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Verfasst: Mo 5. Nov 2007, 22:04
von Literoy Goldheart
Also ich treibe mich gerade testweise auf der OIK Karte herum. Ja, in der Tat, dort ist es ein wenig dynamischer, man könnte es auch als chaotischer bezeichnen. Beschwert sich jemand über zwei Kriege alle vierzehn Tage auf der GF Karte? Hey - auf der OIK Karte bekommst Du zwei Kriege in 24 Stunden.

Es gibt für mich nur ein Problem: Beide Karten haben immens viel Platz auf ihren Karten vorgesehen und nehmen sich gegenseitig die Mitspieler weg.

Kartenleichen gibt es sowohl auf GF wie auch auf OIK. Und die Außenpolitik können wir sowohl hier als auch dort ignorieren, so what?

Verfasst: Mo 5. Nov 2007, 22:29
von Otto von Wegenstein
Es gäbe in Zukunft auch noch die AIC.

Verfasst: Di 6. Nov 2007, 00:41
von Michael Schneider
Original von Literoy Goldheart

Kartenleichen gibt es sowohl auf GF wie auch auf OIK. Und die Außenpolitik können wir sowohl hier als auch dort ignorieren, so what?
Sehe ich nicht so.

Abgesehen davon: auf der OIK sind mir zuviele merkwürdige unernste Länder. Ich möchte einfach mit Leuten zusammen sein, die wenigstens halbwegs ernst miteinander umgehen können und nicht alles in Saufgelage o.ä. ausufern lassen.

Verfasst: Di 6. Nov 2007, 01:53
von Rincewind
Original von Amber Marie Ford
Im nächsten Schritt sollte diese unsägliche "Karte nach Kulturen" ersatzlos durch den Reißwolf gejagt und festgelegt werden, dass die Stimmigkeit einer neuen Nation an einem bestimmten Platz sich individuell nach deren Ausgestaltung und Verknüpfung mit ihren Nachbarn richten soll. An die Stelle generalstabsmäßig vorausplanender Ausgestaltungskonferenzen müsste die Abstimmung der vorhandenen Staaten aufeinander treten, es dürften keine Staaten nach globalen Konzepten mehr gegründet werden, sondern geschichtliche, kulturelle und politische Zusammenhänge müssten sich aus der Situation der existierenden Staaten ergeben.
Ein interessanter Ansatz... mir passt die 1:1 übernahme von RL Kulturen sowieso nicht. Realismus ja, aber die Weltgeschichte könnte auch anders verlaufen... z.B. eine Weisse Enklave neben Chinopien... wie Südafrika in Asien. Auch realistisch, aber es gibt kein passendes RL Vorbild dort.
Die GF hält hingegen noch immer an dem Konzept einer zentralen Ausgestaltung fest, und anstatt auszumisten, alte Zöpfe abzuschneiden und sich tatsächlich auf die Rolle der Verwalterin einer kulturell und naturwissenschaftlich stimmigen Gesamtkarte zu beschränken forciert sie immer irrwitzigere Fusionen ("Niedersachsen" wird "dänisch" und "Tschechien" wird "jugoslawisch") und erwägt, Ein-Mann-Blogstaaten feierlich zu legitimieren.
Nicht ganz. Die GF forciert diese Fusionen nicht, das ging von den entsprechenden Staaten selbst aus. Das Kuratorium hat dazu keine offizielle Meinung gebildet.
Was irrwitzig angeht... so weit hergeholt ist Tchechien und Jugoslawien auch nicht. Das wäre eine Art Sowjetbeziehung... man muss auch nicht alles 1:1 kopieren. Ratelon besteht auch aus Bayern, Italien, Französischer Südsee und Kanada. Worauf es mir beim Simulieren ankommt ist eine kreative und schlüssige Begrüdung und Geschichte. Nicht ob es in RL so ablief.

Aber du hast Recht, ich bin der selben Auffassung, dass die GF in erster Linie die Karte verwaltet und für eine Stimmigkeit sorgen soll, z.B. keinen Saharastaat am Pol oder Schwarzafrika mitten in Antica.

Wie sieht es mit dir aus? Wieso bewirbst du dich nicht um einen Kuratorenplatz?

Verfasst: Di 6. Nov 2007, 01:55
von Rincewind
Original von Nicolas Seroux de Fay
Das Problem ist im übrigen viel tiefgreifender. Die MNs sterben reihenweise ab (materiell, also tatsächlich, aber nicht formell - auf dem Papier existieren sie noch). Nicht nur die GF ist davon betroffen, aber sie trifft es mit voller Wucht. Anstatt die immer kleiner werdende Spielerschaft zu bündeln, entstehen im Wochentakt neue MNs, siehe Forum "Markplatz der Micronationen", und verschärfen das Problem noch.
Leider wahr... in Ratelon sieht man das schön. Hier kann man die gesamt MN-Welt gut beobachten. Es werden immer weniger Spieler... die Parteien einst 5 oder mehr sind auf knapp 3 zusammengeschrumpft.

Verfasst: Di 6. Nov 2007, 09:23
von Teri Shark
Original von Rincewind
Ein interessanter Ansatz... mir passt die 1:1 übernahme von RL Kulturen sowieso nicht. Realismus ja, aber die Weltgeschichte könnte auch anders verlaufen... z.B. eine Weisse Enklave neben Chinopien... wie Südafrika in Asien. Auch realistisch, aber es gibt kein passendes RL Vorbild dort.
Ist Hongkong neuerdings ein eigener Staat? Mussten die Gründer von PL erst eine Insel im Kanal aufschütten, damit sie auf der GF eingetragen werden? Seit wann hat Dänemark eine Insel in der Karibik? Und seit wann gehört die eine Hälfte Kanadas zur Bundesrepublik Deutschland?

Die Unterstellung, die GF würde solche individualisierten Szenarien nicht ermöglichen, trifft einfach nicht zu. Wenn eine schlüssige Begründung und eine Absprache mit der ehemaligen Kolonialmacht besteht - warum sollte das Kuratorium sich dagegen sperren? Wann hat das Kuratorium sich eigentlich gegen solche Szenarien gestellt?

Verfasst: Di 6. Nov 2007, 12:26
von Otto von Wegenstein
Original von Teri Shark
Seit wann hat Dänemark eine Insel in der Karibik?
Von den 1670iger Jahren an bis 1917, als Dänisch-Westiindien an die USA verkauft wurde.

Verfasst: Di 6. Nov 2007, 14:41
von SRM
Original von Otto von Wegenstein

Von den 1670iger Jahren an bis 1917, als Dänisch-Westiindien an die USA verkauft wurde.
lol das klingt nach Eigentor samt Beinschuss ;)

Verfasst: Di 6. Nov 2007, 15:29
von Hajo Poppinga

Verfasst: Di 6. Nov 2007, 15:54
von SRM
Original von Hajo Poppinga
Nö.
Worauf bezieht sich das jetzt? Die USA haben die Inseln für 25 Mio. von den Dänen gekauft oder habe ich was beim Überfliegen übersehen?