Seite 4 von 7

Verfasst: Sa 16. Apr 2011, 14:48
von Anastasia von Metternich
Das lag im Falle Moncaos beispielsweise auch daran, dass man dort an der entscheidenden Stelle zu keinerlei Veränderungen bereit war. Und viele dann frustriert gegangen sind.

Nicht, dass ich da einen Vergleich ziehen wollte...

Verfasst: So 17. Apr 2011, 11:57
von Hajo Poppinga
Ich bin weiter der Überzeugung, daß wir nicht mehr als drei Unionsländer brauchen. Leider gibt es doch wenig Einsicht oder Bemühungen zur Veränderung; da verfährt man doch lieber nach dem St.-Florians-Prinzip: Heiliger Sankt Florian / Verschon mein Haus / Zünd andre an!

Verfasst: So 17. Apr 2011, 15:57
von Laura van Middelburg
Original von Anastasia von Metternich
Die "ungünstige" Situation kann durchaus interessante Spannung (zwischen Mutterland und den Überseegebieten) hervorrufen. An genau solchen Spannung scheint es diesem Land zu mangeln, weil inzwischen fast alle Verantwortlichen Mainstream-Meinungen vertreten müssen, denn ohne ihre personelle Mitarbeit ginge es nicht (siehe PWMs ideologische Wandlung).
Jein. ;) Für eine rein strategische Staatensimulation mag es sicherlich ein interessantes Szenario sein, einen von z. B. geopolitischen Spannungen erschütterten Bundesstaat oder Staatenbund als Eingangsszenario anzubieten, den man als Regierungschef wieder stabilisieren muss.

Für Ratelon gilt das m. E. aber so nicht. Schon allein deshalb nicht, weil es nicht Ziel des Spiels ist, als Unionskanzler (= Regierungschef) eine bestimmte Aufgabe zu bewältigen. Sondern eben der Weg das Ziel ist, die kontinuierliche und letztlich "unendliche" Mitgestaltung aus einer von zahlreichen Funktionen heraus - Unionspräsident, Unionskanzler, Unionsminister, Unionsparlamentarier, Ministerpräsident, Parteifunktionär, Parteigänger, Wähler, "Wutbürger" etc.

Die "Imperia-Verschwörung" von 2001 mag noch eine interessante Entwicklung gewesen sein. Aber schon die in einer erfolgreichen Sezession gipfelnde Entfremdung Vesterans ab ca. 2003 hat als - objektiv und SimOff betrachtet - künstlicher Konflikt Ratelon v. a. noch nachfolgend sehr viel mehr geschadet denn irgendwie genutzt.

Ein aktiver Bundesstaat bietet mit seinen zwei Ebenen - Union und Unionsländer - und ihren jeweils unterschiedlichen staatlichen Aufgaben eigentlich schon genug ständiges Konfliktpotenzial. Ziel sollte es eher sein, wieder kontroverse und konfliktfreudige Persönlichkeiten wie beispielsweise einen Peter Reinhardt und Thomas Schober nach Ratelon zu locken, um dieses auszuschöpfen.

Die auf künstlich generierten Szenarien beruhende Simulation halte ich demgegnüber für insgesamt weitgehend gescheitert, und mache auch die Versuche Ratelons, sich in diese Richtung zu entwickeln, für dessen mittlerweile unübersehbare Probleme verantwortlich.

Verfasst: So 17. Apr 2011, 16:07
von Anastasia von Metternich
Diese Theorie hat mich nie überzeugt. Tatsache ist, dass diese Entwicklung auch aus einer gewissen inneren Konfliktmüdigkeit ab Ende 2006, Anfang 2007 geboren wurde. Ich habe auch gelernt, dass Konflikte nicht detailliert geplant werden können (genauer gesagt, dass diese Art von Konflikten nur von einer Minderheit der Mitspieler angenommen wird, wobei von der Mehrheit selten alternatives Engagement kommt...), aber ein innenpolitischer Gegensatz Mutterland - Übersee hätte durchaus seinen Reiz, ohne eben ins Detail zu gehen, finde ich.

Verfasst: So 17. Apr 2011, 16:38
von SRM
Original von Laura van Middelburg
Groß-Imperia
:puke:

Verfasst: Mo 18. Apr 2011, 02:23
von Hans Sack
Ich für meinen teil mache mir ernsthafte sorgen um dieses Spiel. Ich bin hier ja nicht mehr wirklich neu und muss sagen das in dieser Simulation ende 2009 noch richtig etwas los war ( meiner relation nach zumindest). Doch was hier in den letzten Monaten passiert ist bei licht besehen nichts als der faktische Untergang dieser MN. Es ist ja nicht das problem das es an genügend spielern für eine MN fehlt, nein im gegenteil wir sind in unserer anzahl mit etwas mehr aktivität durchaus noch problemlos spielfähig. Und auch die Probleme die den momentanen erfolg der DU belasten sind uns seit langem bekannt, da stellt sich doch die frage warum wir hier überhaupt ein Problem haben ? Aber die Antwort ist Leider viel zu ersichtlich. Hier tatsächlich aktiv ist nur noch der harte Kern, der sich in Notwendigkeiten nicht einig werden kann. Welches Unionsland wirt abgeschafft ? Welche Unionslädner werden Fusioniert und wie ? Jeder hängt an seinen Projekten und feilscht um den erhalt des selben, doch dabei verlieren die meisten scheinbar aus den augen das diese Sinnlose diskussion und verzögerung nichts weiter als den verfall und die inaktivität dieses spieles vorrantreibt. Mal ganz Ehrlich wann hatten wir hier zuletzt eine richtig aktive Wahlkampf und Politik Simmulation mit reger beteiligung ? Meiner Meinung nach ist das schon viel zu viele Monate her.

Was dieses Spiel braucht ist endlich eine grundliegende Reformation, die Zeit ist nicht mehr die welche es vor 13 war als diese Simulation gegründet wurde und die wirt es auch niemals mehr sein. Die DU muss mit der Zeit gehen und sich dahingehend entwikeln mit dem auszukommen was sie hat.

Und wenn es wirklich das wichtigste ist sich um den bestannd von unionsländern zu streiten, so das man zu keiner lösung kommen kann, dann sollten wir eben alle Unionsländer gleichermaßen einstampfen und zwei völlig neue schaffen.

Auch wenn ich hier wohl wahrlich nicht der belibteste bin, ich glaube immer noch das, das konzept der MN Potential hat und mir liegt etwas an diesem spiel. Es geht nicht um den erhalt von Mustern, sondern um den erhalt des spieles. Wir müssen eine neue Basis schaffen die wider Spaß an Spiel und beteiligung bringt. Und das müssen wir nicht Morgen sondern Gestern tuen.

Verfasst: Mo 18. Apr 2011, 09:29
von SRM
Ich bin der Meinung, dass man stufenweise herangehen sollte: Was ist mit Heroth? Seit dem 4. März kein Beitrag - das ist etwas lang.

Verfasst: Mo 18. Apr 2011, 09:44
von Hajo Poppinga
Stufenweise vielleicht - aber nur, wenn es sich um Stufen eines Gesamtkonzeptes handelt. Ehrlicherweise benötigt man eine Grenze von etwa 5 oder 6 Bürgern, um überlebensfähig zu sein.

Derzeit:

Freistein: 3 Bürger
Heroth: 2 Bürger
Imperia: 2 Bürger
Katista: 5 Bürger
Roldem: 4 Bürger
Salbor: 2 Bürger
Westliche Inseln: 3 Bürger

Wenn die Fusion zwischen Katista und Salbor gelingt, sind dort 7 Bürger vorhanden. Das ist, was Bürger angeht, ein guter Grundstock. Die Westlichen Inseln könnten zusammen mit Roldem ebenfalls auf 7 Bürger kommen und so ein attraktives Übersee-Département bilden.

Freistein, Imperia und Heroth kommen zusammen auf 7 Bürger. Der Festlandssockel?

Verfasst: Mo 18. Apr 2011, 10:26
von SRM
Die zum Überleben notwendige Bürgerzahl ist doch fiktiv. Man kann sich auch zu zweit ordentlich fetzen bzw. den Laden am Laufen halten.

Verfasst: Mo 18. Apr 2011, 11:52
von Anastasia von Metternich
Original von SRM
Die zum Überleben notwendige Bürgerzahl ist doch fiktiv. Man kann sich auch zu zweit ordentlich fetzen bzw. den Laden am Laufen halten.
Wenn die Unionsregierung dein Angebot, nach Manuri zurückzukehren, angenommen hätte, wären die WI gerade auf dem Weg in die Unionsexekution. Eine Mindestbürgerzahl von zwei reicht vielleicht zum Fetzen, aber damit kann man buchstäblich keinen (sicheren) Staat machen.