Verfasst: Fr 9. Nov 2007, 01:59
Aber es stimmt. Zivilisation ist Pflicht, ist Unterwerfung des Einzelnen. Zivilisation ist neurotisch.Original von Larifari
Sorry, aber das ist doch irre?!
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Aber es stimmt. Zivilisation ist Pflicht, ist Unterwerfung des Einzelnen. Zivilisation ist neurotisch.Original von Larifari
Sorry, aber das ist doch irre?!
Der Preis dieses Wachstums der Menschheit war der Bedeutungsverlust des Einzelnen. Betrachten wir den Menschen als Tier: Er hat sich in seiner Geschichte immer weiter weg von der Freiheit und Herrlichkeit eines Raubtiers - Inbegriff des Individuums - hin entwickelt über Hordentiere zu staatsbildenden Tieren. Die Menschen haben inzwischen den Status von Insekten, von Bienen und Ameisen, und entsprechend auch die Zahl. Wahrscheinlich werden wir irgendwann noch bakterienartiges Verhalten annehmen.Original von Damian Fuller
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Ähh...ja.Original von Konrad Grimm
Oh glorreicher Kapitalismus, der du uns fast sieben Milliarden Ameisen beschert hast und uns dafür der Löwen beraubt hast!
Kapitalismus hat keine Armut geschaffen....auf keinen Fall! Aber Kapitalismus wird die Armut auch nicht abschaffen. Wohlstand für Jedermann ist eine sozialistische Träumerei.Original von Larifari
Der sich gerade erst entfaltende Kapitalismus der Industrialisierung hat die Armut nicht geschaffen; er hat sie vom "Feudalismus" (ein dummer, in der Geschichtswissenschaft verpönter Begriff) geerbt. Und dann Schritt für Schritt langsam reduziert. Aber solche Wunder, wie der Kapitalismus sie damals vollbracht hat, geschehen eben nicht über Nacht.
Ich glaube, der einzige der hier inzwischen eine durch radikalen Subjektivismus bedingte Neurose entwickelt hat, bist du.Original von Konrad Grimm
Aber es stimmt. Zivilisation ist Pflicht, ist Unterwerfung des Einzelnen. Zivilisation ist neurotisch.
Das ist eine künstliche Dichotomie. Kant trennt den Begriff des Wertes ab vom Subjekt, für das etwas von Wert ist. Er spaltet den Menschen in einen sinnlich-empirischen und einen "vernünftigen" Teil, wobei die Vernunft quasi wie von außen kommt und dem empirischen Teil ihre Gesetze aufpresst, die seinen natürlichen Bedürfnissen Abbruch tun. Kant verkehrt die Funktion der Vernunft: Von einem Instrument zur Lebensbewältigung wird sie zu einem Instrument der Selbstzerstörung.Original von Oliver von Palm
Kant predigt eben nicht Glückseligkeit, sondern den Menschen als sittliches Wesen.
Eine relative Armut, sprich ein Wohlstandsgefälle, wird es immer geben, richtig. Aber der Kapitalismus wird die absolute Armut beseitigen, denn zusammen mit dem Wohlstandsniveau der Reichen wird auch der Wohlstand der Armen zunehmen, und absolute Armut wird eine Sache, die nicht mehr unverschuldet entsteht.Original von Mikael Grönholm
Kapitalismus hat keine Armut geschaffen....auf keinen Fall! Aber Kapitalismus wird die Armut auch nicht abschaffen.
Ludwig Erhard war anderer Ansicht.Wohlstand für Jedermann ist eine sozialistische Träumerei.