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Verfasst: Di 2. Dez 2008, 16:13
von Konrad Grimm
Original von Baudouin de Billancourt
Aber hätte ich Angst vor dieser Krise,
Wie kommst Du hier zum Konjunktiv?

Verfasst: Di 2. Dez 2008, 16:18
von Baudouin de Billancourt
Original von Konrad Grimm
Wie kommst Du hier zum Konjunktiv?
Schön wird's sicher nicht, aber mein Studium werde ich ohne große Sorgen beenden können. Und danach bekomme ich sicherlich einen guten Job (wenn nicht, mach ich mir einen). Ich sehe also keinen Grund, Angst zu haben.

Verfasst: Mi 3. Dez 2008, 12:59
von Konrad Grimm
Es schreibt die Wirtschaftswoche:

"Unabhängig von steuerlichen Erwägungen, die derzeit für Aktien, Fonds und Unternehmensanleihen sprechen, sollten rund 30 Prozent [!] der Ersparnisse in sicheren Anlagen [!] wie Gold [!!!] und Bundesanleihen stecken. Nur wenn diese Absicherung steht, macht es Sinn, über Steuervorteile nachzudenken."

8o 8o 8o

Krass. Wie kann man auf die Schnapsidee kommen, Gold und Staatsanleihen bei Gewichtung und Risiken in einem Atemzug zu nennen?!

Das Musterdepot der WiWo für Krisenzeiten [!] besteht demnach aus 45 % Unternehmens[!]anleihen, 25 % Aktien, 20 % [!] Gold und 10 % [!!] deutschen Staatsanleihen... Also, Glück für die WiWo, dass ich vor entsetzen grade nicht vom Stuhl gefallen bin und sie jetzt verklagen müsste...

Verfasst: Mi 3. Dez 2008, 13:51
von Montgomery Scott
Original von Joseph A. Gladstone
Ich sehe nichts verwerfliches daran, verdientes Geld möglichst effektiv einzusetzen.
Und Du meinst nicht, dass du dafür ethisch verantwortlich bist, was Leute, denen Du dein Geld gibst, damit machen?

Verfasst: Do 4. Dez 2008, 04:58
von Nina Rügen
Original von Montgomery Scott

Und Du meinst nicht, dass du dafür ethisch verantwortlich bist, was Leute, denen Du dein Geld gibst, damit machen?
was soll ein solcher denn sonst darüber denken?

Verfasst: Do 4. Dez 2008, 10:22
von SRM
Original von Joseph A. Gladstone
Ich sehe nichts verwerfliches daran, verdientes Geld möglichst effektiv einzusetzen.
Effizient. ;) Sorry, bin ein BWL-Klugscheißer :D

Verfasst: Do 4. Dez 2008, 11:18
von Hajo Poppinga
Dann scheiß auch richtig und erkläre uns den Unterschied. ;)

Verfasst: Do 4. Dez 2008, 11:20
von SRM
Original von Hajo Poppinga
Dann scheiß auch richtig und erkläre uns den Unterschied. ;)
Effektivität: Die richtigen Dinge tun.
Effizienz: Die Dinge richtig tun.

Sprich: Ein Mittel zur Zielerreichung kann effektiv sein, also zur Zielerreichung dienen, aber muss deswegen noch lang nicht kostenoptimal sein ;)

Verfasst: Do 4. Dez 2008, 11:21
von Hajo Poppinga
Original von SRM

Effektivität: Die richtigen Dinge tun.
Effizienz: Die Dinge richtig tun.

Sprich: Ein Mittel zur Zielerreichung kann effektiv sein, also zur Zielerreichung dienen, aber muss deswegen noch lang nicht kostenoptimal sein ;)
Aber dann kann man Geld ja auch durchaus effektiv anlegen, bspw. bei der Umweltbank. ;)

Verfasst: Do 4. Dez 2008, 11:24
von SRM
Original von Hajo Poppinga

Aber dann kann man Geld ja auch durchaus effektiv anlegen, bspw. bei der Umweltbank. ;)
Was aber noch keine effiziente Mittelverwendung sein muss. Man kann sein Geld auch im Kamin verheizen - wäre ein Stück weit auch effektiv, sofern das Ziel die Wärmeerzeugung darstellt ;)