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Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:25
von Joeli Veitayaki
man kann liberal sein, aber in Sachen Ehe durchaus konservativ und bodenständig denken. Als Liberaler muß ich deswegen nicht gleich meine eigenen persönlichen Wertvorstellungen von Bord werfen. Und die sind nun mal auf die gemischtgeschlechtliche Ehe fixiert. Dass ich gleichgeschlechtliche Partnerschaften toleriere und akzeptiere, das steht auf einem andern Papier. Aber die, die immer wollen, dass Andersdenkende toleriert werden, die tolerieren Andersdenke hier überhaupt nicht, denn es geht ihnen ja rein um den Eigennutz. Und da hört die Toleranz schon mal gerne an der eigenen Haustüre auf.
Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:27
von Fabian Montary
Eigennutz? Herr Veitayaki, wie viele Schwule im Unionsrat haben bisher angekündigt, dem Gesetzesvorhaben ihre Zustimmung zu verweigern?
Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:30
von Montgomery Scott
Original von Joeli Veitayaki
man kann liberal sein, aber in Sachen Ehe durchaus konservativ und bodenständig denken.
Stimmt, nur, weil man mehr Freiheit für Großunternehmer fordert, muss man ja nicht gleich die Gleichstellung von Minderheiten fordern.
Als Liberaler muß ich deswegen nicht gleich meine eigenen persönlichen Wertvorstellungen von Bord werfen. Und die sind nun mal auf die gemischtgeschlechtliche Ehe fixiert.
Und ich dachte immer, die Wertvorstellungen von Liberalen besagten, dass Gleichheit vor dem Gesetz ein Wert sei. Sehen Sie mal, so kann man sich irren.
Dass ich gleichgeschlechtliche Partnerschaften toleriere und akzeptiere, das steht auf einem andern Papier. Aber die, die immer wollen, dass Andersdenkende toleriert werden, die tolerieren Andersdenke hier überhaupt nicht, denn es geht ihnen ja rein um den Eigennutz. Und da hört die Toleranz schon mal gerne an der eigenen Haustüre auf.
So einen vertrehten Mist habe ich schon lange nicht mehr gehört. Ich toleriere Sie doch. Ich betrachte Sie nur als Heuchler, wenn Sie sich als liberal bezeichnen und darüber hinaus als jemanden, der den Wert der Gleichheit aus unserer Verfassung nicht achtet.
Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:33
von Michael Schneider
Der einzige der die Lebenspartnerschaft zu etwas zweitklassigem degradiert sind Sie mit ihrer Klassenkampfrhetorik. Nur jemand, der in der EHE etwas besseres sieht kann davon sprechen dass die Lebenspartnerschaft zweitklassig wäre. Sie sind ein Heuchler, denn Sie hängern überkommenden Ansichten an!
Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:35
von Fabian Montary
Original von Michael Schneider
Der einzige der die Lebenspartnerschaft zu etwas zweitklassigem degradiert sind Sie mit ihrer Klassenkampfrhetorik. Nur jemand, der in der EHE etwas besseres sieht kann davon sprechen dass die Lebenspartnerschaft zweitklassig wäre. Sie sind ein Heuchler, denn Sie hängern überkommenden Ansichten an!
Wenn es eh das gleiche ist, dann braucht man es doch nicht unterschiedlich zu benennen... :rolleyes:
Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:36
von Montgomery Scott
Original von Michael Schneider
Der einzige der die Lebenspartnerschaft zu etwas zweitklassigem degradiert sind Sie mit ihrer Klassenkampfrhetorik. Nur jemand, der in der EHE etwas besseres sieht kann davon sprechen dass die Lebenspartnerschaft zweitklassig wäre. Sie sind ein Heuchler, denn Sie hängern überkommenden Ansichten an!
So ein Quatsch. Nach Ihrem Gesetz haben heterosexuelle Paare die Option, aus ihrer Partnerschaft vom Staat eine Ehe, also eine gesellschaftlich geachtete Partnerschaft zu machen, während das homosexuellen Partnerschaften verwehrt bleiben soll.
Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:38
von Michael Schneider
Sie verachten also Lebenspartnerschaften? Oder sind sie geistig nicht fähig der Lebenspartnerschaft die gleiche Achtung entgegen zu bringen wie sie es bei der Ehe tun?
Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:40
von Joeli Veitayaki
im Liberalismus gibt es eben viele Strömungen. So wie es bei rechts und links ebenfalls unterschiedliche Strömungen gibt. Ich bin kein Radikalliberaler, sondern eher der konservativ Liberale, dem unter anderem eben der Schutz der Ehe als Konstitution sehr wichtig ist.
Die gesellschaftliche Freiheit wurde der homosexuellen Lebenspartnerschaft durch dieses Gesetz nicht entzogen.
Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:41
von Fabian Montary
Original von Michael Schneider
Sie verachten also Lebenspartnerschaften? Oder sind sie geistig nicht fähig der Lebenspartnerschaft die gleiche Achtung entgegen zu bringen wie sie es bei der Ehe tun?
Möchten Sie nicht auf meinen Einwand antworten, Herr Minister?
Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 11:42
von Montgomery Scott
Original von Joeli Veitayaki
im Liberalismus gibt es eben viele Strömungen. So wie es bei rechts und links ebenfalls unterschiedliche Strömungen gibt. Ich bin kein Radikalliberaler, sondern eher der konservativ Liberale, dem unter anderem eben der Schutz der Ehe als Konstitution sehr wichtig ist.
Die gesellschaftliche Freiheit wurde der homosexuellen Lebenspartnerschaft durch dieses Gesetz nicht entzogen.
Was auch immer "Ehe als Konstitution" sein soll: Die Ehegesetzgebung als solche bedingt das ja. Aber es ist eben verfassungswidrig und grob antiliberal, bestimmte sexuelle Orientierungen aus einem solchen Privileg auszuschießen.