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Verfasst: Mo 23. Mai 2011, 08:09
von Anastasia von Metternich
Original von Michael Heen
Man muss das Ergebnis in der richtigen Relation sehen: der Unionspräsident wird in cder Regel immer besser bewertet als der Unionskanzler. Daher verwundert mich das Ergebnis kein bischen.
Ich glaube, das vereinfacht die tatsächlichen Gegebenheiten gehörig. In dieser Umfrage wird die Arbeit der Spitzenpolitiker bewertet und Unionspräsident Poppinga hat hervorragende Arbeit geleistet. Das sollte man nicht mit Verweis auf sein Amt relativieren, sondern voller Stolz hervorkehren.
Verfasst: Mo 23. Mai 2011, 10:51
von Rafael van der Linden
Herr Heen relativiert etwas, im Unterschied dazu bereitet Frau von Metternich rhetorisch die Rückkehr von Herrn Poppinga in die aktive Unionspolitik vor.
Wie steht die KDU zur Kanzlerkandidaten-Frage?
Verfasst: Mo 23. Mai 2011, 11:54
von SRM
Original von Helen Bont
die niedrige Bevölkerungszahl.
Problem erkannt und die Hände in den Schoss gelegt.
Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit auf dieser Basis erscheint mir als FLA-Vorsitzendem doch kaum möglich. Ggfs. sollte die KDU die Führungsetage einer Prüfung unterziehen.
Verfasst: Mo 23. Mai 2011, 18:07
von Michael Heen
Original von Anastasia von Metternich
Ich glaube, das vereinfacht die tatsächlichen Gegebenheiten gehörig. In dieser Umfrage wird die Arbeit der Spitzenpolitiker bewertet und Unionspräsident Poppinga hat hervorragende Arbeit geleistet. Das sollte man nicht mit Verweis auf sein Amt relativieren, sondern voller Stolz hervorkehren.
Das glaube ich nicht: denn das der Unionspräsident auf Grund seines Amtes ein höheres Ansehen haben dürfte als der Unionskanzler, dürfte auf der Hand liegen: der Unionspräsident agiert allein, während der Unionskanzler auf das Mitwirken seiner Minister angewiesen ist; der Unionspräsident kann sich auf die angenehme Aufgabe des Repräsentierens konzentrieren, kann der Unionsregierung medienwirksam auf die Finger klopfen, oder Orden verteilen, während der Unionskanzler Stellung beziehen und diese verteidigen und um Mehrheiten kämpfen muss.
Verfasst: Mo 23. Mai 2011, 19:04
von Anastasia von Metternich
Mit dem Amt des Unionspräsidenten sind, wie auch mit dem des Unionskanzlers, wichtige Verantwortlichkeiten verbunden. Hajo Poppinga hat die seinigen hervorragend, im Rahmen der Verfassung und überzeugender als alle seine Vorgänger wahrgenommen. Sein Ansehen ist nicht im Amt, sondern seiner Arbeit begründet.
Verfasst: Mo 23. Mai 2011, 20:09
von Helen Bont
Original von SRM
Problem erkannt und die Hände in den Schoss gelegt.
Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit auf dieser Basis erscheint mir als FLA-Vorsitzendem doch kaum möglich. Ggfs. sollte die KDU die Führungsetage einer Prüfung unterziehen.
Falsch. Problem erkannt und für nicht zielführend erkannte Problemlösungsvorschläge verworfen. Denn die von Ihnen vorgeschlagene Zusammenlegung von Unionsrat und Unionsparlament ist doch nur ein Kurieren der Symptome. Was wir bekämen wäre ein verfassungsrechtlich höchst fragwürdiges Konstrukt, ohne dass sich dadurch die Bevölkerungszahl erhöhen würde.
Ich freue mich, dass die KDU hier geschlossen zu diesem Standpunkt steht und ich bin zuversichtlich, dass die große Mehrheit der FLA-Mitglieder sich dieser vernünftigen Argumentation nicht verschließen wird.
Verfasst: Mo 23. Mai 2011, 20:21
von Helen Bont
Original von Rafael van der Linden
Herr Heen relativiert etwas, im Unterschied dazu bereitet Frau von Metternich rhetorisch die Rückkehr von Herrn Poppinga in die aktive Unionspolitik vor.
Wie steht die KDU zur Kanzlerkandidaten-Frage?
Diese Frage beantworte ich Ihnen sehr gerne, Herr van der Linden. Innerhalb der KDU findet hierzu ein Meinungsbildungs- und Meinungsfindungsprozess statt. Hajo Poppinga und ich sind, was die Entscheidung angeht, sehr entspannt, denn auch eine solche Frage ist eine Frage, die vor jeder Wahl auf's Neue beantwortet werden muss.
Wir beide sind uns darin einig, dass wir die Entscheidung des Parteitags akzeptieren und gemeinsam mit den anderen Parteifreunden für ein gutes Ergebnis der KDU bei der nächsten Wahl kämpfen werden, damit auch in Zukunft eine progressive und rationale Politik für unser Land umgesetzt wird.
Verfasst: Mo 23. Mai 2011, 20:49
von SRM
Original von Helen Bont
Falsch. Problem erkannt und für nicht zielführend erkannte Problemlösungsvorschläge verworfen. Denn die von Ihnen vorgeschlagene Zusammenlegung von Unionsrat und Unionsparlament ist doch nur ein Kurieren der Symptome. Was wir bekämen wäre ein verfassungsrechtlich höchst fragwürdiges Konstrukt, ohne dass sich dadurch die Bevölkerungszahl erhöhen würde.
Ich freue mich, dass die KDU hier geschlossen zu diesem Standpunkt steht und ich bin zuversichtlich, dass die große Mehrheit der FLA-Mitglieder sich dieser vernünftigen Argumentation nicht verschließen wird.
Und was ist Ihr Ansatz?
Verfasst: Mo 23. Mai 2011, 21:11
von Helen Bont
Original von SRM
Und was ist Ihr Ansatz?
Mein Ansatz ist, zunächst einmal zu fragen, was hier in der Demokratischen Union schief gelaufen, dass ein einstmals so prosperierender Staat auf etwa 20 wahlberechtige Bürger zusammengeschrumpft ist oder dass Amtsträger, kaum dass sie gewählt wurden, wieder verschwinden.
Wir müssen uns ernsthaft die Frage stellen, was zum Beispiel in Astor besser läuft als hier, obwohl sie ein Zwei-Kammer-Parlament haben und beide direkt gewählt werden oder obwohl sie ein Bundesstaat sind. und nur das Amt von Staats- und Regierungschef in einem Amt gebündelt sind.
Erst wenn wir diese Fragen beantworten können, können wir auch die richtigen Schlüsse ziehen, ohne in blindem Aktionismus zu verfallen.
Zeitgleich müssen wir die DU als solche bekannter machen, etwa durch eine attraktive Homepage oder Beiträgen in entsprechenden Internetforen, um neue Bürger anzuwerben.
Verfasst: Mo 23. Mai 2011, 21:17
von David_Cameron
Ich glaube, das einige Fehler weiter zurück liegen. Als die Demokratische Union noch Ratelon hieß. Vielleicht lags nicht zu sehr an dem System, sondern am Umgang unter-einander, egal wie man jemanden findet. Wenn ich mir die damalige Zeit anschaue, gabs, zumindest in den Foren, gegenseitige, persönliche Anfeindungen, die manchmal weniger schön waren.