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Verfasst: Sa 25. Okt 2008, 23:18
von Montgomery Scott
Original von Joseph A. Gladstone
Nein, das soll heißen, dass mir persönlich die Lust an der DU vergehen würden, wenn wir hier plötzlich in Dostarusien II oder wie auch immer landen. Das große Manko der sozialistischen MN's ist doch oftmals leider, dass diese völlig am Realismus vorbeigreifen.
Also ich hab weder das Bedürfnis, Dostarusien II zu simulieren noch in die unrealistische Utopie abzugleiten. Und weiter möchte ich das Ganze jetzt nicht SimOff zerreden, schon gar nicht hier. Wir versuchen, interessante und innovative Simulation in unserem Unionsland zu betreiben und ich finde es zum Kotzen, dass man für sowas in den MNs kritisiert wird.

Verfasst: Sa 25. Okt 2008, 23:21
von Rincewind
@ Rockefeller: Du vergleichst 2 unterschiedliche Aspekte.
Heroth kann innerhalb der Landeskompetenzen machen was sie wollen. Das heißt noch nicht, dass eine Wehrpflicht in Imperia erlaubt wäre oder die Länder plötzlich Außenpolitik betreiben können.

Verfasst: Sa 25. Okt 2008, 23:35
von Montgomery Scott
*so* Aber das ist doch der Punkt. Seit Jahren jammern alle, dass die Länder nicht vernünftig ihre Landespolitik simulieren. Jetzt machen wir es und schon bricht gleich wieder Entrüstung a la "Toll, die DU wird zur Sozialismus-Sim umgebastelt. Geil. " los. *so*

Verfasst: Sa 25. Okt 2008, 23:36
von Joseph A. Gladstone
Wie schön man sich so künstlich über eine Anmerkung aufregen kann. Das würde ich auch gerne so können. Ich habe gesagt, dass man durchaus das Meinungsbild entwickeln könnte, dass hier das passiert, was ich bereits anmerkte. Ich sagte nicht, dass es bereits so ist. Wie realistisch ist es denn, wenn wir von allen Unionsländern plötzlich einen sozialistischen Ausreißer haben? Gar nicht realistisch, wenn es so WÄRE. Genau das wollte ich damit deutlich machen. Keiner verteufelt diese Aktivität. Also, wie gesagt, ich verstehe deine Aufregung nicht, sorry.

Verfasst: Sa 25. Okt 2008, 23:47
von Montgomery Scott
Warum sollte das nicht realistisch sein? Heroth hat seit längerer Zeit als einziges Land eine sozialistische Landespartei, die seit geraumer Zeit eine absolute Mehrheit im Abgeordnetenhaus hat. Unrealistisch wäre es, wenn wir keine sozialistische Politik durchsetzen würden.

Verfasst: Sa 25. Okt 2008, 23:52
von Joseph A. Gladstone
Darum geht es doch auch nicht. Ich verteufele doch auch nicht, dass es eine sozialistische Partei in Heroth gibt und die Aktivität, die durch euch dort herrscht, würde ich erst recht nicht verteufeln. Wenn aber plötzlich die "sozialisische Republik Heroth" entsteht und jeder überall die Internationale singt, wäre es schon ein wenig weit hergeholt - das ist zumindest meine Meinung ;)

Verfasst: Sa 25. Okt 2008, 23:58
von Tennessee Rockefeller
[so]Die in Heroth geäußerten Pläne sind - jetzt rein auf den Spielbetrieb bezogen, inhaltlich möchte ich nicht darauf eingehen ;) - einer der besten Vorstöße seit langem. Denn seien wir mal ehrlich: auf der bsECOSim beruhende Steuergesetze fesseln letztlich niemanden, die Vergesellschaftungsvorhaben der harbothensischen Landesregierung hingegen sind etwas, über das sich wirklich aktiv und lebhaft streiten lässt.

Dabei haben sowohl Gladstone einer-, als auch Scott jeweils zugleich Recht und Unrecht: natürlich ließe sich niemals objektiv ermessen, ob ein solcher Schritt - so er umgesetzt wird - nun positive oder negative Auswirkungen auf das Leben der Harbothenser hat. Und zumindest das wäre überaus realistisch! Egal um welches Gesetz oder welche Einrichtung es geht, die nackten Zahlen - die in einer MN eben fehlen - besagen doch gar nichts. Aus ihnen liest der eine den phänomenalen Erfolg und der andere das brutale Scheitern einer Regelung oder Reform heraus. Dass die Befürworter der Bodenvergesellschaftung in Heroth diese als Fortschritt preisen und ihre Gegner sie als Katastrophe verdammen - es wäre wie im realen Leben, wer nun objektiv Recht hat ist nicht feststellbar, hier wird Realität bizarrerweise zur Glaubensfrage.

Worum es mir allein geht: das Thema ist zu schade für die Landesebene. Auch wenn die Diskussion mittlerweile die Union erreicht hat, entscheiden werden voraussichtlich zwei oder drei Leute. Fiele eine solche Reform zweifelsfrei in die Kompetenz der Union und müsste vom Unionsparlament beschlossen werden, könnte sie Thema eines Wahlkampfes eines halben Dutzends Parteien um die Stimmen von fünfzig realen Wählern werden.

Davon hätten alle mehr, als wenn jetzt zwar einige Intressierte engagiert streiten, die Entscheidung aber unspektakulär auf der leidlich aktiven Landesebene fällt.

Ich kritisiere nicht die mangelnde Aktivität oder Innovation der Landesebene! Ich kritisiere die überzogenen Erwartungen an diese, und überdimensionierten Aufgaben, die man ihnen übertragen hat - zum Schaden der Union. Denn mit fünfzig Leuten streitet es sich einfach schöner als mit fünfen, egal worum...[/so]

Verfasst: So 26. Okt 2008, 00:01
von Montgomery Scott
[so]Es ist ja nicht so, dass wir nicht auch im Unionsparlament vertreten sind. Auch dort wird es in Kürze Initativen unsererseits geben. Aber die PEP ist zuallererst Regierungspartei in Heroth und macht dort Politik.[/so]

Verfasst: So 26. Okt 2008, 00:02
von SRM
Original von Montgomery Scott
[so]Es ist ja nicht so, dass wir nicht auch im Unionsparlament vertreten sind. Auch dort wird es in Kürze Initativen unsererseits geben. Aber die PEP ist zuallererst Regierungspartei in Heroth und macht dort Politik.[/so]
Verfassungsinkonforme Initiativen? Ich bin gespannt. :)

Verfasst: So 26. Okt 2008, 00:06
von Montgomery Scott
So verfassungskonform wie alles, was wir machen. Anderer Meinung? Gut, sonst wärs ja auch langweilig ;)