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Verfasst: Di 11. Nov 2008, 21:15
von Hajo Poppinga
Naja, eine Privatisierung des Schulwesens müßte ja nicht zwangsläufig auch zu einem gebührenpflichtigen Schuklsystem führen. ;)

Verfasst: Di 11. Nov 2008, 21:20
von Montgomery Scott
Original von Hajo Poppinga
Naja, eine Privatisierung des Schulwesens müßte ja nicht zwangsläufig auch zu einem gebührenpflichtigen Schuklsystem führen. ;)
Wie sollen die Schulen sich denn sonst finanzieren? "Über Werbung"? ;)

Verfasst: Di 11. Nov 2008, 21:22
von Hajo Poppinga
Nein, über staatliche Zuwendungen. Ähnlich wie es im Nahverkehr läuft. Ebenso wie über Spenden und Fördervereine, das ist ja auch heute schon die Regel.

Verfasst: Di 11. Nov 2008, 21:29
von Montgomery Scott
Original von Hajo Poppinga
Nein, über staatliche Zuwendungen. Ähnlich wie es im Nahverkehr läuft.
Etwa staatlich reguliert? Durch eine Zwangseinheitsabgabe für Bildung? 8o

Verfasst: Di 11. Nov 2008, 21:44
von Hajo Poppinga
Naja, letztendlich ist es eine Mischfinanzierung, denke ich. Aber von einer Zwangseinheitsabgabe spricht niemand. ;)

Verfasst: Di 11. Nov 2008, 21:57
von Montgomery Scott
Original von Hajo Poppinga
Naja, letztendlich ist es eine Mischfinanzierung, denke ich. Aber von einer Zwangseinheitsabgabe spricht niemand. ;)
Nein? irgendwie muss das Geld doch zum Staat kommen.

Um mal zur Sache zu kommen: Ich sehe da gewaltige Probleme. Die Politik ringt um Chancengleichheit in der Bildungspolitik. Privatisierung würde ganz sicher keine Ebnung der Bildungslandschaft bringen. Zusätzlich hätten private Schulen die Freiheit, ihre Leistungen in gewissem Maße selbst zu bestimmen, wären also auch dazu in der Lage, sich von politischen Maximen der Bildungspolitik zu lösen.

Verfasst: Di 11. Nov 2008, 22:09
von Hajo Poppinga
Original von Montgomery Scott

Nein? irgendwie muss das Geld doch zum Staat kommen.
Durch Steuern? ;)
Zusätzlich hätten private Schulen die Freiheit, ihre Leistungen in gewissem Maße selbst zu bestimmen, wären also auch dazu in der Lage, sich von politischen Maximen der Bildungspolitik zu lösen.
Was ich für keine schlechte Entwicklung hielte. Immerhin gibt es schon jetzt viele Nischenschulen, die sich dort eine Existenzberechtigung verschafft haben, etwa Lietz- oder Waldorfschulen. Vielleicht könnten so viel mehr Eltern/kinder zu ihrem Recht kommen, als derzeit, wo die gesamte Debatte sehr ideologisch geprägt ist.

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 03:20
von Nina Rügen
ich frage mich ob hier von euch überhaupt einer auf der haupt oder realschule war. ich hab durch mein adhs keine gymnasialempfehelung bekommen, bin trotzdem hin hab versagt und bi auf dei reahlschule gekommen, das ende vom lied war dass ich da genauso schlecht war wie aufm gym. also kanns ja nicht daran gelegen haben was vermittelt wurde, sondern wie es vermittelt wurde. zudem bin ich sprachlich ziemlich unbegaht, und deswegen, also nur deswegen da runtergekommen. ich würde schon aufgrund meiner erfahrungen eine gesamtschaftsschule fordern die ihren namen auch verdient. so haben alle mehr chancen als vorher und auch jeder wird nach seinen interessen und/oder veranlagungen gefordert.

ich war in beiden schulformen fachbezogen entweder unterfordert oder überfordert.

zudem ist meine größte kritik am 3gliedrigen schulsystem die, dass nur gymnasiasten zum kritischen und auch "logischen"denken gebracht werden. inm den beiden unterstufen wird dies per diziplinarmaßnahmen sogar unterdrückt. so schaft man herascftsformen und auch die nicht durchlässige studienberechtigung aus den unteren schulformen

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 08:35
von Konrad Grimm
Original von Nina Rügen
zudem ist meine größte kritik am 3gliedrigen schulsystem die, dass nur gymnasiasten zum kritischen und auch "logischen"denken gebracht werden. inm den beiden unterstufen wird dies per diziplinarmaßnahmen sogar unterdrückt. so schaft man herascftsformen und auch die nicht durchlässige studienberechtigung aus den unteren schulformen
Genau, kritisches Denken ala Schulsystem... Wieviele Kinderhirne sollen die 68er noch zerstören?

Verfasst: Mi 12. Nov 2008, 10:09
von Wolfgang Müller
@Hajo:

Warum dann nicht direkt in Selbstverwaltung, als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit freier Lehrerwahl?

@Rügen:

Ich war auf der Realschule und zwar die ganze Zeit nach der Grundschule. Danach Fachabi auf der Höheren Berufsfachschule. Ich habe selbst gesehen, wie Leute vom Gymnasium auf die Realschule gewechselt sind und manche auch auf die Hauptschule mussten. Leute die aufs Gymnasium sind, waren goldene Ausnahmen. Und es gab keinen der von der Hauptschule auf die Realschule und danach aufs Gymnasium gewechselt ist. Hauptschüler die auf die Realschule kamen, gab es auch keine.