es sich zu kämpfen lohnt, nicht? ;)

Verfasst: So 14. Dez 2008, 20:05
von Montgomery Scott
Original von Gustav von Struve
Das kann ich durchaus nachvollziehen. Was ich in den vergangenen Tagen hier erlebt habe, ist teilweise schon hanebüchen. Parteien, die sich gegenseitig bekämpfen statt um ihre eigene Wählerschaft zu buhlen. Offensichtlich inhaltlose Wahlprogramme werden hochgelobt, Programme mit Zielen werden von der Gegenseite ohne nachzudenken vom Tisch gewischt. Anstatt, dass man gemeinsam daran arbeitet, dieses Land voranzubringen. Ich bin durchaus nicht Harmonie süchtig, aber ein gewisses Maß an "GEMEINSAM" sollte doch möglich sein.
Wir befinden uns nun mal gerade in einer Phase, die dazu dienen soll, den Wählern die Entscheidung zwischen den Kandidaten zu erleichtern. Da wäre es grob undemokratisch, die Einheit der politischen Klasse heraufzubeschwören.