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Verfasst: Di 16. Sep 2008, 15:37
von Montgomery Scott
Original von Damian Fuller
1. Ein Vermögen, dass nur der Eigenversorgung dient, also für den Konsum aufgewendet wird, wäre entweder sehr klein oder der Staat/die Regierung/die Partei müsste sagen, wer wie viel zur "Eigenversorgung" besitzen darf. -> Klassische Diktaturspirale der sozialistischen Utopie.
Im Endeffekt handelt es sich bei diesem Problem schlicht um das Haufenparadoxon, welches aber in vielen Teilen unseres Alltags und auch auf politischer und juristischer Ebene ganz selbstverständlich umgangen wird.
2. Jeder könnte behaupten, dass ihm das Geld fehlt, was ein Anderer durch seinen Fleiß, sein Talent, sein Glück, seine Arbeit erwirtschaftet hat. Darauf ein System zu bauen wäre ein System des permanenten Umverteilens.
Das war auch nicht das einzige Kriterium bei c).

Verfasst: Di 16. Sep 2008, 15:39
von Montgomery Scott
Original von Nicolas Fournier
Oskar ist nicht für alles zuständig. Das können auch andere rhetorische Talente im Detail erklären. Davon abgesehen kommt das Wahlprogramm der Linkspartei noch.
Da gebe ich Dir recht, Lafontaine ist aber mit seinem Verhalten (und dem Zahlen-Unfug, den er zeitweise in Talk Shows zum besten gibt) alles in Allem nicht hilfreich. Wir wären mittlerweile besser ohne ihn dran, wobei ich immer mehr dazu tendiere, das pauschal über die WASG zu denken ;).

Verfasst: Do 18. Sep 2008, 17:29
von Hjalmar Sörensen
Die reichsten Unternehmen zu kollektivieren macht schon Sinn. Aber das muss dann in ein vernünftiges System eingebettet sein und nicht so spontan mal hier mal da.