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Verfasst: Sa 9. Jun 2007, 01:51
von Freiherr von Stern
Original von Nina Rügen
Es gab einach ncihts anderes in Rostock und wer nicht vorbereitet war und was mithatte musste! da hingehen
Ohne mich jetzt wirklich an der Fast-Food-Sache aufhängen zu wollen. Erstens schmiert man sich ordentlich Brote usw. wenn man mehrere Stunden durch die Gegend läuft, zweitens gab es im Camp ne wunderbare Volxküche (naja, zumindest in Reddelich und Wichmannsdorf, im Camp Rostock war ich nie, aber da wird es auch so gewesen sein).

PS: Bin also auch wieder da. ;-)

Verfasst: Sa 9. Jun 2007, 01:57
von Freiherr von Stern
Und einige können sich hier offenbar endlich wieder einen auf ihre Gewaltfantasien runterholen.

Aber mal so gefragt: Ist es eine Deeskalationsstrategie, wenn die Polizei immer wieder ohne ersichtlichen Grund mit 50-Mann-Trupps mitten unter die Demonstranten vordringt, nachdem die "Ausschreitungen" (ja, ich habe eine gewisse Distanz zu diesem Begriff) schon längst aufgehört haben?
Ist es Deeskalation mit Wasser-Gas-Gemisch auf den friedlichen Teil der Demo loszugehen und die Schwatten völlig unbehelligt zu lassen? Also ich hab mir unter einer Deeskalationsstrategie bisher etwas ganz anderes vorgestellt.

Verfasst: Sa 9. Jun 2007, 01:59
von Freiherr von Stern
Original von Linda Dahlia

Quelle wäre angebracht. :)
Tuts auch ein Augenzeugenbericht aus 30 Metern Entfernung? ;-)

Verfasst: Sa 9. Jun 2007, 08:14
von Fiete Schulze
Hättest dich ruhig mal melden können ;)

Verfasst: Sa 9. Jun 2007, 08:25
von Fiete Schulze
Doch ein Zivilpolizist
Der angebliche »Autonome« war tatsächlich ein Beamter aus Bremen. Staatsanwaltschaft will eventuell ermitteln
Von Peter Wolter


Noch am Donnerstag hatte die Sondereinheit »Kavala« entrüstet bestritten, ein von Demonstranten enttarnter »Autonomer« sei in Wirklichkeit Zivilbeamter. Schon am Freitag mußte sie zugeben, daß der Mann tatsächlich Polizist ist, und zwar aus Bremen. Seine einzige Aufgabe sei jedoch gewesen, verdeckt Informationen über Straftaten zu sammeln. G-8-Gegner jedoch haben den Vorgang anders in Erinnerung: Demnach hatte der Mann zusammen mit vier ebenfalls als »autonom« getarnten Kollegen versucht, tschechische Globalisierungsgegner zur Randale anzustiften.

Bis Freitag waren bei der jungen Welt mehrere ähnlich klingende Berichte von Demonstrationsteilnehmern eingegangen. Da war immer wieder die Rede von sonderbaren »Autonomen«: Bei den einen schimmerte unter nagelneuem Szene-Outfit olivgrüne Unterwäsche durch. Andere weigerten sich, gegenüber Mitdemonstranten auch nur ihre Vornamen zu nennen. Einzelne »Autonome« wurden bei Lagebesprechungen der Einsatzkräfte gesehen; hin und wieder wurden festgenommene Steinewerfer im Unterschied zu »normalen« Demonstranten nicht nur mit Samthandschuhen angefaßt – es wurde ihnen sogar die Möglichkeit gegeben, sich hinter der Polizeikette zu verkrümeln. Trotz aller Beschönigungen, Beschwichtigungen und offenen Lügen: Höchstwahrscheinlich haben die Sicherheitsorgane bei den G-8-Protesten Provokateure eingesetzt.

Das war offenbar auch nötig, da unmittelbar vor Beginn des Gipfels die öffentliche Meinung zu kippen drohte: Geruchsproben, einschüchternde Razzien, die Hamburger Postkontrolle, »Schutzhaft«-Androhungen, zusätzliche Grenzkontrollen und andere »Sicherheitsmaßnahmen« hatten immer empörtere Kommentare und Schlagzeilen zur Folge. Wie bestellt kam da die Randale, die die Fernsehbilder zur G-8-Demonstration am vergangenen Samstag in Rostock prägte. Zu den Straßenschlachtszenen hatte nicht zuletzt eine berüchtigte Polizeisondereinheit aus Berlin beigetragen, die offenbar erst in dem Augenblick eingesetzt wurde, als die Demonstration einen allzu friedlichen Verlauf zu nehmen schien. Zuvor war dem aus Bayern stammenden Einsatzleiter das Kommando entzogen und einem Spezialisten aus Berlin übergeben worden.

Das »Informationsmanagement« der Polizei gipfelt in der offenen Lüge. Die Zahl der Demonstrationsteilnehmer in Rostock wurde mal eben auf 25000 gedrittelt – die der Angehörigen des schwarzen Blocks auf 4000 bis 5000 verdoppelt. Um die Polizei als Opfer erscheinen zu lassen, wurde die Zahl der Verletzten auf 433 aufgeblasen, wobei allerdings wohl jede Schramme und jeder abgebrochene Fingernagel mitgezählt wurde. Von den 30 angeblich schwer verletzten Beamten waren – wie Recherchen der junge Welt ergaben – nur zwei im Krankenhaus.

Nach den Rostocker Krawallen können Hardliner wie Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und sein bayerischer Kollege Günther Beckstein (CSU) erst einmal aufatmen: Kaum eine bürgerliche Zeitung stellt noch die 120 Millionen Euro für die Absicherung des G-8-Gipfels oder die Rechtmäßigkeit der Polizeiübergriffe in Frage. Darüber hinaus ist der Boden vorbereitet für weitere Polizeistaatsmaßnahmen. Mittlerweile wird ungeniert die Einführung von Gummigeschossen oder gar der Schußwaffeneinsatz ins Gespräch gebracht. Auch der Widerstand gegen den schon in Heiligendamm praktizierten Bundeswehreinsatz im Inneren dürfte schwächer werden.

Allerdings droht der Polizei jetzt von unerwarteter Seite Ärger: Die Staatsanwaltschaft Rostock erwägt laut ddp, gegen den Bremer Polizisten und seine vier Kollegen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Anstiftung zu einer Straftat einzuleiten. Aber warum nicht gegen die verantwortlichen Polizeikommandeure?

Verfasst: Sa 9. Jun 2007, 09:04
von vSzP
Original von Freiherr von Stern
Und einige können sich hier offenbar endlich wieder einen auf ihre Gewaltfantasien runterholen.
Dann möcht ich garnicht wissen was du die letzten Tage alles gemacht hast als du Steineschmeißer gesehen hast. Deine Hand muss ja richtig weh tun... :rolleyes:
Aber mal so gefragt: Ist es eine Deeskalationsstrategie, wenn die Polizei immer wieder ohne ersichtlichen Grund mit 50-Mann-Trupps mitten unter die Demonstranten vordringt, nachdem die "Ausschreitungen" (ja, ich habe eine gewisse Distanz zu diesem Begriff) schon längst aufgehört haben?
Ist es Deeskalation mit Wasser-Gas-Gemisch auf den friedlichen Teil der Demo loszugehen und die Schwatten völlig unbehelligt zu lassen? Also ich hab mir unter einer Deeskalationsstrategie bisher etwas ganz anderes vorgestellt.
Deeskalation durch Härte. Schnelles und hartes eingreifen. Wer vermummt zur Demo ankommt wird festgenommen. Wer Steine, Flaschen, Sylvesterraketen dabei hat wird festgenommen. Wer Privateigentum missbraucht wird festgenommen. Die Polizei soll ganz klar sagen was Sache ist und das jeder der eine Straftat beabsichtigt auch gejagt wird. Und notfalls müssen eben die 10 Demonstranten die so einen Steineschmeißer decken mitfestgenommen werden...

Dass sich niemand klar von den Autonomen abgrenzt ist nur ein Beweis mehr das im Grunde die Verbrechen begrüßt werden.

Ich bin eigentlich nur froh, dass die linken Jugendparteien in Deutschland über kurz oder lang aussterben. Soviele Junge gibt es im Osten nicht mehr und im Westen kommen solche primitiven Arten bei dem Großteil der Jugend nicht mehr an. Die jusos und noch weitaus linkere gruppen verlieren seit jahren mitglieder. der spuk ist hoffentlich bald vorbei...

Verfasst: Sa 9. Jun 2007, 11:43
von Freiherr von Stern
Original von Fiete Schulze
Hättest dich ruhig mal melden können ;)
Hatte kein Netz. Tut mir leid.

Verfasst: Sa 9. Jun 2007, 11:44
von Fiete Schulze
Original von Freiherr von Stern

Hatte kein Netz. Tut mir leid.
Das hatten so einige nicht ;)

Verfasst: Sa 9. Jun 2007, 12:01
von Freiherr von Stern
vSzP: Ist das wirklich die Ebene auf der du diskutieren willst? Dann erübrigt sich nämlich jegliche Diskussion.

Verfasst: Sa 9. Jun 2007, 12:12
von Fiete Schulze
Original von Freiherr von Stern
vSzP: Ist das wirklich die Ebene auf der du diskutieren willst? Dann erübrigt sich nämlich jegliche Diskussion.
Du hast den ganzen Thread nicht gelesen, oder? ;)