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Registriert: Do 15. Mär 2007, 12:30
Bitte pick Dir nicht einzelne Sätze aus meinem Beitrag raus sondern geh auf meinen Text als Ganzes ein. Sonst ist ein Dialog etwas mühselig. Ich habe doch ausgeführt, warum die Art und Weise, wie Ypsilanti von der rechten Presse dargestellt wird, sie in einer unverhältnismäßigen Weise negativ dargestellt wird. Erinnert mich stark an die Praktikantinnen-Geschichte von Billy Boy.
Klar gibt es eine rechte Presse, gerade auch aus Rendite-Überlegungen.
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Kaiser
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Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Tatsache ist aber, dass es in Deutschland weder einen Berlusconi noch einen Murdoch gibt und Leo Kirch Geschichte ist. Die Bertelsmann-Gruppe ist politisch am ehesten beim rechten SPD-Flügel anzusiedeln - die haben Clement und Schröder immer hofiert, Pro7Sat1 ist unpolitisch, der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat einen klaren Linksdrift.
Das einzige, was wirklich ein Faktor für die Union ist, bleibt der Springer-Konzern. BILD und Welt sind ganz klar nicht links.
Ansonsten ist aber auch das Zeitungssegment sicher nicht rechts. Die FAZ steht eher bei Union, dafür die größere Süddeutsche eindeutig bei der SPD.
Wer in Deutschland eine rechte Medienlandschaft sieht, der träumt. Aber das ist kein Wunder, wird doch sogar dem SPIEGEL (!) unterstellt, "neoliberal" zu sein...
Das einzige, was wirklich ein Faktor für die Union ist, bleibt der Springer-Konzern. BILD und Welt sind ganz klar nicht links.
Ansonsten ist aber auch das Zeitungssegment sicher nicht rechts. Die FAZ steht eher bei Union, dafür die größere Süddeutsche eindeutig bei der SPD.
Wer in Deutschland eine rechte Medienlandschaft sieht, der träumt. Aber das ist kein Wunder, wird doch sogar dem SPIEGEL (!) unterstellt, "neoliberal" zu sein...
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Registriert: Fr 19. Okt 2007, 16:49
Jaja, wiedermal typisch. Wär die Ypsilanti ein Mann, würde keiner aufschreien "Uh, die ist machtgeil, weil sie Ministerpräsidentin werden will", dann würde jeder sagen "Uh, der Kerl hat Eier, der hat Willen zur Macht, guter Mann!"as eine schließt das andere ja nicht zwangsläufig aus, auch wenn "Selbstdarsteller" natürlich eher jemanden beschreibt, der sich positiv in den Medien zu verkaufen weiß. Ich glaube aber schon, daß die Frau selbst für eine Politikerin ein sehr groß ausgeprägtes Ego hat und dies auch zur Schau trägt. Das gereicht ihr natürlich medial nicht immer zum Vorteil.
Einer mußte in Hessen sein Wort brechen - und dieses ganze Rumgehacke ätzt mich deswegen so an, weil in der BRD es nicht mehr um politische Inhalte zu gehen scheint, sondern nur noch um "Wer mit wem", um Personen und Persönchen, um Farbenspiele. Rotrotgrün - seht euch die Wahlprogramme an, da sind weitaus mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede, das sind natürlich Koalitionspartner. Und wer eine Partei nur um ihrer möglichen Koalitionen willen wählt, ist selber schuld, man hat nach Programm zu wählen, ganz einfach. Und daß gerade von der Union so ein Geschrei kommt, ist Heuchelei übelster Sorte.
Rainer Maria Zufall
Bürgerbewegung Freikörperkultur
Bei weitem bestaussehendster Mann der DU
Gegen das Vergessen:
Twix ist Raider.
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Registriert: Mi 9. Mai 2007, 00:28
Ich sehe jetzt kein Argument gegen meine "Die Leute wollen keine Sozialisten"-Theorie. 1998 gabs keine Wahl, aber 1999. Und die hat die SPD verloren und Koch gewonnen. An Wahlen läßt sich politischer Wille doch ganz gut erkennen finde ich. Man wollte halt nicht mehr Koch, weil man ihn nicht mochte, aber weiterhin eine bürgerliche Politik. Die CDU war ohne Koch net zu haben, also nimmt man das links der Mitte stehende Mütterchen SPD, das VERSPROCHEN hatte nciht mit der Linken zu koalieren. Punkt.Original von Montgomery Scott
Die hessische Linke besteht zu einem guten Teil aus Sozialdemokraten. Das sind Leute, die die Mehrzahl der Hessen 1998 z. T. noch auf der Landesliste gewählt haben und die aus Protest gegen die Hartz-Reform jetzt eben in einer anderen Partei sind.
Und warum sollte man Ypsilanti wählen, weil sie verspricht, nicht mit den Linken zu koalieren? Das halte ich nicht nur für falsch sondern für sinnlos. Aus diesem Grund hätte man auch Koch oder diesen schrecklichen FDP-Menschen, dessen Namen ich verdrängt habe, wählen können.
Eine Lüge ist eine Lüge bleibt eine Lüge. Die Presse kann etwas nicht größer machen als es ist, wenn ein Wahlversprechen nur wenige Tage nach der Wahl aufgekündigt wird. Ypsilanti ist vor allem deshalb dumm, weil ein geschickter Politiker Koch in der CDU gestürzt hätte und Hessen eine große Koalition gegeben hätte, die mehrheitsfähig ist. Aber Frau Ypsilanti hat kein Interesse an Hessen, sondern nur an ihrem Egoismus.Das war eine Lüge, da gebe ich Dir recht. Eine ziemlich dumme außerdem. Aber einbrechen würde sie bei Neuwahlen vorallem, weil sie von der rechten Presse als Riesenlügnerin und -betrügerin dargestellt wird, was absolut unverhältnismäßig ist. Ypsilanti hat gesagt, dass sie nicht mit einer bestimmten Partei zusammanarbeiten wird. Um ihre angekündigten politischen Ziele, für die sie gewählt wurde, durchsetzen zu können, macht sie es jetzt trotzdem, ok. Die Alternative ist ein Politiker, der tief in den CDU-Spendensumpf verstrickt ist und bis heute über seine jahrelangen schweren Rechtsverstöße schweigt.
Beiträge: 5381
Registriert: Do 15. Mär 2007, 12:30
Selbstverständlich. Eine Bundestagswahl. Und bei der hat die CDU verloren und die SPD gewonnen.Original von Michael Schneider
Ich sehe jetzt kein Argument gegen meine "Die Leute wollen keine Sozialisten"-Theorie. 1998 gabs keine Wahl, aber 1999.
Warum sollte man Ypsilantis Partei wählen, wenn man eine "bürgerliche" Politik will? Das Programm der SPD unterschied sich in den meisten Punkten nur maginal von dem der Linken.Man wollte halt nicht mehr Koch, weil man ihn nicht mochte, aber weiterhin eine bürgerliche Politik. Die CDU war ohne Koch net zu haben, also nimmt man das links der Mitte stehende Mütterchen SPD, das VERSPROCHEN hatte nciht mit der Linken zu koalieren. Punkt.
Bei einer Aussage, unter welchen Bedingungen man sich im Landtag zur Wahl stellt, handelt es sich nicht um ein "Wahlversprechen". Ein Wahlversprechen wäre z. B. "Wir schaffen die Studiengebühren ab", "Wir werden einen Politikwechsel durchsetzen", "Wir jagen Koch aus der Staatskanzlei" oder "Wir machen Kochs Sozialabbau auf dem Rücken der Schwächsten unserer Gesellschaft rückgängig". Und diese Wahlversprechen versucht Ypsilanti gerade, zu halten.Eine Lüge ist eine Lüge bleibt eine Lüge. Die Presse kann etwas nicht größer machen als es ist, wenn ein Wahlversprechen nur wenige Tage nach der Wahl aufgekündigt wird.
Eine Große Koalition mit der Hessen-CDU ist zur Zeit einfach unmöglich, selbst wenn Koch ginge. In der CDU-Fraktion sitzen mehrere unverbesserliche Rechtsradikale und Schwarze-Kassen-Führer. Obendrein steht die Hessen-CDU diametral gegensätzlich zu dem, was Ypsilanti versprochen hat. Mit der CDU zu koalieren, wäre meines Erachtens ein weit größerer Wählerbetrug als eine Tolerierung durch die Linke.Ypsilanti ist vor allem deshalb dumm, weil ein geschickter Politiker Koch in der CDU gestürzt hätte und Hessen eine große Koalition gegeben hätte, die mehrheitsfähig ist. Aber Frau Ypsilanti hat kein Interesse an Hessen, sondern nur an ihrem Egoismus.
Zuletzt geändert von Montgomery Scott am Mo 15. Sep 2008, 09:15, insgesamt 3-mal geändert.

Profi
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Registriert: Mi 21. Mär 2007, 11:28
Oh doch, das ist ein Wahlversprechen. Wer zusagt, unter keinen Umständen mit den Linken zusammenzuarbeiten, der darf sich nicht wundern, geschasst zu werden, wenn er sich nicht dran hält.Bei einer Aussage, unter welchen Bedingungen man sich im Landtag zur Wahl stellt, handelt es sich nicht um ein "Wahlversprechen". Ein Wahlversprechen wäre z. B. "Wir schaffen die Studiengebühren ab", "Wir werden einen Politikwechsel durchsetzen", "Wir jagen Koch aus der Staatskanzlei" oder "Wir machen Kochs Sozialabbau auf dem Rücken der Schwächsten unserer Gesellschaft rückgängig". Und diese Wahlversprechen versucht Ypsilanti gerade, zu halten.
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Registriert: Mi 21. Mär 2007, 21:48
:klatsch: Machtgeilheit lässt eben grüßen ...Original von Michael Schneider
Aber Frau Ypsilanti hat kein Interesse an Hessen, sondern nur an ihrem Egoismus.
Edit:
Ich wünsche mir, dass sie damit richtig auf die Fresse fallen wird.
Zuletzt geändert von Madonna Ritchie-Ashcraft am Mo 15. Sep 2008, 10:18, insgesamt 1-mal geändert.
Madonna Ritchie-Ashcraft
* 16.08.1958 + 11.10.2009
Für tot erklärt, verschollen nach dem Flugzeugabsturz
Ich glaube an den Sex und an den Tod - zwei Erfahrungen, die man nur einmal im Leben macht. - Woody Allen -
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Registriert: Do 15. Mär 2007, 12:30
Es ist nicht nur unsinnig, es ist schlicht sinnlos, einem Politiker vorzuwerfen, er sei machtgeil, wenn er, um seine politischen Versprechen durchzusetzen, in die Regierungsverantwortung strebt.
Unsinn, was ist denn das für ein Wahlversprechen? Denk doch mal darüber nach, was sie da "versprochen" haben soll: "Ich werde mein Programm als Ministerin durchsetzen. Wenn mir dabei aber ganz bestimmte demokratisch gewählte Volksvertreter ihre Stimmen geben, wie es die Landesverfassung vorsieht, mache ich nicht mit". Ok, sie hat es gesagt, daran lässt sich nichts rumdiskutieren, es ist aber in seiner Bedeutung relativ leer. Ein Wahlversprechen, darauf möchte ich nochmal aufmerksam machen, ist ihre angekündigte Politik und wenn sie als gewählte Politikerin nicht mit Nachdruck diese Politik durchsetzt, bricht sie ihr Wahlversprechen.Oh doch, das ist ein Wahlversprechen. Wer zusagt, unter keinen Umständen mit den Linken zusammenzuarbeiten, der darf sich nicht wundern, geschasst zu werden, wenn er sich nicht dran hält.

Profi
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Es ist Teil des Wahlversprechens, nicht mit der Linken zusammenzuarbeiten. Ganz einfach. Das hat sie gebrochen, um an die Macht zu kommen. Daher ist es völlig legitim, sie dafür zu kritisieren. Schon allein, weil dann vielleicht manche Abgeordnete doch noch aufwachen und Ypsilantis Griff nach der Macht nicht mitmachen. Und das ist wiederum nötig, um die unanständige Partei Die Linke so weit wie möglich von der Macht fernzuhalten.
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Registriert: Mi 21. Mär 2007, 21:48
Sie ist eine Lügnerin ohne rote zu werden - das wurde sowohl hier als auch in einschlägigen Medien mitgeteilt. Und das sie lügt oder gelogen hat, ist offensichtlich.Original von Montgomery Scott
Es ist nicht nur unsinnig, es ist schlicht sinnlos, einem Politiker vorzuwerfen, er sei machtgeil, wenn er, um seine politischen Versprechen durchzusetzen, in die Regierungsverantwortung strebt.
Ich mag den Koch auch nicht sonderlich leiden, habe als treuer CDU Wähler sogar gehofft, dass die SPD mit den grünen koaliert und es gar eine große Koalition gibt - allerdings diese - wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit den Linken ist einfach nur zum kotzen; erst hott an hüh.
Madonna Ritchie-Ashcraft
* 16.08.1958 + 11.10.2009
Für tot erklärt, verschollen nach dem Flugzeugabsturz
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