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Verfasst: So 9. Dez 2007, 19:03
von Mikael Grönholm
Schauen wir uns doch mal zur Belustigung an, wer die ganze Sache unterstützt hat:
Google....dessen Erfinder ist ein
ausgewiesener Umweltschützer
Verfasst: So 9. Dez 2007, 19:42
von Konrad Grimm
Original von Michael Schneider
Nur weil die Methode falsch ist wie man dich erreicht stellst du dich also an wie ein trotziges Kind? Das ist lächerlich und kindisch. Du solltest aus eigener Überlegung zu bestimmten Schlüssen kommen. Soviel Intelligenz traue ich dir zu, und nicht erst weil andere es dir sagen oder verbieten. Benimm dich endlich wie ein Erwachsener und nicht wie ein spätpubertierender 68er.
Nein, es geht doch darum: Wenn die Ökologisten fordern, dass wir ein quasi-asketisches Leben zum Schutz der Umwelt führen, dann ist es nur noch ein ganz kleiner Schritt zur Ausrottung der Menschheit. Wir alle streben nach Genuss. Und den wollen uns die Grünen nehmen. Aber Genuss ist das Prinzip des Lebens. Und damit sind die Grünen gegen das Leben.
Verfasst: So 9. Dez 2007, 20:37
von Baudouin de Billancourt
Original von Michael Schneider
Nur weil die Methode falsch ist wie man dich erreicht stellst du dich also an wie ein trotziges Kind?
Wenn der nächste vorschlägt, man solle alle Menschen erschießen, um den Klimawandel zu stoppen, kritisierst Du dann auch, dass sich jemand trotzig anstellt?
Verfasst: So 9. Dez 2007, 20:48
von Fabian Montary
Original von Konrad Grimm
Ich habe mich zwar an der Uni konsequent um jede Vorlesung aus dem Fach "Öffentliches Recht II: Grundrechte" gedrückt, aber soviel weiß ich: Anschläge auf die deutsche Energieversorgung sind nicht durch die Versammlungsfreiheit gedeckt.
Gibt es eine Verpflichtung, Strom abzunehmen?
Verfasst: So 9. Dez 2007, 21:02
von vSzP
Manchmal komme ich mir vor, als ob wir alle auf dieser Paradiesinsel wären die bei "The Beach" eine zentrale Rolle spielte. Wir leben als ob es kein Morgen gäben würde, wir verprassen die Energie tausender Jahre, schaden weltweit der Natur und das alles nur, um möglichst viel Spaß und Bequemlichkeit zu haben.
Über die Folgen denkt keiner nach. Wir leben wie auf einer großen Party, weisen jegliche Verantwortung von uns und glauben an den Fortschritt und die Überlegenheit der menschlichen Natur.
Dabei ist doch klar, dass in einem geschlossenen Ökosystem jede Aktion eine Gegenreaktion auslöst. Wie kann man denn so verbohrt sein und glauben, dass ein Eingriff in die Natur keine Folgen hat? Wir wissen doch spätestens seit den 70igern, dass wir viele Folgen garnicht beurteilen können weil sie sich der menschlichen Vorstellungskraft entziehen (zum Beispiel die vielen Extremhochwässer aufgrund von Flußbegradigungen).
Ich will doch garnicht, dass wir auf sämtlichen Fortschritt und Luxus verzichten. Niemand soll zurück in die Höhle gehen aus die seine Vorfahren gekrochen sind. Aber das wir verantwortungsvoller mit diesem Planeten umgehen müssen, müsste mittlerweile außer Frage stehen.
Und das erreichen wir eben nicht durch das verteilen von Energiesparlampen oder durch Plakate und Poster. Leider müssen es da so aufwändige und mediengerechte Aktionen geben die dann wenigstens die Menschen anziehen. Ich sags ja: wir leben in einer großen Medien- und Spaßgesellschaft.... da kommen dann auch solche Sachen bei raus!
Verfasst: So 9. Dez 2007, 21:20
von Konrad Grimm
Original von vSzP
Über die Folgen denkt keiner nach. Wir leben wie auf einer großen Party, weisen jegliche Verantwortung von uns und glauben an den Fortschritt und die Überlegenheit der menschlichen Natur.
Na und? Irgendwann ist so und so alles vorbei. Wen interessiert's?
Verfasst: So 9. Dez 2007, 21:23
von vSzP
Original von Konrad Grimm
Na und? Irgendwann ist so und so alles vorbei. Wen interessiert's?
Ich mag aber derartig egoistisches Denken nicht. Man sollte Respekt besitzen. Nicht nur vor dem Eigentum anderer. Sondern auch gegenüber der Umwelt.
Verfasst: So 9. Dez 2007, 21:43
von Mikael Grönholm
Das ist keine Antwort auf die Frage finde ich.
Die Zerstörung der Erde ist erwiesenermaßen nicht aufzuhalten (über das "wann" kann sicherlich gestritten werden) - spätestens in ein paar Millionen Jahren explodiert die Sonne und dann wars das.
Die Frage ist also: Schafft es der Mensch irgendwann sich eine andere Heimat zu suchen....?!
Verfasst: So 9. Dez 2007, 21:55
von Konrad Grimm
Original von Mikael Grönholm
Die Frage ist also: Schafft es der Mensch irgendwann sich eine andere Heimat zu suchen....?!
Selbst das hilft nichts. Denn das Universum wird zwingend irgendwann enden. Entweder geht die Expansion nach dem Urknall ewig weiter. Dann erreicht das Universum eine unendlich geringe Dichte, in der jedes Leben völlig unmöglich ist. Oder die Expansion endet irgendwann und das Universum bricht in sich zusammen. So oder so, irgendwann ist alles vorbei.
An "nach mir die Sintflut" ist also nichts falsch, weil es egal ist, wieviele Generationen noch kommen. Ob eine oder tausend - für welches lebende Individuum macht das irgendeinen Unterschied? Für keines. Was nach mir ist, das interessiert mich nicht. Das betrifft mich nicht. Ich bin dann nicht mehr.
Verfasst: So 9. Dez 2007, 21:57
von Mikael Grönholm
Auch wieder wahr.