Original von Montgomery Scott
Er kann es in der Praxis eben nicht immer selbst entscheiden.
Warum? Wird er gezwungen, etwas zu kaufen?
Wenn ich mit allen (durch Wettbewerb meist vielfältigen) Anbietern unzufrieden bin, halte ich mir selbst Hühner oder kaufe - wenn mir das zu stressig ist - beim Bio-Bauern oder eben doch den ungeliebten Chlor-Broiler.
Und gänzlich auf Fleisch verzichten, dessen Herstellung/Inhaltsstoffe einem nicht gefallen, darf man in einer freien Gesellschaft bisher auch noch.
Ein Verbot solcher Produkte aber bewirkt, dass stattdessen einwandfreie Produkte angeboten werden.
Und wer bestimmt was einwandfrei ist, wenn man schon Sachen verbieten will, die nicht mal erwiesenermaßen schädlich oder auch nur gesundheitlich bedenklich/ungesund sind?
Das klingt vielmehr nach protektionistischem Schutz vor Wettbewerb, als nach Sorge um die Gesundheit des unmündigen Volkes.
Auch dann, wenn der Verbraucher es nicht mal erfährt, z. B. in der Gastronomie.
Im Restaurant kann man fragen, was einem angeboten wird. In manchen steht es sogar auf der Karte.
Da der Staat aber schon entscheidet, ob man in privaten Gastwirtschaften rauchen darf, kann er irgendwann auch vorschreiben, was auf den Tisch kommen soll und was nicht.
Wundern würde es im "Gesundheitsstaat EU" nicht.
Free Trade ist für Dich, wenn die Wirtschaftsmacht USA die Interessen ihrer Konzerne international durchboxt?
Nö.

Freier Handel bedingt die Abwesenheit von politischer Manipulation durch Zölle, Subventionen oder andere wettbewerbsschädliche marktfremde Maßnahmen. Gleiches Recht auf Marktzugang und sich besser verkaufende Produkte schaffen Wohlstand, nicht Regierungs-Steuergelder für Überproduktionen und veraltete Strukturen.