Original von Baudouin de Billancourt
Wer hat das wo gesagt? -wenn Du das nicht beantworten kannst: wie kannst Du von irgendeiner Aussage in diesem Thread darauf schließen?
Du hast behauptet, wer die EU für gut heißt, wäre näher am Faschismus als jemand, der sie - warum auch immer - ablehnt. Unabhängig von einzelnen Inhalten sondern nur mit der Begründung, dass die EU international Normen durchsetzt.
Nein; außerdem ist und bleibt so eine Regulierung unnötig und ungerecht.
Ob sie gerecht ist oder nicht, kann man nur im Anblick einzelner Konsequenzen beurteilen.
Damit es nicht kollabiert, gibt es Polizei, Justiz und Militär. Ökonomisch ist so ein System das stabilste, was es geben kann.
Achja? Und die stetig zunehmende Kapitalakkumulation ist nur eine Folge von Regulierungen, die auf das Gegenteil ausgerichtet sind? Und die Determination von Aufstiegschancen nach sozialer Herkunft genauso? All diese Eigenschaften einer wirtschaftsliberalen Ordnung machen die tatsächliche individuelle Handlungsfreiheit der Menschen zunichte. Der Kapitalismus basiert genauso wie jede andere ökonomische Herrschaftsform darauf, dass eine Elite die zum materiellen Erhalt nötige Arbeit an die arbeitende Masse delegiert und sich im Gegenzug selbst die gesamte Handlungsfreiheit in der Gesellschaft aneignet. Es gibt keine stabile Freiheit im "Liberalismus".
Zuletzt geändert von Montgomery Scott am Sa 5. Jul 2008, 16:50, insgesamt 1-mal geändert.