Verfasst: Mo 16. Jul 2007, 20:13
Dann ist das deine beschränkte persönliche Meinung...
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Beides ist aber falsch. Die SED hatte ihre Wurzeln in der deutschen sozialdemokratischen und kommunistischen Bewegung. Beide Bewegungen haben sich bis 1945 als antifaschistische Kräfte verdient gemacht und die große Überzahl der Mitglieder hatte 1946 nichts im Sinn, was auch nur im entferntesten mit einer Diktatur zu tun hatte. Verbrecherisch waren die Verantwortlichen der Sowjetunion,der DDR-Staats- und SED-Parteiführung und der Stasi. Der Mehrheit der SED-Mitglieder kann man sicher Untätigkeit vorwerfen aber keine Verbrechen. Und reformiert und demokratisiert ist die PDS/Linkspartei bereits seit 1990, auch wenn Du das nicht anerkennen willst.Original von Amber Marie Ford
Man hätte die SED vollständig und endgültig auflösen müssen mit der Begründung, dass sie eine von ihrem innersten Wesen her verbrecherische Organisation und somit nicht "reformierbar" oder "an demokratische Verhältnisse anpassbar".
Oder in die Partei eintreten können, die Ihre politischen Positionen am treffendsten vertitt, wie das in der westlichen Parteiendemokratie Leitbild ist.Wer der Meinung war in keiner der etablierten demokratischen Parteien welche nach der Wende Ableger in der "DDR" entwickelten oder ehemals von der SED unterdrückte und ferngesteuerte Blockparteien aufpäppelten glücklich werden zu können hätte dann eine völlig neue Partei gründen können -
Was spricht dagegen?ohne Leute die über die "Vervollkommnung des sozialistischen Rechts im Rechtsverwirklichungsprozess" promoviert haben (Gysi)
Wie hunderttausende von Führungskräften es im Zuge ihrer anderen bürokratischen Pflichten getan haben. Solange in diesen Berichten nicht denunziert wurde, sehe ich auch daran nichts verwerfliches und das hat Bisky nach dem Stand der Forschung nicht getan. Er hat sicher Berichte für die Stasi geschrieben, wie es quasi zu den Bürotätigkeiten in seinem Beruf gehörte - mehr aber nicht.oder einst von der BRD in die "DDR" abgewandert sind zu "DDR"-Zeiten Kontakte zum MfS gepflegt und für dieses Berichte geschrieben hatten (Bisky)
Die Realität sieht etwas anders aus:die Abschaffung der Menschenwürde als Quell des unumstößlichen Rechtes eines jeden Menschen auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, welches Privateigentum, freies Unternehmertum, Wettbewerb und Marktwirtschaft einschließt
Vermutlich? Aja.darüber hinaus vermutlich auch noch die Beseitigung der parlamentarischen Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und des Föderalismus,
Beide beriefen sich mit ihrer Rhetorik auf sozialistische Grundideen. Dass dies für die DDR-Führung nur Mittel zum Zweck war, impliziert keine Aussage über die Linke.Wenn du dich wunderst wie ich darauf komme, wie gesagt - lies mal nach, wie Gysis und Lafontaines Vorgänger ihren "Sozialistischen Staat der Arbeiter und Bauern" beschrieben haben. Erstaunliche Parallelen...
Damit negierst Du die Legitimität einer jeden staatlichen Gewalt. Das möchte ich an dieser Stelle gar nicht bewerten aber dann musst Du konsequent sein und im gleichen Zug die selbe Aussage über jeden Staat der Welt treffen.Oder doch nicht? Raub ist NIEMALS gerechtfertigt*, auch in vermeintlich guter Absicht nicht!
Keine Angst, die bekommen wir schon noch, schneller als du denkstOriginal von Oliver von Palm
Noch eine Chance für die Regierung sollten die also nicht kriegen.
Da sind deine Informationen jetzt aber gröblich falsch. Richtig ist allein, dass die SPD sich seit dem Untergang des Kaisertumes und bis zu ihrem Verbot durch die Nazis stets entschieden und konsequent für die parlamentarische, gewaltenteilende und rechtsstaatliche Demokratie nach Vorbild der USA, Großbritanniens oder Frankreichs eingesetzt hat.Original von Montgomery Scott
Beides ist aber falsch. Die SED hatte ihre Wurzeln in der deutschen sozialdemokratischen und kommunistischen Bewegung. Beide Bewegungen haben sich bis 1945 als antifaschistische Kräfte verdient gemacht und die große Überzahl der Mitglieder hatte 1946 nichts im Sinn, was auch nur im entferntesten mit einer Diktatur zu tun hatte. Verbrecherisch waren die Verantwortlichen der Sowjetunion,der DDR-Staats- und SED-Parteiführung und der Stasi. Der Mehrheit der SED-Mitglieder kann man sicher Untätigkeit vorwerfen aber keine Verbrechen. Und reformiert und demokratisiert ist die PDS/Linkspartei bereits seit 1990, auch wenn Du das nicht anerkennen willst.
Was würde die Linke in Deutschland sagen, wenn der Vorsitzende einer rechtsradikalen Sammelpartei namens "Die Rechte" früher für die Gestapo tätig gewesen wäre?Wie hunderttausende von Führungskräften es im Zuge ihrer anderen bürokratischen Pflichten getan haben. Solange in diesen Berichten nicht denunziert wurde, sehe ich auch daran nichts verwerfliches und das hat Bisky nach dem Stand der Forschung nicht getan. Er hat sicher Berichte für die Stasi geschrieben, wie es quasi zu den Bürotätigkeiten in seinem Beruf gehörte - mehr aber nicht.
So, wie sie in der "DDR" bereits geschaffen hatte - die Rhetroik ist doch die gleiche...Es ist also gerade andersrum: Ziel der Partei ist es, dem Individuum zu seiner individuellen Freiheit zu verhelfen und damit gesellschaftliche Freiheit zu schaffen.
Ja, wir wissen doch bereits: in der "DDR" gab es ja auch mehr Demokratie als in der BRD - hat usn jedenfalls die SED erzählt...Genau das Gegenteil ist also der Fall. Soziale Probleme sollen durch mehr Demokratie gelöst werden.
Ich halte einen Minimalstaat jedenfalls für zweckmäßig, ob er legitim ist - eine schwierige Frage für diese späte Stunde eines heißen Tages. Jedenfalls widerspreche ich sowohl Steuerbegriff als auch -praxis in der BRD zweifelsfrei jede Legitimität ab!Damit negierst Du die Legitimität einer jeden staatlichen Gewalt. Das möchte ich an dieser Stelle gar nicht bewerten aber dann musst Du konsequent sein und im gleichen Zug die selbe Aussage über jeden Staat der Welt treffen.
Das habe ich nicht bestritten.Original von Amber Marie Ford
Da sind deine Informationen jetzt aber gröblich falsch. Richtig ist allein, dass die SPD sich seit dem Untergang des Kaisertumes und bis zu ihrem Verbot durch die Nazis stets entschieden und konsequent für die parlamentarische, gewaltenteilende und rechtsstaatliche Demokratie nach Vorbild der USA, Großbritanniens oder Frankreichs eingesetzt hat.
Nein, wenn man einer der beiden Parteien die Verantwortung für die Vereinigung in die Schuhe schieben möchte dann der SPD. Denn diese sprach sich nach 45 in der SBZ für eine "organisatorische Einheit der Arbeiterklasse" aus.Die SPD wurde zunächst zur Vereinigung mit der KPD genötigt
Die SED-Gründung ist auf keinen Fall so monokausal zu betrachten, wie sie vielleicht in Kurzabrissen in Geschichtsbüchern dargestellt wird. Natürlich war ein Haupteinfluss der aus der SU und dieser muss auch als entscheidend angesehen werden aber involviert waren damals Massen von Parteimitgliedern und Aktivisten in zumindest 6-stelliger Zahl, die mit der SED ihre Hoffnungen eines sozialistischen Staates verwirklichen wollen. Die SED war ursprünglich auch ihre Partei auch wenn der Parteiname heute nur noch mit denen in Verbindung gebracht wird, die ihn missbraucht haben.Das ändert aber nichts daran, dass die SED wie bereits dargelegt auf Befehl von Verbrechern durch Verbrecher zu verbrecherischen Zwecken gegründet wurde, und jahrzehntelang unfassbare Verbrechen gegen die Menschlichkeit, gegen Millionen von Menschen begangen hat.
Nicht alles, was öffentlich gesagt wird, hat argumentativ auch Hand und FußWas würde die Linke in Deutschland sagen, wenn der Vorsitzende einer rechtsradikalen Sammelpartei namens "Die Rechte" früher für die Gestapo tätig gewesen wäre?
Was für ein Glück, dass Deutschland in der EU ist. Eine linke Regierung, die über die Stränge schlüge, würde schneller zerschlagen, als du denkst.Original von Fiete Schulze
Keine Angst, die bekommen wir schon noch, schneller als du denkst