Original von Karina Hudson
Ach Gottchen...
Zunächst: ja, das Benehmen eines Alexander Krüger ist unter aller Sau. Wenn URL und FLA Anstand haben, werden sie ihn nicht in ihre Parlamentsfraktionen aufnehmen, sollte er dort anklopfen, sondern als partei- und fraktionslosen Hinterbänkler versauern lassen.
Ich denken, bezüglich dieses Schrittes muss Herr Krüger zunächst einmal selbst mit sich ins Reine kommen.
Original von Karina Hudson
Aber so ganz hat die KDU den Knall scheinbar auch nicht gehört.
Keine bange, wir sind nicht schwerhörig.
Original von Karina Hudson
Sie ist Dritter unter drei Wahlbewerbern geworden, mit gerade noch etwas mehr als einem Viertel der abgegebenen Stimmen. Liegt fast exakt 16 Prozentpunkte hinter der erfolgreichsten Liste, die ironischerweise zu prominenten Teilen aus jüngst ausgetretenen Ex-KDU-Mitgliedern besteht, die mit ihrer Partei nicht mehr zufrieden waren.
Danke, ich habe bereits realisiert, dass die KDU auf dem dritten Platz gelandet ist.
Original von Karina Hudson
Und was hat die KDU dazu zu sagen? ...
Was haben Sie erwartet? Dass wir in Selbstmitleid zerfließen, in Grund und Boden versinken oder politischen Harikiri begehen?
Nein, wir haben klar gemacht, dass wir uns auch in Zukunft politisch engagieren und arbeiten werden und wir auch in Zukunft um Vertrauen für unsere Politik werben werden.
Original von Karina Hudson
... In vier Monaten wird übrigens auch die SPDU antreten, das nur nebenbei...
Ich bin gespannt.
Original von Karina Hudson
Vielleicht sollte die KDU sich einfach eingestehen, dass der Wähler ihre Meinungsverschiedenheiten mit jenen ihrer Ex-Mitglieder, die nach ihrem Austritt die URL ins Leben gerufen haben, heute entschieden hat?
Bont denkt, Cheman dampfplaudert, Heen und Sperling - na ja, sind auch irgendwie da, und damit will man führende politische Kraft sein, werden, bleiben, wie auch immer? Ernst kann das wohl kaum gemeint sein...
Im Interesse eines sinnvollen politischen Wettbewerbs sollte die KDU sich um eine Reintegration ihrer in den jüngsten Wahlen ungleich erfolgreicheren Ex-Mitglieder bemühen. Indem sie zugibt, dass diese nun mal Recht hatten, und sich hinter deren Positionen und Ziele stellt.
Anderenfalls sehe ich für die möchtegern staatstragende Partei KDU in Zukunft schwarz...
Wir bemühen uns um jeden Menschen in der Demokratischen Union.
Es kann aber nicht sein, dass die bei einer Abstimmung Unterlegenen der Mehrheit ihren Willen diktieren.
Ich versichere Ihnen: hätte sich die Mehrheit für einen KDU-Kanzlerkandidaten Hajo Poppinga entschieden, hätte ich mich diesem Votum nicht nur gebeugt, Herr Poppinga hätte auch mit meiner Solidarität und Loyalität rechnen können, so wie ich mich umgekehrt auf ihn verlassen habe.
Es mag sein, dass ein solches Vertrauen blauäugig ist, aber eines weiß ich: dass ohne ein solches Vertrauen auf kritische Solidarität von seiten meiner Parteifreunde extrem wichtig ist. Nicht nur für mich selbst, sondern für die Partei insgesamt und damit auch ein Stück weit für das politische Klima im Land.