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Verfasst: Fr 24. Okt 2008, 23:26
von Montgomery Scott
Original von Konrad Grimm
Und der über Systeme auch nicht. Systeme sind nur die Summe ihrer Teile.
Diese Aussage würde keine der zahlreichen sozialwissenschaftlichen Strömungen teilen.

Verfasst: Fr 24. Okt 2008, 23:33
von Konrad Grimm
Original von Montgomery Scott
Diese Aussage würde keine der zahlreichen sozialwissenschaftlichen Strömungen teilen.
Schön. Ich ziehe das Wort "nur" zurück und bleibe aber dabei, dass wir über individuelle Verantwortung reden sollten statt über Systeme.

Verfasst: Fr 24. Okt 2008, 23:35
von Montgomery Scott
Gut ;) Und ich bleibe dabei, dass ein System, dass das beste für uns ist, die Menschen als das auffassen muss, was sie sind.

Verfasst: Fr 24. Okt 2008, 23:37
von Konrad Grimm
Original von Montgomery Scott
Und ich bleibe dabei, dass ein System, dass das beste für uns ist, die Menschen als das auffassen muss, was sie sind.
Ist das ein Widerspruch zu mir, oder was sagt uns das nun?

Verfasst: Fr 24. Okt 2008, 23:43
von Montgomery Scott
Du sagst, wir sollen das System so lassen wie es ist und die Einzelpersonen verurteilen. Ich sage, primär für die Politik muss sein, ein politisches System zu schaffen, dass unsere ethischen Ideale verwirklicht.

Verfasst: Fr 24. Okt 2008, 23:45
von Konrad Grimm
Original von Montgomery Scott
Du sagst, wir sollen das System so lassen wie es ist und die Einzelpersonen verurteilen. Ich sage, primär für die Politik muss sein, ein politisches System zu schaffen, dass unsere ethischen Ideale verwirklicht.
Nein, ich sage, wir sollten die Veränderung beim einzelnen anfangen, dann ändert sich schon das System mit, wenn das gelingt. Du scheinst zu meinen, man (wobei sich die Frage stellt, wer denn dann "man" ist) müsse das System ändern, dann würden sich schon die Individuen ändern.

Verfasst: Fr 24. Okt 2008, 23:47
von Montgomery Scott
Das trifft es ganz gut, ja.

Verfasst: Fr 24. Okt 2008, 23:50
von Montgomery Scott
Wie es der Zufall will, sehe ich gerade einen sehr passenden Fernsehbeitrag zum Thema System vs. Individuum.

http://www.youtube.com/watch?v=UzO2u4pEOo8

Verfasst: Fr 24. Okt 2008, 23:50
von Konrad Grimm
Nun muss die Veränderung ja aber von irgendwem ausgehen. Insofern ist Dein Ansatz doch nicht schlüssig, weil die Veränderung des Systems Charaktere voraussetzt, die erst aus dem veränderten System hervorgehen. Die Voraussetzung für den Wandel wird erst vom Wandel selbst geschaffen, was aber natürlich logisch unmöglich ist.

Verfasst: Fr 24. Okt 2008, 23:53
von Konrad Grimm
Original von Montgomery Scott
Wie es der Zufall will, sehe ich gerade einen sehr passenden Fernsehbeitrag zum Thema System vs. Individuum.
Fazit für mich: Es kehre jeder erstmal vor der eigenen Tür. Individuum.