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Verfasst: Mi 13. Aug 2008, 13:03
von Michael Schneider
Original von Tennessee Rockefeller
Wie steht das DZ zu den Plänen der VU, dass wir demnächst einen Wettstreit von Richterkandidaten um die Gunst der Bürger in einer Direktwahl erleben könnten, schlimmstenfalls etwa in der Form:
Richterkandidat Müller (VU): "Wählen Sie mich, mit mir gibt es keine Gnade für linkes Gesocks und Lumpenpack!"
Richterkandidat Meyer (KPDU): "Wählen Sie mich, ich werde mit kapitalistischen Ausbeutern auf der Anklagebank hart ins Gericht gehen!"
usw.?
Schlicht: dagegen. Das ist dem Ansehen und der Ausübung dieses Amtes mehr als abträglich und ich wende mich scharf dagegen.
Verfasst: Mi 13. Aug 2008, 13:35
von Helen Bont
Original von Wolfgang Müller
Frau Bont, ich widerspreche Ihnen nur im Bezug darauf, dass mensch eine militärische Stärke im Rücken haben muss. Mensch natürlich braucht Partner, aber keine wo der Fokus primär auf militärische Stärke liegt, wie es bei der ISO der Fall ist.
Militärische Verteidigungsfähigkeit und militärische Abschreckung sind - das mussten wir erst vor nicht so langer Zeit erfahren, als wir von Barnstorvia überfallen würden, - eine wichtig Komponente zur Erhaltung unserer Freiheit und der Souveränität unseres Staates. Im übrigen, Herr Müller, sollten wir uns stets vor Augen: Regime, die zu ihrer Machterhaltung Gewalt in welcher Form auch immer gegen die eigene Bevölkerung einsetzt, werden, wenn sie sich davon Vorteile erhoffen und es Erfolg verspricht, nicht davor zurückschrecken, in den Beziehungen zu anderen Staaten militärische Gewalt einzusetzen, um Ziele zu erreichen. Auch deswegen braucht die Demokratische Union ein klares und überzeugendes militärisches Abschreckungspotenzial, und genau deswegen müssen wir den Schulterschluss mit den Mitgliedstaaten der ISO vollziehen.
Verfasst: Mi 13. Aug 2008, 21:34
von Wolfgang Müller
Original von Helen Bont
Militärische Verteidigungsfähigkeit und militärische Abschreckung sind - das mussten wir erst vor nicht so langer Zeit erfahren, als wir von Barnstorvia überfallen würden, - eine wichtig Komponente zur Erhaltung unserer Freiheit und der Souveränität unseres Staates. Im übrigen, Herr Müller, sollten wir uns stets vor Augen: Regime, die zu ihrer Machterhaltung Gewalt in welcher Form auch immer gegen die eigene Bevölkerung einsetzt, werden, wenn sie sich davon Vorteile erhoffen und es Erfolg verspricht, nicht davor zurückschrecken, in den Beziehungen zu anderen Staaten militärische Gewalt einzusetzen, um Ziele zu erreichen. Auch deswegen braucht die Demokratische Union ein klares und überzeugendes militärisches Abschreckungspotenzial, und genau deswegen müssen wir den Schulterschluss mit den Mitgliedstaaten der ISO vollziehen.
Ich wende mich gegen eine Hegemonialpolitik gestützt auf das Militär. Ich halte solche Ansichten einfach nur für verbohrt. Die Demokratische Union sollte lieber ein Augenmerk darauf richten, in Schurkenstaaten die Oppostion zu unterstützen.
Verfasst: Mi 13. Aug 2008, 21:34
von Hajo Poppinga
Liebe Frau Bont, leider erlebe ich bei Ihnen immer nur eine Aktivität, wenn Sie für ein Amt kandidieren, zumeist kaum danach. Wie kann das sein?
Verfasst: Mi 13. Aug 2008, 22:35
von Hajo Poppinga
Original von Michael Schneider
Schlicht: dagegen. Das ist dem Ansehen und der Ausübung dieses Amtes mehr als abträglich und ich wende mich scharf dagegen.
Ihre autoritäre, nationalbetonte und zu hinterfragende Politik bedarf sicherlich keines weiteren Kommentars. Wer sich gegen Demokratie und Gewaltenteilung wendet, bejaht die Bevormundung des Bürgers.
Verfasst: Mi 13. Aug 2008, 22:36
von Hajo Poppinga
Verfasst: Do 14. Aug 2008, 17:47
von Helen Bont
Original von Hajo Poppinga
Liebe Frau Bont, leider erlebe ich bei Ihnen immer nur eine Aktivität, wenn Sie für ein Amt kandidieren, zumeist kaum danach. Wie kann das sein?
Um ehrlich zu sein, lieber Herr Poppinga, spielen da verschiedene Faktoren eine Rolle: zum einen Dinge, die nicht "von dieser Welt" sind, zum anderen wirken die herrschenden Machtstrukturen in Katista nicht gerade förderlich, was die Teilnahme angeht. Im übrigen darf ich darauf hinweisen, dass ich, was meine Aktivität angeht, immerhin in bester Gesellschaft mit dem katistanischen Ministerpräsidenten befand.
Verfasst: Do 14. Aug 2008, 17:52
von Marko Untrial
Original von Tennessee Rockefeller
Wie steht das DZ zu den Plänen der VU, dass wir demnächst einen Wettstreit von Richterkandidaten um die Gunst der Bürger in einer Direktwahl erleben könnten, schlimmstenfalls etwa in der Form:
Richterkandidat Müller (VU): "Wählen Sie mich, mit mir gibt es keine Gnade für linkes Gesocks und Lumpenpack!"
Richterkandidat Meyer (KPDU): "Wählen Sie mich, ich werde mit kapitalistischen Ausbeutern auf der Anklagebank hart ins Gericht gehen!"
usw.?
Ein interessantes Beispiel =)
Aber dann kann man wohl der Unabhängigkeit und Neutralität der Richter zum Abschied zuwinken.
Verfasst: Do 14. Aug 2008, 18:16
von Helen Bont
Original von Wolfgang Müller
Ich wende mich gegen eine Hegemonialpolitik gestützt auf das Militär. Ich halte solche Ansichten einfach nur für verbohrt. Die Demokratische Union sollte lieber ein Augenmerk darauf richten, in Schurkenstaaten die Oppostion zu unterstützen.
Die Aufrechterhaltung der militärischen Verteidigungsfähigkeit, hat nun wirklich nichts, aber auch gar nichts, mit Hegemonialpolitik zu tun. Es geht um die Verteidigung der staatlichen Souveränität und - wie die letzte kriegerische Auseinandersetzung zeigte - um die terriroriale Integrität des Staates. Von Hegemonialpolitik zu sprechen ist also völlig verfehlt.
Die von Ihnen vorgeschlagene Einflussnahme wird meines Erachtens erfolgreich nur über den Rat der Nationen möglich sein, wenn es uns, das heißt den Demokratien, gelingt, den Diktatoren in völkerrechtlich verbindlichen Verträgen auf die Einhaltung bestimmter Menschenrechtsstandards zu verpflichten. Das ist die eine Sache. Die andere Sache ist die, das Modell der Demokratie, der freien Marktwirtschaft und der Rechtsstaatlichkeit für diktatorisch regierte Länder erstrebenswert zu machen, dass ein Systemwechsel möglich wird, dies kann meines Erachtens nur im Zusammmenwirken der Demokratien dieser Welt bewerkstelligt werden. Eine Plattform, die ISO existiert bereits, eine Ausweitung der Kompetenzen unter anderem auf Wirtschaftsfragen ist in meinen Augen sinnvoll.
Verfasst: Do 14. Aug 2008, 18:32
von Wolfgang Müller
Original von Helen Bont
Die Aufrechterhaltung der militärischen Verteidigungsfähigkeit, hat nun wirklich nichts, aber auch gar nichts, mit Hegemonialpolitik zu tun. Es geht um die Verteidigung der staatlichen Souveränität und - wie die letzte kriegerische Auseinandersetzung zeigte - um die terriroriale Integrität des Staates. Von Hegemonialpolitik zu sprechen ist also völlig verfehlt.
Die von Ihnen vorgeschlagene Einflussnahme wird meines Erachtens erfolgreich nur über den Rat der Nationen möglich sein, wenn es uns, das heißt den Demokratien, gelingt, den Diktatoren in völkerrechtlich verbindlichen Verträgen auf die Einhaltung bestimmter Menschenrechtsstandards zu verpflichten. Das ist die eine Sache. Die andere Sache ist die, das Modell der Demokratie, der freien Marktwirtschaft und der Rechtsstaatlichkeit für diktatorisch regierte Länder erstrebenswert zu machen, dass ein Systemwechsel möglich wird, dies kann meines Erachtens nur im Zusammmenwirken der Demokratien dieser Welt bewerkstelligt werden. Eine Plattform, die ISO existiert bereits, eine Ausweitung der Kompetenzen unter anderem auf Wirtschaftsfragen ist in meinen Augen sinnvoll.
Ich sage, dass mensch nicht den Rat der Nationen oder die ISO dafür braucht um Dikatoren zu stürzen. Es müssen einfach die demokratischen Oppositionen unterstützt werden. Und statt freier Marktwirtschaft, bevorzuge ich eine kontrollierte Marktwirtschaft mit Selbstverwaltung der Beschäftigten.