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Original von Konrad Grimm
Lügen ist eine der wichtigsten Künste in der Politik.
Du meinst wohl "sich beim Lügen nicht erwischen lassen".
 

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Konrad Korzeniowski
Bürger Wislaniens
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Original von Tennessee Rockefeller

Das Dastehen als unzuverlässig verdankt die SPD allein ihrer "Spitzen"kandidatin Ypsilanti (wenn die Frau an der Spitze steht will man die dritte, vierte und fünfte Reihe gar nicht kennenlernen *grusel*) - hätte sie Wort und sich von der Linkspartei ferngehalten, gäbe es den ganzen Ärger jetzt nicht.
Unsinn. Unzuverlässig wäre es gewesen, wenn Ypsilanti einfach auf die Durchsetzung ihrer Politik verzichtet hätte, nur weil das Wahlergebnis nicht ganz nach Wunsch war. Sie hat, was Fragen der tatsächlichen Politik angeht, eine Durchhaltekraft, nenn es meinentwegen Zuverlässigkeit, an den Tag gelegt, den man sich von den anderen SPD-Pfeifen ebenso wünschen würde (Stichwort Mehrwertsteuer).
 

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Original von Konrad Grimm
Ypsilanti hat verdient, was heute passiert ist. Diese Frau ist grenzenlos dumm. Dass es so jemand beinahe an die Spitze einer Landesregierung geschafft hätte, bestätigt die These der Negativauswahl. Sie hatte nicht mal ihre Fraktion im Griff - wie will so jemand ein Land regieren?
Original von Konrad Grimm
Entnommen meinem Lieblingsblog, bestätigt von mir mit beifälligem Kopfnicken:

"Ihre [Frau Metzgers] anderen 3 Kolleginnen und Kollegen müssen sich aber in der Tat fragen lassen, ob sie unter dem Stichwort “politische Verantwortung” nicht schwer auf dem falschen Planeten ihre Zelte aufgeschlagen haben. Man konnte das geplante Politabenteuer von Frau Ypsilanti unterstützen oder man konnte dagegen sein, und beides mit durchaus guten Argumenten. Aber man kann ja wohl schlecht monatelang mit den Wölfen heulen, sogar noch federführend in vorderster Front am geplanten Vorhaben mitwerkeln, aber dann, wenn’s zum Schwur kommt, sich plötzlich hinstellen und sagen: “Och nö, will ich jetzt aber doch nicht mehr!”. Und das, allem Anschein nach, keineswegs aus “politischer Überzeugung” sondern offensichtlich aus nichts anderem als verletzter Eitelkeit. In keinem Unternehmen, ja noch nicht mal in irgendeinem popeligen Kleingärtnerverein, wären diese 3 Damen und Herren jetzt noch satisfaktionsfähig. Sie sind schlicht Armleuchter, man möge mir die harsche Ausdrucksweise verzeihen. Jegliche “Heldenverehrung” ist hier völlig fehl am Platz, mit Ausnahme wie gesagt von Dagmar Metzger, die von der ersten bis zur letzten Minute standhaft blieb und daher jetzt auch niemanden mehr überraschte. Dass die 3 Abgeordneten, unter ihnen Ypsilantis Stellvertreter Jürgen Walter, jetzt treuherzig meinen, sie würden ja aus “Gewissensgründen” handeln, ihre Mandate behalten wollen und gerne weiterhin mit der Fraktion zusammenarbeiten, darf man mit Fug und Recht als “Totalverarsche” der Partei und aller übrigen Abgeordneten bezeichnen. Wenn die hessische SPD daher auch nur noch einen Funken Ehrgefühl in sich trägt, schmeißt sie diese 3 Verräter hochkant aus ihren Reihen, noch bevor sich der Tag dem Ende neigt."
Überraschenderweise muss ich Dir in beiden Punkten im Kern rechtgeben.

1. Ja, Ypsilanti hat es im Grunde verdient. Sie hat sich unprofessionell verhalten, nicht nur, als sie unsinnigerweise eine Zusammenarbeit mit der Linken ausgeschlossen hat.

Hessen hat es aber nicht verdient.

2. Ja, im Nachhinein (und das ist das Traurige) muss man sogar für diese Frau Metzger einen gewissen Respekt aufbringen, in Anbetracht des Verhaltens der drei anderen "Genossen".
 

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Kaiser
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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Montgomery Scott
Hessen hat es aber nicht verdient.
Nun ja, "Hessen" hat ja so gewählt, also hat "Hessen" es wohl auch verdient, wobei ich die Vorstellung, ein Land habe etwas verdient oder nicht, eher unsinnig finde. Das Land als solches ist ja keine handelnde Person. Ypsilanti hat verdient, was passiert ist, und wahrscheinlich auch die Herren Steinmeier und Müntefering, die sie haben machen lassen, statt zu intervenieren. Ob der Schröders Gerd solchen Dilettantismus geduldet hätte?
 

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Original von Konrad Grimm
Nun ja, "Hessen" hat ja so gewählt, also hat "Hessen" es wohl auch verdient, wobei ich die Vorstellung, ein Land habe etwas verdient oder nicht, eher unsinnig finde. Das Land als solches ist ja keine handelnde Person.
Eben, daher hat ein Land nie etwas Schlechtes verdient sondern - nach ethischen Grundannahmen - immer das Gute. Ich wollte damit betonen, dass man Ypsilanti die Wahl nicht unbedingt hätte gönnen müssen, Hessen aber in jedem Fall eine handlungsfähige (und -willige) Regierung verdient hätte.
 

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Na ja, aber die Argumentation könntest du ja auf jede Koalitionsmöglichkeit ziehen, auch, wenn Koch es beispielsweise plötzlich wieder schaffen sollte. Und ganz ehrlich - würdest du dann dabei bleiben?
 

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Joseph A. Gladstone, Die Grünen
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Imperias Regierungschef Wolfgang Müller sprach: "Aber ich kann auch anders, Gladstone du bist ein Hurensohn."
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Natürlich muss es wieder eine handlungsfähige Regierung geben, die die politischen Vorstellungen einer Mehrheit im Lande umsetzt. Ob Koch das jemals getan hat, ist eine andere Frage aber ja: Nun muss eine neue Regierung gebildet werden und die SPD ist dazu nicht in der Lage.
 

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Original von Montgomery Scott
Sorry Hajo aber dieser Mist mit "SED-Nachfolgern" ist einfach Unsinn. Das ist so, als wollte man die BRD aus der EU ausschließen, weil sie die Nachfolgerin des 3. Reiches ist. Entweder an den Forderungen oder Praktiken der Linken ist etwas auszusetzen oder nicht.
Derart pauschalisiert vielleicht, aber aus der SED-Nachfolge ergeben sich doch auch Praktiken und Forderungen der sog. "Linken" - darunter eben auch solche, die verfassungsfeindlich sind.
 

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Prof. Hajo Poppinga, VK.
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Original von Montgomery Scott

Doch, zumindest hier in Hessen schon.
...verfassungsfeindlich, weil?
 

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Prof. Hajo Poppinga, VK.
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Original von Hajo Poppinga
...verfassungsfeindlich, weil?
Weil sie offen die Gestaltung der BRD gegen die Grundwerte der Verfassung und somit deren de-facto-Aufhebung anstrebt. Gilt natürlich auf Bundesebene genauso.
 

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