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Verfasst: So 3. Feb 2008, 17:01
von vSzP
Original von Oliver von Palm
Nun, man muss natürlich auch die Ämter ansehen, um die es geht. Wenn wir z. B. einen schwulen Bundeskanzler hätten, könnte das Ansehen der Republik international schon Schaden nehmen.
Schwachpflug. Niemand assoziiert die Sexualität des Regierungschefs gleich auf die ganze Nation...

Verfasst: So 3. Feb 2008, 17:08
von Daniel
Aber Schwule nicht in gesellschaftsführende Positionen zu lassen? So harte Positionen in Hessen? Ich habe finde da keinen Beleg zu.

Verfasst: So 3. Feb 2008, 17:13
von Hajo Poppinga
Wird wohl auch keiner so äußern, daß ihm die Presse das nachher um die Ohren hauen kann und mehrheitsfähig wird es auch nicht sein.

Verfasst: So 3. Feb 2008, 17:19
von Oliver von Palm
Original von Teri Shark

Dann hätten wir auch keine Frau als Bundeskanzlerin haben dürfen.
Zahlreiche - gerade Islamische - Länder wurden und werden von Frauen regiert. Die verstorbene Benazir Bhutto regierte in Pakistan, Bangladesh hatte mal im Wechsel Khaleda Zia und Hasima Wayed als Premierministerinnen, Indien seine Indira Ghandi, und und und.

Verfasst: So 3. Feb 2008, 17:21
von Oliver von Palm
Original von vSzP

Schwachpflug. Niemand assoziiert die Sexualität des Regierungschefs gleich auf die ganze Nation...
Das sagte ich nicht. Aber man macht der Nation sicher unterschwellig den Vorwurf, einen Schwulen gewählt zu haben. Mir ist die Sexualität völlig egal, aber bei wichtigen Amtsträgern, die nach außen repräsentieren, müssen nun mal gewisse Befindlichkeiten berücksichtigt werden.

Verfasst: So 3. Feb 2008, 17:25
von Konrad Grimm
Da sich niemand auf meinen Definitions-Nebenkriegsschauplatz begeben will, ist mir das Thema hier egal.

*sich in seine Schmollecke verzieht*

Verfasst: So 3. Feb 2008, 17:28
von Fabian Montary
Original von Oliver von Palm

Zahlreiche - gerade Islamische - Länder wurden und werden von Frauen regiert. Die verstorbene Benazir Bhutto regierte in Pakistan, Bangladesh hatte mal im Wechsel Khaleda Zia und Hasima Wayed als Premierministerinnen, Indien seine Indira Ghandi, und und und.
Am besten schaffen wir auch noch die Demokratie ab, denn die mag ja Saudiarabien auch nicht....
Original von Konrad Grimm
Da sich niemand auf meinen Definitions-Nebenkriegsschauplatz begeben will, ist mir das Thema hier egal.

*sich in seine Schmollecke verzieht*
*tätschel* ;)

Verfasst: So 3. Feb 2008, 17:30
von Hajo Poppinga
Original von Konrad Grimm
Da sich niemand auf meinen Definitions-Nebenkriegsschauplatz begeben will, ist mir das Thema hier egal.

*sich in seine Schmollecke verzieht*
Ich finde es vollkommen richtig, daß die Gesellschaft definiert, was krank ist und auch was abnormal ist. Eine Gesellschaft ohne Maßstäbe ist dem Untergang geweiht, weil sie irgendwann nichts mehr hat, was ihr Bestehen rechtfertigt.

So. ;)

Verfasst: So 3. Feb 2008, 17:31
von Joseph A. Gladstone
Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass es doch eigentlich scheiß egal ist, ob ein Mann mit eine Mann oder einer Frau macht und ob eine Frau mit einer Frau oder mit einem Mann macht.

Das ist die Sache jedes einzelnen. Wer das gut findet, tut es halt, wer nicht, nicht. Kein Grund, andere deshalb auszugrenzen.

Problematisch wird es (und das glaube ich ist bei vielen so) wenn es aufdringlich wird. Und "schwul sein" - ich will das übrigens NICHT beleidigend sagen - scheint ja zur Zeit ein etwas aufdringlicher Trend zu sein, zumindest von den Verhaltensweisen her.

Aber wie gesagt: Jedem das seine.

Verfasst: So 3. Feb 2008, 17:31
von Konrad Grimm
Original von Hajo Poppinga
Eine Gesellschaft ohne Maßstäbe ist dem Untergang geweiht, weil sie irgendwann nichts mehr hat, was ihr Bestehen rechtfertigt.
Warum muss die Gesellschaft sich rechtfertigen und vor wem?