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Verfasst: Di 11. Sep 2007, 15:40
von Literoy Goldheart
Original von Otto von Wegenstein

Die Thon´sche Trippelung! 8o
Yeah!!! Hey!!! Bist Du ein Insider??? Voll, cool, ey!!!

Verfasst: Di 11. Sep 2007, 15:41
von Otto von Wegenstein
Als ich meine Zeit in den mns begann, hatte ich die große Ehre Thon noch kennenlernen zu können. ;)

Verfasst: Di 11. Sep 2007, 15:48
von Carl Philipp van Tulpe
Original von Oliver von Palm

Krieg findet zwischen Staat statt. Solange niemand zum Kriegseinsatz gezwungen wird (Wehrpflicht), kann ich ehrlich gesagt keinen Grund finden, der Kriege prinzipiell verbieten würde.

Terrorismus hingegen wird von Einzelpersonen gegen Einzelpersonen begangen und ist damit kriminell.

Soviel dazu.
Komischer Weise leben in Staaten Einzelpersonen. Komischer Weise sind Soldaten Einzelpersonen, die meist nicht gerade freiwillig ins Kriegsgebiet versetzt werden. Komischerweise werden zivile Einzelpersonen, welche im Kriegsgebiet wohnen/leben oder dort unterwegs sind früher oder später Opfer einer Aktion einer der Kriegsparteien.

Krieg und Terrorismus sind kriminell. Terrorismus mag wegen seiner Heimtückigkeit noch krimineller sein. Außerdem sind auch die Aktionen mancher Geheimdienste, z.B. die Vergeltungsaktionen des Mossad nach der Geiselnahme bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München, Terrorismus gewesen und um genau zu sein ist so was Staatsterrorismus und auch Entführungsflüge von als Terroristen Verdächtigten ist Terrorismus.

Verfasst: Di 11. Sep 2007, 15:48
von Literoy Goldheart
So lasset uns Niederknien in Gedenken an IHN, den Beherrscher der Tastatur mit dem unweigerlichen Drang zu Shift+1 Taste.
IHN, der es selbst nach der Rechtschreibreform, die doch fast alles gestattet, geschafft hat, selbst das bißchen übrig gebliebene Orthographie mit SEINEN Füßen zu treten. IHM, dem jeder Gedanke fremd war.

Amen, Brüder, Amen!

Verfasst: Di 11. Sep 2007, 15:50
von Otto von Wegenstein
:D

Verfasst: Di 11. Sep 2007, 17:05
von vSzP
Angesichts des deutschen Terrors im II. Weltkrieg fällt es mir immer schwer, den Opfern von Bombadierungen auf deutsche Städte zu gedenken.

Ich gedenke heute keinen Opfern. Die Anschläge vom 11. September waren furchtbar und haben mich tief berührt. Es waren fürchterliche Angriffe - nicht nur auf die Vereinigten Staaten sondern auch auf unsere Lebensweise.

Aber ich möchte keine Opfer der 1. und 2. Klassen. Wer gedenkt den vielen Toten die jeden Tag bei Anschlägen direkt oder indirekt ums Leben kommen? Wer gedenkt heute noch an die Toten und Verletzen rassistischer Angriffe in Deutschland? Kaum noch jemand. Doch sind diese Opfer weniger wert weil deren Täter sie mit ordinären Waffen umbrachten anstatt mit Flugzeugen?

Verfasst: Di 11. Sep 2007, 18:05
von Kreittmayr
*schüttelt über die gesamten auswalzungen in diesem thread einfach nur den kopf*

Verfasst: Di 11. Sep 2007, 18:13
von Oliver von Palm
Krieg und Terrorismus sind kriminell. Terrorismus mag wegen seiner Heimtückigkeit noch krimineller sein. Außerdem sind auch die Aktionen mancher Geheimdienste, z.B. die Vergeltungsaktionen des Mossad nach der Geiselnahme bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München, Terrorismus gewesen und um genau zu sein ist so was Staatsterrorismus und auch Entführungsflüge von als Terroristen Verdächtigten ist Terrorismus.
Der Mossad hat mit diesen gezielten Tötungen absolut legitim gehandelt.

Verfasst: Di 11. Sep 2007, 20:18
von Maximilian von Rohan-Mason
Am 11. September ist es angemessen, der Opfer des 11. Septembers von 2001 zu gedenken. Insofern sind diese Opfer an diesem Tag tatsächlich mehr wert, als der durch die Militärjunta in Burma im Gefängnis totgefolterter Gefanger. Weil sie mit diesem Tag verbunden sind und daher mehr im öffentlichen Bewusstsein; und damit relevanter für uns Menschen hier. Wenn es anders wäre, müsste der Mensch Tag für Tag ob der Verbrechen, die sich Menschen angetan haben, antuen und realistischerweise auch immer antun werden, heulend in der Ecke sitzen. Das macht er aber nicht, und ich behaupte einfach mal, dass keinem Mensch auf der Welt jedes Opfer und jeden Tot gleich wertet. Das eine ist ihm egal, das andere geht im Nahe, beim anderen findet er es vielleicht gar nicht so schlecht. Ist eben so. Daher, lasst den Opfern des elften September diesen Tag, um zu trauern und mitzufühlen. Genauso, wie man wohl am Tage der Befreiung von Auschwitz kaum der Bombentoten in Deutschland gedenken würde.

Verfasst: Di 11. Sep 2007, 20:32
von Heinrich Julius von Jagonburg
Dann sollte man aber bitte auch den 3000 Toten des durch die USA finanzierten und mitgeplanten Putsches von Pinochet am 11. September 1973 in Chile gedenken und all den Menschen die an diesem Tage im Fußballstadion zusammengetrieben, vergewaltigt, verstümmelt und sonstwie gequält worden sind.

Mitleid gebührt allen Opfern, auch den Opfern des 11. Septembers 2001. Und ohne an eine moralische Rechtfertigung auch nur zu denken, lässt sich sagen, dass Amerika an diesem Tage geerntet hat, was es zuvor lange Zeit gesät hat. Das diese beiden Ereignisse am selben Tag stattfinden, mag man Ironie des Schicksals nennen.