Verfasst: So 20. Mai 2007, 17:50
Bin nun auch in der Gruppe. 
Marcel Hagedorn, Iserlohn. :daumen:
Marcel Hagedorn, Iserlohn. :daumen:
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Weil es heute so einfach wie noch nie ist, neue Menschen kennen zu lernen. Da werden natürlich auch die Beziehungen flacher, unpersönlicher und schnelllebiger. Das muss man nicht gut finden, ist aber m.E. eine Begleiterscheinung, die man wohl hinnehmen muss. Oder aber man muss das Internet wieder abschalten oder zumindestens den Zugriff stärker reglementieren. Ich bin sicher, dass dies nicht in Deinem Interesse wäre.Original von vSzP
Und damit man dann ganz cool wird, verlinkt man in seiner Freundesliste Menschen, die man eigentlich garnicht kennt. Hauptsache aber, ich stell mich als jemand da der 120 Millionen Freunde hat, mindestens ebensoviel Sex und ebensoviele Biersorten kennt.
Warum muss ich Menschen verlinken, die ich garnicht kenn?
Das wäre es gewiss nichtOriginal von Bryn Thomson
Weil es heute so einfach wie noch nie ist, neue Menschen kennen zu lernen. Da werden natürlich auch die Beziehungen flacher, unpersönlicher und schnelllebiger. Das muss man nicht gut finden, ist aber m.E. eine Begleiterscheinung, die man wohl hinnehmen muss. Oder aber man muss das Internet wieder abschalten oder zumindestens den Zugriff stärker reglementieren. Ich bin sicher, dass dies nicht in Deinem Interesse wäre.
Vgl. Goethe: Faust IOriginal von vSzP
Und ich halte unsere Studentengeneration schon für ziemlich daneben. Wert auf eine anständige, universale Bildung legt heute kaum noch jemand. Früher waren Studenten angesehene Leute die eine wissenschaftliche Karriere einschlugen.
Freiwilligkeit vs. Zwang? Bei studivz und Konsorten kann ich selbst entscheiden, ob und wenn ja welche Daten ich dort eintrage und damit öffentlich mache (und teilweise sogar angeben, wer welche Daten sehen darf). Der Staat lässt mir diese Freiheit in seiner Datensammelwut nicht.Original von vSzP
Wir beschweren uns über einen Staat, der IP-Adressen sammeln möchte, haben Angst vor Videokameras auf öffentlichen Plätzen aber gleichzeitig stellen wir unsere gesamte Persönlichkeit online ins Netz. Wie passt das zusammen?
Wer skeptisch ist, wer eine andere Meinung hat, wer Kritik äußert anstatt Hurra rufend mitzumachen ist doof - das wissen wir spätestens seit der sportlich enttäuschendsten Fußball-WM seit langem (o mein Gott! Was rede ich denn da? 8o Das war doch die geilste Zeit, seit es Geschöpfe gibt die wissen, was Zeit ist! Ich muss doof sein, ein trauriger, hässlicher Außenseiter ohne Freunde, der diese schöne bunte Welt hasst, und all die glücklichen Menschen darin, die dazugehören...)Original von vSzP
Aber bin ich gleich ein Außenseiter, nur weil ich eben nicht Mitglied bei studi.vz bin?
Ja, das stimmt. Man gibt zwar die Daten freiwillig ein. Aber weiß man auch, wer alles mitliest? Einen Account bei studivz. zu bekommen ist sehr einfach. Und wer sagt, dass sich dort nur Studenten und Personalchefs rumtreiben?Original von Bryn Thomson
Freiwilligkeit vs. Zwang? Bei studivz und Konsorten kann ich selbst entscheiden, ob und wenn ja welche Daten ich dort eintrage und damit öffentlich mache (und teilweise sogar angeben, wer welche Daten sehen darf). Der Staat lässt mir diese Freiheit in seiner Datensammelwut nicht.
Wie eindimensional muss ein Mensch denn sein, damit er das beim StudiVZ hinbekommt? Name, Alter, Studienfach und Gruppen wie "Wir trinken Bier nr an Tagen, die mit *g* enden. Und Mittwochs" oder "Ich fand Johnny Cash schon vor dem Hype gut" machen doch keinen Menschen und sagen, ohne einen Menschen real zu kennen nichts aus.Original von vSzP
Der Rest gibt seine Persönlichkeit schonungslos preis.