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Original von Pawlak
Ob Du jetzt sagst alle Menschen in Osteuropa oder alle Menschen in bestimmten ost- (wahrscheinlich ostmittel-) europäischen Ländern meinst. Glücklich ist beides nicht.
Auch hier die Bitte, mich richtig zu zitieren und nicht einfach was Unterstellen und Wörter hinzudichten, die ich so nicht gesagt habe. ;)

Edit: Warum Unternehmen reumütig nach Deutschland zurückkommen

Ist zwar nicht das was ich Suche, aber ein wichtiger Teil in diesem Puzzel.
 

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Jungspund
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Jungspund

Beitrag von Pawlak »

Original von Hajo Poppinga

Tja, also ich bin CDU-Mitglied und fühle mich aber da zunehmend nicht mehr zu Hause. Ich tendiere wirtschaftspolitisch immer mehr in Richtung FDP (obwohl sich meine Ansichten nicht verändert haben, eher die CDU) und gesellschaftspolitisch gibt es derzeit keine ernstzunehmende Partei, die meine Ansichten vertritt. Außer vielleicht der CSU, aber die agiert ja bekanntermaßen nur in Bayern.
Man könnte in eine Splitterpartei gehen, aber wer macht das schon.
 

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Dr. Andrzej Pawlak
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Kaiser
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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Lord Albert von Rotbart
Edit: Warum Unternehmen reumütig nach Deutschland zurückkommen
"Das Werk in Polen hat Format nun dicht gemacht und dort 150 Leute entlassen. Durch die neue Fertigungsanlage in Deutschland werden heute nur noch Spezialtresore manuell hergestellt. Ansonsten ist die Produktion hoch automatisiert und effizient – wie in vielen Branchen üblich.
"Als wir damals die Entscheidung trafen, nach Polen zu gehen, lagen die Lohnkosten in Polen etwa bei einem Euro", erklärt Format-Geschäftsführer Rainer Grösch, "doch die haben sich inzwischen etwa um das Zehnfache verteuert. Das bedeutet, dass ich heute zwischen zehn und elf Euro Lohnkosten dort habe. Und das ist bei einem Arbeiter, der jetzt hier in Hessisch-Lichtenau arbeitet, in etwa gleich."

Die Löhne in dem hoch automatisierten Werk machen ohnehin nur noch 15 Prozent der gesamten Produktionskosten aus."

Sprich: Es wurde der Faktor Arbeit durch den Faktor Kapital ersetzt, weil der Faktor Arbeit auch in Polen zu teuer ist.

Das erinnert mich an das Ergebnis einer Studie im Auftrag von Lothar Späth. Laut dieser können 60 % der bestehenden Arbeitsplätze in Deutschland durch Automatisierung wegrationalisiert werden.

Dann kommt weiter unten wieder das Märchen vom Exportweltmeister, das aber völliger Quatsch ist, weil die Wertschöpfung bei den exportierten Industriegütern - wie gesagt - größtenteils in Osteuropa und China stattfindet.

Dass die Chinesen sich nicht um Patente scheren ist dagegen Fakt. Allein, wen interessiert das in der Wirtschaft schon? Es zählt der Erfolg heute, morgen sitzt eh ein anderer Manager auf dem Chefsessel.
 

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Beiträge: 20
Registriert: Mo 3. Dez 2007, 22:44
Original von Konrad Grimm
"Das Werk in Polen hat Format nun dicht gemacht und dort 150 Leute entlassen. Durch die neue Fertigungsanlage in Deutschland werden heute nur noch Spezialtresore manuell hergestellt. Ansonsten ist die Produktion hoch automatisiert und effizient – wie in vielen Branchen üblich.
"Als wir damals die Entscheidung trafen, nach Polen zu gehen, lagen die Lohnkosten in Polen etwa bei einem Euro", erklärt Format-Geschäftsführer Rainer Grösch, "doch die haben sich inzwischen etwa um das Zehnfache verteuert. Das bedeutet, dass ich heute zwischen zehn und elf Euro Lohnkosten dort habe. Und das ist bei einem Arbeiter, der jetzt hier in Hessisch-Lichtenau arbeitet, in etwa gleich."

Die Löhne in dem hoch automatisierten Werk machen ohnehin nur noch 15 Prozent der gesamten Produktionskosten aus."

Sprich: Es wurde der Faktor Arbeit durch den Faktor Kapital ersetzt, weil der Faktor Arbeit auch in Polen zu teuer ist.
Leute, wenn schon richtig gelesen wird dann bitte auch die anderen Punkte, die aufgeführt worden sind als Gründe aufführen. Es ist nicht alleine in der Lohnsteigerung begründet gewesen, sondern
Die Löhne in dem hoch automatisierten Werk machen ohnehin nur noch 15 Prozent der gesamten Produktionskosten aus. Aber es gibt auch noch andere Gründe, warum Format nach Deutschland zurückgekehrt ist, erklärt Grösch: "Einmal natürlich das Knowhow - das mussten wir nicht in das Werk nach Polen transferieren. Auf der anderen Seite waren die hohen stetigen Qualitätskosten, die wir dadurch hatten, dass wir ständig überprüfen mussten, ob die Qualität eingehalten wird." Zudem habe die Infrastruktur für Hessisch-Lichtenau gesprochen.
Hohe Qualitätskosten, spiegeln sich nunmal auch auf den Lohn nieder Wenn ich die Sache 3 mal zusammenbauen muss, anstatt nur einmal sind die Lohnkosten auch höher, als wenn es einmal ordentlich gemacht wird.

Zudem wie gesagt das war nicht der Artikel den ich wirklich gesucht habe. Der gesuchte Artikel bezog sich nämlich auf die Arbeitsmentalität und meine getätigte Aussage, die so wörtlich wiedergegeben worden ist.

Edit: Habe ihn aber noch nicht gefunden.
 

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Palin Waylan-Majere OEL
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Original von Lord Albert von Rotbart

Gehts noch ????? :rolleyes:
Undank ist der Welten Lohn! Ich wollte Dich doch verteidigen :rolleyes: ;)
 

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Registriert: So 18. Mär 2007, 09:56
Original von Pawlak
Was mich stört ist wenn sich jemand hier hinstellt und meint alle Menschen rechts der Oder seie stinkfaul und arbeiten nur, wenn sie lust dazu haben.
Wie schön also, dass Dich hier niemand gestört hat.
My 2 Cents: viele Tschechen hab ich als sehr fleißige Leute kennengelernt, über andere weiß ich nichts.
 

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Kaiser
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Kaiser

Beitrag von Konrad Grimm »

So. Da hat sich doch die sozialistische Mehrheit im Parlament mal wieder geoutet. SPD und Grüne geschlossen für den Mindestlohn (Linke überraschenderweise 10 Enthaltungen?), FDP ebenso geschlossen dagegen. Und die Union? 176 mal linientreuer Kader. 6 Enthaltungen. 19 mal Nein, davon 17 Hinterbänkler und nur zwei prominente Namen - Hans Michelbach, Vorsitzender der Mittelstandsunion, und Friedrich Merz.
 

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Unionsangehörige
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Beitrag von Fabian Montary »

Bei der Linke gibt es wohl noch Leute, die doch lieber ein Bürgergeld statt gerechte Entlohnung wollen...
 

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[b]Professor Dr. Dr. Fabian von Montary[/b]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]

[size=85]
[/size]

[size=85][img]http://img.roldem.ro/wappen_montary.png[/img][/size]
Haudegen
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Haudegen

Beitrag von vSzP »

Wer behauptet, dass es in Deutschland keinen Mindestlohn gibt, der täuscht. Einige Beispiele:

m Dachdeckerhandwerk (10,00 €),
im Maler- und Lackiererhandwerk (7,15 € bis 10,73 €),
im Abbruchgewerbe (8,80 € bis 11,60 €),
bei den Gebäudereinigern (6,36 € bis 7,87 €)
sowie im Elektrohandwerk (7,70 € bis 9,20).

Dazu gibt es das Arbeitslosengeld.

Es sind doch nicht die niedrigen Löhne, die die Leute hungern und die Kinder Weihnachten leer ausgehen lassen - es ist unser gefrässiger Staat der von jedem Lohn - egal wie klein es ist - seinen räuberischen Anteil nimmt und so den Leuten nichts mehr zum leben lässt...
 

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Anton von Sorbarban zum Paradies
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Unionsbankpräsident a.D.
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