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Verfasst: Sa 12. Mai 2007, 17:19
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Sean William Connor
Hochmut kommt vor dem Fall, Herr von Metternich
Sie werden mir doch mit meinen bald siebzig Jahren keinen Sturz mehr wünschen; das könnte mein Ende sein.
Ich sage Ihnen konkret was dazu, wenn ich das Wahlergebnis kenne.
Wieso? Sie haben deutliche Aussagen getroffen, deren Glaubwürdigkeit Sie durch jetziges Zögern willkürlich preisgeben würden.
Verfasst: Sa 12. Mai 2007, 17:28
von Sean William Connor
Original von Jonathan Metternich
Wieso? Sie haben deutliche Aussagen getroffen, deren Glaubwürdigkeit Sie durch jetziges Zögern willkürlich preisgeben würden.
Es geht mir weniger um irgendein zögern. Ich werde aber mich davor hüten ein Fall zu verteilen, eher der Bär erlegt ist - sprichwörtlich natürlich
Aber ich will es gerne vorsichtiger Ausdrücken: Ich kann es mir nicht vorstellen mit Herrn kapucinsky (oder wie er sich nennt) an einem Kabinettstisch zu sitzen.
Verfasst: Sa 12. Mai 2007, 17:40
von Jonathan Metternich Hughes
Herr Kapuczynski ist ein Mitglied der AAR, die Sie (zurecht) eben noch als Gruppierung bezeichnet haben, die man nicht ernst nehmen kann. Daneben gibt es weitere Mitglieder, mit denen Sie eine Zusammenarbeit nicht ausschließen wollen, obwohl Sie gerade eben (zurecht) davon sprachen, dass man deren Gruppierung nicht ernst nehmen kann. Genauso wenig schließen Sie aus, sich auf deren Parlamentsmandate zu stützen, was ebenfalls sehr aussagekräftig ist.
Und von der Distanzierung zur KPR ist auch nichts übrig geblieben?
Es geht nicht darum, dass Fell des Bären zu verteilen, bevor er verteilt ist. Ich hatte nur die Hoffnung, dass Sie von bestimmten roten Bären gar kein Stückchen Fell haben wollen. Dem ist wohl nicht so.
Verfasst: Sa 12. Mai 2007, 17:43
von Amber Marie Ford
Um einmal für mich ganz individuell zu sprechen: ich habe die Zusammenarbeit zwischen FDU und UFD unter Unionskanzler von Metternich in den vergangenen Wochen als sehr kollegial, fruchtbar und produktiv empfunden, so dass ich die Fortsetzung dieser Kooperation allen anderen Alternativen unbedingt vorzöge.
Die FDU steht jedoch traditionell für einen undogmatischen Stil der Politik, und richtet die Wahl ihrer Partner an sachlichen Gesichtspunkten anstatt an weltanschaulichen Theorien aus. Insofern werde ich mich stets für die Offenheit der FDU für den Dialog mit den sozialdemokratischen Kräften in unserem Land aussprechen, sofern dieser sinnvoll möglich und erfolgversprechend ist. Die Verbündung der sozialdemokratischen Parteien mit den Gruppierungen der Linken Liste in der jüngsten Vergangenheit muss ich dabei jedoch unbedingt als trennendes Element und Argument werten, dieses Konsortium des Linksdogmatismus hat im Rahmen der FDU/SPDU/LL-Koaltion gezeigt, dass es zu einer sinnvollen, verantwortlichen, berechenbaren und zukunftsorientierten Politik nicht willens und/oder nicht in der Lage ist.
Entsprechend schließe ich für mich persönlich jede Zusammenarbeit mit oder Förderung der LL aus, was im Klartext bedeutet: sollte ich in das Unionsparlament gewählt werden, werde ich keinen LL-Kanzler und keine Regierung unter Beteiligung der LL unterstützen - Ende der Diskussion.
Die Unionsverfassung erlegt der Mitgliedern des Unionsparlamentes die wichtige Pflicht auf, frei und unabhängig im Interesse des Wohles der Menschen in diesem Land zu handeln, und das bedeutet für mich, linksradikale Hasardeure von jeder Verantwortung auszuschließen.
Ich versichere den Bürgerinnen und Bürgern in diesem Land schon jetzt: sollte es 5:5 für eine Regieurng unter Beteiligung der LL stehen, und ich die elfte Abgeordnete des Unionsparlamentes sein, wird es ein 5:6 geben - wenn ich es verhindern kann, wird diese Gruppierung keinen Zugriff mehr auf die Macht in diesem Land erhalten!